Kantonsmesse startet Voranmeldung für ausländische Käufer zur 139. Ausgabe
Indischer Pass klettert im Henley-Index um 10 Plätze auf Rang 75 und ermöglicht visafreies Reisen oder Visa bei Ankunft in 56 Ländern
Mitarbeiter der TSA arbeiten unbezahlte Überstunden, da die Finanzierung des Heimatschutzministeriums ausläuft – mögliche Verzögerungen an Flughäfen drohen
Neueste Nachrichten
Münchner Sicherheitskonferenz macht Innenstadt zur „Festung“ – 5.000 Polizisten im Einsatz und Verkehrsbeschränkungen für Delegierte
Deutschland hat 5.000 Polizisten mobilisiert, eine Flugverbotszone über dem Stadtzentrum verhängt und wichtige Straßen sowie den öffentlichen Nahverkehr für die Münchner Sicherheitskonferenz umgeleitet. Delegierte und Reisende müssen bis zum 16. Februar mit Flughafen-ähnlichen Kontrollen, Autobahnsperrungen und möglichen Flugumleitungen rechnen. Dieses Ereignis zeigt, wie politische Gipfeltreffen kurzfristig Geschäftsreisen und Lieferketten erheblich beeinträchtigen können.
VAE vereinheitlichen Bußgeld für Visumsüberschreitung auf 50 AED pro Tag in allen Emiraten
Ab dem 11. Februar 2026 wird für jeden, der sein Visum in den VAE überschreitet, eine einheitliche Gebühr von 50 AED pro Tag erhoben. Damit entfällt das bisherige Flickwerk unterschiedlicher Tarife je nach Visumtyp und Emirat. Die Portale der ICP und GDRFA wurden aktualisiert, sodass Nutzer Bußgelder online prüfen und bezahlen können. Zudem wurden die Kulanzfristen vereinheitlicht. Diese Änderung sorgt für mehr Transparenz für Besucher und Unternehmensmobilitätsplaner und verschärft zugleich die Durchsetzung der Vorschriften.
Schweiz plant Abstimmung am 14. Juni über umstrittene Obergrenze von 10 Millionen Einwohnern
Die Bundeskanzlei hat den 14. Juni 2026 als Termin für ein Referendum über die SVP-Initiative zur Begrenzung der Schweizer Bevölkerung auf 10 Millionen festgelegt. Bei Annahme würde die Verfassung die Regierung verpflichten, Aufenthalts-, Familiennachzugs- und Asylbewilligungen zu drosseln, sobald 9,5 Millionen Einwohner erreicht sind, und das Freizügigkeitsabkommen mit der EU bei 10 Millionen zu kündigen. Unternehmen warnen, dass der Plan den Fachkräftemangel verschärfen und die Beziehungen zur EU belasten würde, während Befürworter ihn als notwendig erachten, um Infrastruktur und Umwelt zu schützen.
Deutsche Botschaft in Teheran setzt wegen Sicherheitsbedenken alle Visa-Dienste aus
Deutschland hat die Annahme neuer Visaanträge in Teheran ausgesetzt und nennt als Grund Sicherheitsbedenken für das Botschaftspersonal. Nur noch bereits anhängige Fälle werden bearbeitet, was die Bearbeitung von Familienzusammenführungs-, Studien- und Arbeitsvisa erheblich verzögert. Deutsche Arbeitgeber und Mobility-Manager sollten sich auf lange Umwege und höhere Kosten einstellen. Dieser Schritt verdeutlicht die Anfälligkeit von Unternehmensimmigrationsprogrammen gegenüber geopolitischen Krisen.
Großbritannien bestätigt vollständige Umstellung auf elektronische Visa für alle Besuchervisa-Inhaber ab dem 25. Februar 2026
Das Innenministerium bestätigte, dass ab dem 25. Februar 2026 alle Staatsangehörigen, die ein Besuchervisum benötigen, ausschließlich ein elektronisches Visum erhalten; Papier-Vignetten werden abgeschafft. Reisende müssen ein UKVI-Konto anlegen und ihren aktuellen Reisepass verknüpfen, andernfalls droht ihnen die Verweigerung des Boardings. Arbeitgeber sind angehalten, Vielreisende zu überprüfen und ihre Verfahren zur Arbeitsberechtigung zu aktualisieren. Diese Änderung markiert einen wichtigen Meilenstein in der vollständig digitalen Grenzstrategie des Vereinigten Königreichs.
British Columbia lädt 474 Fachkräfte und Unternehmer in aufeinanderfolgenden PNP-Auslosungen ein
British Columbia verschickte innerhalb von zwei Tagen 474 Einladungen – 13 für Unternehmer und 460 für Fachkräfte – und senkte dabei sowohl die Mindestlohngrenze (auf 62 CAD pro Stunde) als auch die SIRS-Punkteschwelle (auf 135) im Vergleich zu früheren Runden für „Hochverdiener“. Der dynamische Start ins Jahr 2026 zeigt, dass die Provinz ihre erweiterte PNP-Quote zügig ausschöpfen will und gibt Unternehmensrekrutern eine klare Gehaltsorientierung für ausländische Fachkräfte.
