
In Anlehnung an die Bedenken der britischen Industrie berichtet Euronews, dass europäische Flughäfen bei Brüssel formelle „Flexibilitäten“ einfordern, die es den Mitgliedstaaten erlauben würden, biometrische Kontrollen während Spitzenzeiten auszusetzen oder zu begrenzen, falls die Überlastung „nicht mehr tragbar“ wird. Olivier Jankovec von ACI Europe erklärte gegenüber dem Sender, dass ohne eine solche Notfallregelung die Wartezeiten im Sommer auf fünf bis sechs Stunden ansteigen könnten. (euronews.com)
Die Europäische Kommission betont, dass die Mitgliedstaaten bereits über begrenzte Spielräume verfügen, um den Hochlauf bis September zu verlangsamen. Betreiber kritisieren jedoch, dass die Vorgaben unklar sind, und fordern eine rechtlich wasserdichte Ausnahmeregelung. Der Flughafen Lissabon hat die EES-Verarbeitung bereits zweimal gestoppt, nachdem sich Warteschlangen in die Einzelhandelsbereiche auf der Luftseite ausgedehnt hatten, und Palma de Mallorca hat mehrere Terminals vorübergehend außer Betrieb genommen, bis Softwareprobleme behoben sind. (euronews.com)
Warum das für britische Mobilitätsmanager wichtig ist: Obwohl die Debatte in Brüssel stattfindet, würde eine formelle Aussetzung die Reiseerfahrung für britische Passinhaber deutlich verbessern, die die größte Gruppe der „Drittstaaten“-Freizeitreisenden nach Spanien, Portugal und Frankreich stellen. Fehlt eine solche Pause, müssten Unternehmen mit zusätzlichen Kosten für garantierte Überstunden und Unterbringung von Mitarbeitern rechnen, deren Rückflüge sich verzögern.
Sicherheitsteams im Reisebereich sollten die Mitteilungen der Kommission genau verfolgen und in Erwägung ziehen, wichtige Einsätze auf Nicht-Schengen-Ziele (z. B. Irland, Nicht-Schengen-Flughäfen in Kroatien) zu verlegen, falls bis Ostern keine Klarheit geschaffen wird.
Die Europäische Kommission betont, dass die Mitgliedstaaten bereits über begrenzte Spielräume verfügen, um den Hochlauf bis September zu verlangsamen. Betreiber kritisieren jedoch, dass die Vorgaben unklar sind, und fordern eine rechtlich wasserdichte Ausnahmeregelung. Der Flughafen Lissabon hat die EES-Verarbeitung bereits zweimal gestoppt, nachdem sich Warteschlangen in die Einzelhandelsbereiche auf der Luftseite ausgedehnt hatten, und Palma de Mallorca hat mehrere Terminals vorübergehend außer Betrieb genommen, bis Softwareprobleme behoben sind. (euronews.com)
Warum das für britische Mobilitätsmanager wichtig ist: Obwohl die Debatte in Brüssel stattfindet, würde eine formelle Aussetzung die Reiseerfahrung für britische Passinhaber deutlich verbessern, die die größte Gruppe der „Drittstaaten“-Freizeitreisenden nach Spanien, Portugal und Frankreich stellen. Fehlt eine solche Pause, müssten Unternehmen mit zusätzlichen Kosten für garantierte Überstunden und Unterbringung von Mitarbeitern rechnen, deren Rückflüge sich verzögern.
Sicherheitsteams im Reisebereich sollten die Mitteilungen der Kommission genau verfolgen und in Erwägung ziehen, wichtige Einsätze auf Nicht-Schengen-Ziele (z. B. Irland, Nicht-Schengen-Flughäfen in Kroatien) zu verlegen, falls bis Ostern keine Klarheit geschaffen wird.
Quelle: Euronews
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