
Die italienische Logistikbranche steht heute (6. Februar) vor neuen Turbulenzen, da die Gewerkschaft USB Lavoro Privato einen 24-stündigen landesweiten Streik ausgerufen hat, der alle Hafenbehörden und privaten Umschlagsunternehmen betrifft. Die Arbeitsniederlegung – ausgelöst durch festgefahrene Tarifverhandlungen gemäß den Artikeln 16-18 des Tarifvertrags für Häfen – legt die Frachtabfertigung und den Passagier-Fährverkehr an wichtigen Häfen wie Genua, Triest, Neapel und Palermo lahm. (striketracker.app)
Obwohl die Passagierzahlen im Februar gering sind, trifft der Streik zeitkritische Branchen: Automobilimporte über Livorno, verderbliche Waren durch Gioia Tauro sowie die Versorgung von Kreuzfahrtschiffen in Civitavecchia. Auch Unternehmen, die Projektfracht für den Bau der Olympischen Spiele in Mailand-Cortina transportieren, melden Verzögerungen bei der Zollabfertigung von Maschinen.
Reisende, die Nachtfähren nach Sardinien und Sizilien nutzen, müssen mit Ausfällen oder Fahrplanänderungen rechnen. Nach italienischem Streikrecht gelten Mindestdienste, doch Betreiber bestätigen, dass pro Strecke nur eine Hin- und Rückfahrt garantiert ist. Spediteure raten Verladern, alternative Routen über französische oder slowenische Häfen zu wählen oder Sendungen bis zum 7. Februar in Zolllagern zurückzuhalten.
Der Hafenstreik fällt mit mehreren regionalen Bus- und Autobahnstreiks zusammen und unterstreicht die zunehmenden Unruhen im Verkehrssektor vor einem angekündigten landesweiten Streik im Luftverkehr am 16. Februar. Mobilitätsmanager sollten zusätzliche Transitzeiten in ihre Lieferkettenpläne einrechnen, Betroffene auf mögliche Fährunterbrechungen hinweisen und weitere Streikankündigungen auf der Website des Infrastrukturministeriums beobachten.
Obwohl die Passagierzahlen im Februar gering sind, trifft der Streik zeitkritische Branchen: Automobilimporte über Livorno, verderbliche Waren durch Gioia Tauro sowie die Versorgung von Kreuzfahrtschiffen in Civitavecchia. Auch Unternehmen, die Projektfracht für den Bau der Olympischen Spiele in Mailand-Cortina transportieren, melden Verzögerungen bei der Zollabfertigung von Maschinen.
Reisende, die Nachtfähren nach Sardinien und Sizilien nutzen, müssen mit Ausfällen oder Fahrplanänderungen rechnen. Nach italienischem Streikrecht gelten Mindestdienste, doch Betreiber bestätigen, dass pro Strecke nur eine Hin- und Rückfahrt garantiert ist. Spediteure raten Verladern, alternative Routen über französische oder slowenische Häfen zu wählen oder Sendungen bis zum 7. Februar in Zolllagern zurückzuhalten.
Der Hafenstreik fällt mit mehreren regionalen Bus- und Autobahnstreiks zusammen und unterstreicht die zunehmenden Unruhen im Verkehrssektor vor einem angekündigten landesweiten Streik im Luftverkehr am 16. Februar. Mobilitätsmanager sollten zusätzliche Transitzeiten in ihre Lieferkettenpläne einrechnen, Betroffene auf mögliche Fährunterbrechungen hinweisen und weitere Streikankündigungen auf der Website des Infrastrukturministeriums beobachten.
Quelle: StrikeTracker