Österreich plant neue Abschiebewelle nach Syrien und Irak nach Gesprächen in München
Bei der Münchner Sicherheitskonferenz am 14. Februar erklärte Innenminister Gerhard Karner, dass Österreich die Abschiebungen nach Syrien und Irak „deutlich verstärken“ werde und sich für von der EU unterstützte Rückkehrzentren außerhalb Europas einsetzen will. Der Plan, der auf die umstrittene Wiederaufnahme der Abschiebungen nach Syrien folgt, könnte die Migrationskontrollen verschärfen und Auswirkungen auf die Mobilitätsprozesse von Unternehmen haben.
Pariser Flughäfen müssen Sonntagsflüge wegen starker Schneefälle reduzieren
Die DGAC hat die Fluggesellschaften angewiesen, am Sonntag, den 15. Februar, bis zu ein Drittel der Flüge am Flughafen Charles de Gaulle und ein Fünftel am Flughafen Orly zu streichen, da ein Schneesturm auf Paris zukommt. Die Kürzungen sollen die verbleibenden Flüge pünktlich halten, doch Reisende müssen mit weiteren Verzögerungen in ganz Europa und längeren Wartezeiten bei der Einreise rechnen. Die Mobilitätsteams der Unternehmen sollten über Ausnahmeregelungen informieren und zusätzliche Zeitpuffer in die Reisepläne einbauen.
Zyperns Flughäfen in Alarmbereitschaft – Israel-Iran-Konflikt führt zu Flugumleitungen
Die Flughäfen Larnaka und Paphos wurden am 14. Februar 2026 in den Notstand versetzt, nachdem die Feindseligkeiten zwischen Israel und Iran zahlreiche Flüge nach Israel zur Umleitung nach Zypern zwangen und alle planmäßigen Flüge nach Israel gestrichen wurden. Die Betreiber bemühten sich eilig, Parkflächen zu schaffen, während die Behörden Luftverkehrskorridore koordinierten und Reisende vor anhaltenden Störungen warnten. Der Vorfall unterstreicht Zyperns strategische Bedeutung als regionales Ausweichdrehkreuz und verdeutlicht die Notwendigkeit einer soliden Notfallplanung im Geschäftsreiseverkehr.
Spanien wird per Dekret Hunderttausende Migranten nach Vereinbarung zwischen PSOE und Podemos legalisieren
Der Ministerrat wird in den kommenden Tagen ein königliches Dekret verabschieden, das Personen legalisiert, die mindestens fünf Monate vor dem 31.12.2025 in Spanien leben. Dieser exekutive Weg setzt eine blockierte Bürgerinitiative in Gang und könnte mehr als eine halbe Million Menschen zugutekommen, indem er das verfügbare Arbeitskräfteangebot erweitert und die Schattenwirtschaft verringert. Unternehmen müssen interne Abläufe vorbereiten, um die Arbeitnehmer zu unterstützen, die die neue Genehmigung beantragen.
Lunar-Neujahrs-Ausreise: Heute werden 636.000 Abreisen aus Hongkong erwartet, während sich die Warteschlangen am Flughafen verlängern
Der internationale Flughafen Hongkong erreichte am 14. Februar seinen Höhepunkt zum chinesischen Neujahrsfest: An nur einem Tag werden voraussichtlich 636.000 Menschen die Stadt verlassen, und das gesamte Reiseaufkommen während der Feiertage soll 11,38 Millionen übersteigen. Fluggesellschaften, Grenzbeamte und die Flughafenbehörde haben zusätzliche Ressourcen bereitgestellt, dennoch kommt es bei den Check-in-Schlangen weiterhin zu langen Wartezeiten. Arbeitgeber sollten daher bei der Rückkehr ihrer Mitarbeiter nach der Pause längere Reisezeiten einplanen.
Italien verhindert landesweite Flughafenstreiks zum Schutz der Olympiareisen
Die italienische Regierung hat Notstandsbefugnisse genutzt, um den landesweiten Flughafenstreik vom 16. auf den 26. Februar zu verschieben und so die Flugverbindungen während der Olympischen Winterspiele in Mailand-Cortina aufrechtzuerhalten. Dieser Schritt verhindert Störungen für schätzungsweise 27.000 Passagiere und gibt den Fluggesellschaften Zeit, ihre Februar-Flugpläne anzupassen. Unternehmen mit Reisenden in Italien sollten die Umbuchungsrichtlinien der Airlines genau beobachten und Notfallpläne für den neuen Streiktermin vorbereiten.
Durchgesickerter Plan zeigt 38-Milliarden-Dollar-Ausbau von ICE-Haftzentren bis 2026
Am 13. Februar hochgeladene Dokumente zeigen, dass ICE plant, 38,3 Milliarden Dollar in die Umwandlung von Lagerhäusern und den Bau von acht Mega-Einrichtungen zu investieren, die die Kapazität der US-Einwanderungshaft bis 2026 mehr als verdoppeln könnten. Das Ausmaß dieses Vorhabens deutet auf eine langfristige Verschärfung der Durchsetzung hin und könnte dazu führen, dass mehr ausländische Arbeitskräfte wegen geringfügiger Statusprobleme inhaftiert werden. Für Unternehmen werden daher Compliance-Prüfungen und Schulungen zu Arbeitnehmerrechten noch wichtiger.