
Die belgische Bundesregierung hat beschlossen, die sogenannten „internen Einreisekontrollen“ zu verlängern, die die Polizei seit Juli 2025 auf wichtigen Straßen, Bussen, ausgewählten Zugverbindungen und inner-schengen-Flügen durchführt. Das Kabinett von Migrationsministerin Anneleen Van Bossuyt bestätigte am 1. Februar 2026, dass die Maßnahme mindestens bis zum 31. Juli 2026 fortgesetzt wird.
Obwohl die Kontrollen keine vollständigen Grenzkontrollen wieder einführen, ermöglichen sie es der Bundes- und Lokalpolizei, Fernbusse zu besteigen, Autofahrer an Autobahnraststätten anzuhalten und Passagiere von Flügen aus sogenannten „hochbelasteten“ Migrationsrouten wie Italien und Griechenland zu befragen. Laut Zahlen des Innenministeriums wurden in der ersten sechsmonatigen Phase 25.500 Personen kontrolliert. Rund 170 Reisende hatten keine gültigen Aufenthaltspapiere; 108 wurden zur weiteren Bearbeitung an das Einwanderungsamt übergeben, 23 in geschlossene Rückkehrzentren gebracht und 12 in ihre Herkunftsländer abgeschoben.
Van Bossuyt bezeichnet die Maßnahmen als „notwendiges Signal“, dass Belgien keine leichte Option mehr für irreguläre Weiterreisen innerhalb des Schengen-Raums ist. Innenminister Bernard Quintin erklärte gegenüber Journalisten, die Polizei werde verstärkt Schmuggelnetzwerke und drogenbezogenen Handel ins Visier nehmen, die durch die Kontrollen am Straßenrand aufgedeckt werden. Er fügte hinzu, dass die Abfangquote Belgiens „deutlich höher als die der Niederlande“ sei, was die abschreckende Wirkung der Maßnahme belege.
Für multinationale Arbeitgeber bedeutet die Verlängerung, dass Entsandte und häufige Geschäftsreisende, die aus anderen EU-Staaten durch Belgien reisen, weiterhin Reisepässe oder Personalausweise, Nachweise über den legalen Aufenthalt und gegebenenfalls Kopien von Arbeitserlaubnissen mitführen sollten. Fernbusunternehmen, die Brüssel, Antwerpen und Lüttich anfahren, haben ihre Fahrpläne bereits angepasst, um Spotchecks zu ermöglichen, die bis zu 30 Minuten dauern können. Auch Unternehmen, die grenzüberschreitende Pendler-Shuttles zwischen den Niederlanden und Belgien betreiben, raten ihren Mitarbeitern, mehr Reisezeit einzuplanen.
Rechtsexperten weisen darauf hin, dass die Ankündigung im Kontext der laufenden Debatten der EU-Institutionen über eine umfassendere Überarbeitung des Schengen-Grenzkodex steht, die den Mitgliedstaaten mehr Spielraum bei der Kontrolle innerer Bewegungen geben könnte. Während die belgischen Kontrollen bisher ohne formelle Meldung an Brüssel auskamen, warnen Bürgerrechtsgruppen davor, dass die Grenze zwischen gezielter Polizeiarbeit und faktischen Grenzkontrollen zunehmend verschwimmt.
Obwohl die Kontrollen keine vollständigen Grenzkontrollen wieder einführen, ermöglichen sie es der Bundes- und Lokalpolizei, Fernbusse zu besteigen, Autofahrer an Autobahnraststätten anzuhalten und Passagiere von Flügen aus sogenannten „hochbelasteten“ Migrationsrouten wie Italien und Griechenland zu befragen. Laut Zahlen des Innenministeriums wurden in der ersten sechsmonatigen Phase 25.500 Personen kontrolliert. Rund 170 Reisende hatten keine gültigen Aufenthaltspapiere; 108 wurden zur weiteren Bearbeitung an das Einwanderungsamt übergeben, 23 in geschlossene Rückkehrzentren gebracht und 12 in ihre Herkunftsländer abgeschoben.
Van Bossuyt bezeichnet die Maßnahmen als „notwendiges Signal“, dass Belgien keine leichte Option mehr für irreguläre Weiterreisen innerhalb des Schengen-Raums ist. Innenminister Bernard Quintin erklärte gegenüber Journalisten, die Polizei werde verstärkt Schmuggelnetzwerke und drogenbezogenen Handel ins Visier nehmen, die durch die Kontrollen am Straßenrand aufgedeckt werden. Er fügte hinzu, dass die Abfangquote Belgiens „deutlich höher als die der Niederlande“ sei, was die abschreckende Wirkung der Maßnahme belege.
Für multinationale Arbeitgeber bedeutet die Verlängerung, dass Entsandte und häufige Geschäftsreisende, die aus anderen EU-Staaten durch Belgien reisen, weiterhin Reisepässe oder Personalausweise, Nachweise über den legalen Aufenthalt und gegebenenfalls Kopien von Arbeitserlaubnissen mitführen sollten. Fernbusunternehmen, die Brüssel, Antwerpen und Lüttich anfahren, haben ihre Fahrpläne bereits angepasst, um Spotchecks zu ermöglichen, die bis zu 30 Minuten dauern können. Auch Unternehmen, die grenzüberschreitende Pendler-Shuttles zwischen den Niederlanden und Belgien betreiben, raten ihren Mitarbeitern, mehr Reisezeit einzuplanen.
Rechtsexperten weisen darauf hin, dass die Ankündigung im Kontext der laufenden Debatten der EU-Institutionen über eine umfassendere Überarbeitung des Schengen-Grenzkodex steht, die den Mitgliedstaaten mehr Spielraum bei der Kontrolle innerer Bewegungen geben könnte. Während die belgischen Kontrollen bisher ohne formelle Meldung an Brüssel auskamen, warnen Bürgerrechtsgruppen davor, dass die Grenze zwischen gezielter Polizeiarbeit und faktischen Grenzkontrollen zunehmend verschwimmt.
Quelle: Belga News Agency
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