
Der langanhaltende Arbeitskonflikt bei den belgischen Eisenbahnen nahm am 29. Januar 2026 eine neue Wendung, als die Gewerkschaften des Bahnbetreibers SNCB/NMBS beim Staatsrat eine Eilklage einreichten. Vorausgegangen war die Ablehnung einer Streikankündigung für den 5., 10. und 12. Februar durch HR Rail – die Personalabteilung von SNCB und Infrastrukturmanager Infrabel –, mit der Begründung, die Gewerkschaften hätten vorgeschriebene Konsultationsschritte übersprungen.
Die Arbeitnehmervertreter der CGSP Cheminots/ACOD Spoor sehen in der Ablehnung eine Untergrabung des sozialen Dialogs und einen Verstoß gegen die Vereinigungsfreiheit. Sie verweisen auf 31 Streiktage seit Januar 2025 und werfen der Geschäftsführung vor, Verhandlungen über Personalquoten, Sicherheitsbudgets und Rentenreformen zu blockieren. Der Staatsrat muss rasch entscheiden; sollte er die Ablehnung aufheben, droht Belgien nur wenige Tage nach einem fünf Tage andauernden, störenden Streik eine neue Welle von Bahnstreiks.
Für Geschäftsreisende und globale Mobilitätsteams ist die Unsicherheit groß. Der vorherige Streik führte zu Kürzungen internationaler Verbindungen bei Thalys, Eurostar und ICE um bis zu 60 %, was Umleitungen über Paris oder Amsterdam erforderlich machte und die Budgets für Geschäftsreisen erheblich belastete. Mobilitätsmanager mit Pendlern zwischen Brüssel und europäischen Drehkreuzen erarbeiten bereits Notfallpläne, darunter flexible Tickets, Hotelbuchungen in Kundennähe und Optionen für mobiles Arbeiten.
Auch Arbeitgeber sollten mit Folgewirkungen am Flughafen Brüssel rechnen, wo Bodenabfertigungs- und Sicherheitspersonal stark auf den Schienenverkehr angewiesen ist. Während des letzten Streiks stiegen die durchschnittlichen Wartezeiten bei der Einreise um 30 %, was die kumulativen Auswirkungen multimodaler Störungen verdeutlicht. Sollten die Streiks im Februar stattfinden, müssen Unternehmen möglicherweise ihre Entsendemeldungen anpassen, wenn sich Arbeitsorte oder -zeiten ändern, um den belgischen und EU-Arbeitsmobilitätsvorschriften zu entsprechen.
Im Parlament appellierte Mobilitätsminister Jean-Luc Crucke an beide Seiten, die Gespräche wieder aufzunehmen, und warnte, dass anhaltende Arbeitskonflikte Belgiens Ruf als Logistik- und Kongressstandort gefährden. Eine Vermittlungssitzung ist für den 1. Februar angesetzt, doch die Gewerkschaftsführer betonen, dass Arbeitskampfmaßnahmen weiterhin das einzige Mittel seien, um verbindliche Zusagen zu Personalstärken und Arbeitsplatzsicherheit zu erzwingen.
Die Arbeitnehmervertreter der CGSP Cheminots/ACOD Spoor sehen in der Ablehnung eine Untergrabung des sozialen Dialogs und einen Verstoß gegen die Vereinigungsfreiheit. Sie verweisen auf 31 Streiktage seit Januar 2025 und werfen der Geschäftsführung vor, Verhandlungen über Personalquoten, Sicherheitsbudgets und Rentenreformen zu blockieren. Der Staatsrat muss rasch entscheiden; sollte er die Ablehnung aufheben, droht Belgien nur wenige Tage nach einem fünf Tage andauernden, störenden Streik eine neue Welle von Bahnstreiks.
Für Geschäftsreisende und globale Mobilitätsteams ist die Unsicherheit groß. Der vorherige Streik führte zu Kürzungen internationaler Verbindungen bei Thalys, Eurostar und ICE um bis zu 60 %, was Umleitungen über Paris oder Amsterdam erforderlich machte und die Budgets für Geschäftsreisen erheblich belastete. Mobilitätsmanager mit Pendlern zwischen Brüssel und europäischen Drehkreuzen erarbeiten bereits Notfallpläne, darunter flexible Tickets, Hotelbuchungen in Kundennähe und Optionen für mobiles Arbeiten.
Auch Arbeitgeber sollten mit Folgewirkungen am Flughafen Brüssel rechnen, wo Bodenabfertigungs- und Sicherheitspersonal stark auf den Schienenverkehr angewiesen ist. Während des letzten Streiks stiegen die durchschnittlichen Wartezeiten bei der Einreise um 30 %, was die kumulativen Auswirkungen multimodaler Störungen verdeutlicht. Sollten die Streiks im Februar stattfinden, müssen Unternehmen möglicherweise ihre Entsendemeldungen anpassen, wenn sich Arbeitsorte oder -zeiten ändern, um den belgischen und EU-Arbeitsmobilitätsvorschriften zu entsprechen.
Im Parlament appellierte Mobilitätsminister Jean-Luc Crucke an beide Seiten, die Gespräche wieder aufzunehmen, und warnte, dass anhaltende Arbeitskonflikte Belgiens Ruf als Logistik- und Kongressstandort gefährden. Eine Vermittlungssitzung ist für den 1. Februar angesetzt, doch die Gewerkschaftsführer betonen, dass Arbeitskampfmaßnahmen weiterhin das einzige Mittel seien, um verbindliche Zusagen zu Personalstärken und Arbeitsplatzsicherheit zu erzwingen.
Quelle: The Brussels Times / Belga