
Frische Daten vom 8. Februar 2026 zeigen, dass Brasilien im Jahr 2025 beeindruckende 9,29 Millionen ausländische Besucher begrüßte – ein bemerkenswerter Anstieg von 37 % gegenüber dem Vorjahr und der höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1970. Die Zahlen, zusammengestellt von Embratur und veröffentlicht von Travel and Tour World, katapultieren Brasilien vor Tourismus-Großmächte wie Ägypten und Marokko und krönen ein Rekordjahr, in dem die tourismusbedingten Einnahmen 185 Milliarden R$ erreichten.
Drei Quellmärkte trugen maßgeblich zum Erfolg bei: Argentinien lieferte 2,4 Millionen Besucher, Chile 1,1 Millionen und die USA etwas über eine Million. Analysten führen dies auf ein erweitertes internationales Flugnetz – mit einem Plus von 16 % bei den Sitzkapazitäten – sowie eine datengetriebene Marketingstrategie zurück, die gezielt Diaspora-Gemeinschaften ansprach und zweitklassige Reiseziele förderte. São Paulo und Rio blieben wichtige Drehkreuze, doch regionale Flughäfen im Nordosten verzeichneten zweistelliges Wachstum, da Airlines wie LATAM und Azul saisonale Verbindungen nach Recife, Fortaleza und Salvador ausbauten.
Für Planer der Unternehmensmobilität hat der Boom zwei unmittelbare Folgen: Erstens wird der Wettbewerb um Hotelzimmer während der Messesaison intensiver, besonders rund um das Expo Center Norte in São Paulo und das Riocentro in Rio. Laut HRS haben sich die Buchungszeiträume bereits von durchschnittlich 19 auf 26 Tage verlängert. Zweitens stoßen die Flughäfen an ihre Kapazitätsgrenzen: Guarulhos bearbeitete im vergangenen Jahr mit 42 Millionen Passagieren einen Rekord, und der Betreiber GRU Airport warnt, dass die Slots in Spitzenzeiten nun vollständig vergeben sind.
Die Regierung nutzt den Schwung: Das Tourismusministerium beschleunigt ein Gesetz, das ausländischen Unternehmen 100 % der Mehrwertsteuer auf Kongressausgaben erstattet, während die Infrastrukturbehörde ANAC Entwürfe für schnellere E-Gates für Mercosur-Bürger veröffentlicht hat. Werden diese Maßnahmen genehmigt, könnten sie den MICE-Verkehr weiter ankurbeln und die Ankunftszeiten vor der COP30 in Belém verkürzen.
Dennoch bleiben Herausforderungen: Branchenverbände weisen darauf hin, dass Brasilien im Visa-Öffnungsindex des Weltwirtschaftsforums weiterhin nur auf Platz 57 liegt und die Anbindung der Flughäfen an das Schienennetz hinter der Konkurrenz zurückbleibt. Dennoch prognostizieren Berater von Deloitte für 2026 einen weiteren Anstieg der Ankünfte um 11 %, vorausgesetzt, der Wechselkurs bleibt stabil und es treten keine größeren Gesundheitskrisen auf. Für multinationale Unternehmen, die auf die größte Volkswirtschaft Lateinamerikas setzen, ist die Botschaft klar: Planen Sie mit volleren Flügen, belebteren Flughäfen und größeren Zielgruppen.
Drei Quellmärkte trugen maßgeblich zum Erfolg bei: Argentinien lieferte 2,4 Millionen Besucher, Chile 1,1 Millionen und die USA etwas über eine Million. Analysten führen dies auf ein erweitertes internationales Flugnetz – mit einem Plus von 16 % bei den Sitzkapazitäten – sowie eine datengetriebene Marketingstrategie zurück, die gezielt Diaspora-Gemeinschaften ansprach und zweitklassige Reiseziele förderte. São Paulo und Rio blieben wichtige Drehkreuze, doch regionale Flughäfen im Nordosten verzeichneten zweistelliges Wachstum, da Airlines wie LATAM und Azul saisonale Verbindungen nach Recife, Fortaleza und Salvador ausbauten.
Für Planer der Unternehmensmobilität hat der Boom zwei unmittelbare Folgen: Erstens wird der Wettbewerb um Hotelzimmer während der Messesaison intensiver, besonders rund um das Expo Center Norte in São Paulo und das Riocentro in Rio. Laut HRS haben sich die Buchungszeiträume bereits von durchschnittlich 19 auf 26 Tage verlängert. Zweitens stoßen die Flughäfen an ihre Kapazitätsgrenzen: Guarulhos bearbeitete im vergangenen Jahr mit 42 Millionen Passagieren einen Rekord, und der Betreiber GRU Airport warnt, dass die Slots in Spitzenzeiten nun vollständig vergeben sind.
Die Regierung nutzt den Schwung: Das Tourismusministerium beschleunigt ein Gesetz, das ausländischen Unternehmen 100 % der Mehrwertsteuer auf Kongressausgaben erstattet, während die Infrastrukturbehörde ANAC Entwürfe für schnellere E-Gates für Mercosur-Bürger veröffentlicht hat. Werden diese Maßnahmen genehmigt, könnten sie den MICE-Verkehr weiter ankurbeln und die Ankunftszeiten vor der COP30 in Belém verkürzen.
Dennoch bleiben Herausforderungen: Branchenverbände weisen darauf hin, dass Brasilien im Visa-Öffnungsindex des Weltwirtschaftsforums weiterhin nur auf Platz 57 liegt und die Anbindung der Flughäfen an das Schienennetz hinter der Konkurrenz zurückbleibt. Dennoch prognostizieren Berater von Deloitte für 2026 einen weiteren Anstieg der Ankünfte um 11 %, vorausgesetzt, der Wechselkurs bleibt stabil und es treten keine größeren Gesundheitskrisen auf. Für multinationale Unternehmen, die auf die größte Volkswirtschaft Lateinamerikas setzen, ist die Botschaft klar: Planen Sie mit volleren Flügen, belebteren Flughäfen und größeren Zielgruppen.
Quelle: Travel and Tour World