
Einwanderung, Flüchtlinge und Staatsbürgerschaft Kanada (IRCC) sorgte am 9. Februar mit einer kategoriebasierten Express-Entry-Auslosung für Aufsehen, bei der 8.500 Einladungen zur Antragstellung (ITA) an französischsprachige Kandidaten vergeben wurden – die mit Abstand größte Runde, die sich gezielt an Frankophone richtet. Die Mindestpunktzahl im Comprehensive Ranking System (CRS) lag bei 400, deutlich unter den bisherigen allgemeinen Auslosungen.
Während die Politik darauf abzielt, frankophone Gemeinschaften außerhalb von Quebec zu stärken, sehen indische IT-Fachkräfte mit Französischkenntnissen eine goldene Gelegenheit: Die CRS-Grenze von 400 ist für viele bereits durch Alter, Ausbildung und Berufserfahrung erreichbar. Die Beratungsfirma Fragomen verzeichnet einen Anstieg der Anfragen von indischen Bewerbern mit DELF-B2- oder TEF-Zertifikaten um 42 Prozent.
Die Auslosung signalisiert zudem Ottawas Absicht, 2026 verstärkt kategoriebasierte Auswahlverfahren einzusetzen, um das Ziel von 500.000 Einwanderern pro Jahr zu erreichen, ohne sich zu stark auf das Provincial Nominee Program zu stützen. Arbeitgeber in Toronto und Vancouver, wo der Arbeitskräftemangel anhält, sollten sich auf eine Welle französischsprachiger Bewerber einstellen, deren Arbeitserlaubnisse bis Spätsommer vorliegen könnten.
Für Mobility-Manager, die Mitarbeiter nach Kanada versetzen, lautet die Botschaft klar: Fördern Sie Französischtests auch bei anglophonen Angestellten. Ein B2-Zertifikat kann die Bearbeitungszeit im Vergleich zur Standard-ITA für alle Programme halbieren. Unternehmen sollten zudem Umzugskosten für sekundäre frankophone Zentren wie Moncton und Winnipeg einplanen, wo die Ansiedlungsförderung am großzügigsten ist.
IRCC hat den nächsten Express-Entry-Auslosungskalender für Mitte März angekündigt; Insider erwarten weitere Ziehungen mit Fokus auf MINT- und Gesundheitsberufe, zwei Bereiche, in denen viele indische Expats vertreten sind.
Während die Politik darauf abzielt, frankophone Gemeinschaften außerhalb von Quebec zu stärken, sehen indische IT-Fachkräfte mit Französischkenntnissen eine goldene Gelegenheit: Die CRS-Grenze von 400 ist für viele bereits durch Alter, Ausbildung und Berufserfahrung erreichbar. Die Beratungsfirma Fragomen verzeichnet einen Anstieg der Anfragen von indischen Bewerbern mit DELF-B2- oder TEF-Zertifikaten um 42 Prozent.
Die Auslosung signalisiert zudem Ottawas Absicht, 2026 verstärkt kategoriebasierte Auswahlverfahren einzusetzen, um das Ziel von 500.000 Einwanderern pro Jahr zu erreichen, ohne sich zu stark auf das Provincial Nominee Program zu stützen. Arbeitgeber in Toronto und Vancouver, wo der Arbeitskräftemangel anhält, sollten sich auf eine Welle französischsprachiger Bewerber einstellen, deren Arbeitserlaubnisse bis Spätsommer vorliegen könnten.
Für Mobility-Manager, die Mitarbeiter nach Kanada versetzen, lautet die Botschaft klar: Fördern Sie Französischtests auch bei anglophonen Angestellten. Ein B2-Zertifikat kann die Bearbeitungszeit im Vergleich zur Standard-ITA für alle Programme halbieren. Unternehmen sollten zudem Umzugskosten für sekundäre frankophone Zentren wie Moncton und Winnipeg einplanen, wo die Ansiedlungsförderung am großzügigsten ist.
IRCC hat den nächsten Express-Entry-Auslosungskalender für Mitte März angekündigt; Insider erwarten weitere Ziehungen mit Fokus auf MINT- und Gesundheitsberufe, zwei Bereiche, in denen viele indische Expats vertreten sind.
Quelle: Business Standard
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