
Europäische Flughäfen – darunter Rom Fiumicino und Mailand Malpensa – warnen vor „katastrophalen“ Passagierstaus, falls die biometrischen Ein- und Ausreiseregeln (EES) der EU während der Spitzenzeiten nicht gelockert werden. In einem gemeinsamen Schreiben fordern der Airports Council International Europe und der britische Reiseverband ABTA die Europäische Kommission auf, den Grenzbeamten zu erlauben, die EES-Registrierungspflicht auszusetzen, wenn die Wartezeiten zu lang werden.
Diese Bitte folgt auf Berichte über Wartezeiten von zwei bis drei Stunden, obwohl derzeit nur 35 % der Nicht-EU-Reisenden registriert werden. Ab dem 10. April wird eine 100%ige Erfassung verpflichtend sein.
Italiens zwei größte Flughäfen haben seit dem sanften Start im Oktober 2025 bereits vereinzelt dreistündige Verzögerungen erlebt, trotz zusätzlicher Personalressourcen. Simulationen für Juli und August prognostizieren Wartezeiten von bis zu fünf Stunden, falls die vollständige biometrische Erfassung ohne zusätzliche Mittel durchgesetzt wird. Besonders kritisch ist die Lage für Italien, das im nächsten Monat mit einem starken Anstieg des Verkehrs durch die Olympischen Spiele in Mailand rechnet.
ACI Europe weist darauf hin, dass es zwar Notfallbefugnisse gibt – Mitgliedstaaten können die biometrische Erfassung vorübergehend aussetzen, um Rückstaus abzubauen –, diese jedoch uneinheitlich angewendet werden. Die Branche fordert von Brüssel eine formelle 90-tägige Sommerausnahme sowie die Finanzierung von Schnellrekrutierungsprogrammen für die Grenzpolizei.
Für Mobilitätsmanager lautet die klare Botschaft: Längere Umsteigezeiten an italienischen Flughäfen einplanen, Reisende über die erstmalige biometrische Registrierung informieren und die Umbuchungsrichtlinien der Fluggesellschaften bei verpassten Anschlussflügen genau beobachten. Unternehmen, die Ausrüstung oder Spezialpersonal unter engen Zeitvorgaben transportieren (z. B. Eventproduktion, Sportteams), sollten Flüge über Flughäfen mit erfahrungsgemäß kürzeren Warteschlangen wählen oder eine Anreise einen Tag früher in Betracht ziehen.
Diese Bitte folgt auf Berichte über Wartezeiten von zwei bis drei Stunden, obwohl derzeit nur 35 % der Nicht-EU-Reisenden registriert werden. Ab dem 10. April wird eine 100%ige Erfassung verpflichtend sein.
Italiens zwei größte Flughäfen haben seit dem sanften Start im Oktober 2025 bereits vereinzelt dreistündige Verzögerungen erlebt, trotz zusätzlicher Personalressourcen. Simulationen für Juli und August prognostizieren Wartezeiten von bis zu fünf Stunden, falls die vollständige biometrische Erfassung ohne zusätzliche Mittel durchgesetzt wird. Besonders kritisch ist die Lage für Italien, das im nächsten Monat mit einem starken Anstieg des Verkehrs durch die Olympischen Spiele in Mailand rechnet.
ACI Europe weist darauf hin, dass es zwar Notfallbefugnisse gibt – Mitgliedstaaten können die biometrische Erfassung vorübergehend aussetzen, um Rückstaus abzubauen –, diese jedoch uneinheitlich angewendet werden. Die Branche fordert von Brüssel eine formelle 90-tägige Sommerausnahme sowie die Finanzierung von Schnellrekrutierungsprogrammen für die Grenzpolizei.
Für Mobilitätsmanager lautet die klare Botschaft: Längere Umsteigezeiten an italienischen Flughäfen einplanen, Reisende über die erstmalige biometrische Registrierung informieren und die Umbuchungsrichtlinien der Fluggesellschaften bei verpassten Anschlussflügen genau beobachten. Unternehmen, die Ausrüstung oder Spezialpersonal unter engen Zeitvorgaben transportieren (z. B. Eventproduktion, Sportteams), sollten Flüge über Flughäfen mit erfahrungsgemäß kürzeren Warteschlangen wählen oder eine Anreise einen Tag früher in Betracht ziehen.
Quelle: The Guardian