Mexiko stellt elektronisches Visum (SAE) für brasilianische Touristen und Geschäftsreisende wieder her
Lufthansa-Streik legt fast 800 Flüge lahm und strandet 100.000 Passagiere in ganz Deutschland
Hongkong bereitet sich auf rekordverdächtige 11,38 Millionen Grenzübertritte während des Mondneujahrs vor
Neueste Nachrichten
700 Züge landesweit gestrichen nach Ende des Renfe-Streiks – Geschäftsreisezentren besonders betroffen
Der letzte Tag eines dreitägigen nationalen Bahnstreiks führte zur Ausfall von rund 700 Passagierzügen, lähmte wichtige Wirtschaftskorridore und zwang Unternehmen dazu, Notfall-Reisepläne in Kraft zu setzen. Trotz geringer Beteiligung verschärften kritische Fahrermangel die Auswirkungen und verdeutlichten die Notwendigkeit von Streik-Notfallklauseln in betrieblichen Mobilitätsrichtlinien.
Spanische Polizei warnt vor Betrug mit „verlorenen Pässen“, während Migranten versuchen, sich für die Legalisierung 2026 zu qualifizieren
Die Polizei verzeichnet einen Anstieg von 60 % bei Meldungen über „verlorene Pässe“, die offenbar dazu dienen, eine Anwesenheitsbestätigung für die Migrationsregulierung Spaniens 2026 zu fälschen. Beamte müssen nun vollständige Identitätsprüfungen durchführen, und falsche Anzeigen können Amnestie-Anträge zunichtemachen. Arbeitgeber sollten sich auf strengere Compliance bei der Personalaufnahme einstellen, da die Behörden humanitäre Ziele mit verstärktem Betrugsbekämpfung verbinden.
Anzahl der Studenten- und Pflegekräftevisa in den neuesten Daten des Innenministeriums stark gesunken
Zahlen des Innenministeriums für Januar 2026 zeigen, dass die Anträge auf Gesundheits- und Pflegekräfte-Visa im Vergleich zum Höchststand 2023 um 97 % eingebrochen sind, während die Visa für geförderte Studiengänge im Jahresvergleich um 31 % auf ein Vierjahrestief gefallen sind. Der Einbruch folgt auf höhere Gehaltsgrenzen, das Ende der meisten Rekrutierungen aus dem Ausland im Pflegebereich und Einschränkungen bei den Visa für Angehörige von Studierenden. Arbeitgeber und Universitäten warnen vor Personalengpässen und erheblichen Einnahmeverlusten, sollte sich dieser Trend fortsetzen.
DHS verabschiedet endgültige Regelung für gewichtete H-1B-Lotterie zugunsten höher bezahlter Jobs ab dem Haushaltsjahr 2027
Das Heimatschutzministerium bestätigte, dass ab dem Haushaltsjahr 2027 die USCIS die H-1B-Lotterieeinträge nach dem jeweils geltenden Lohnniveau gewichten wird. Höher bezahlte Positionen erhalten dabei bis zu vier Auswahlchancen. Arbeitgeber müssen Lohndaten dokumentieren und mit den Bewerbern abstimmen, da eine einzige Anmeldung mit niedrigem Lohn die Chancen eines Begünstigten bei allen Registrierungen verringern kann. Die Regelung kommt vor allem Unternehmen zugute, die Senior-Positionen mit höheren Gehältern besetzen können, bedroht jedoch die Einstiegsstellen und macht eine frühzeitige Planung unerlässlich.
Tschechische Regierung genehmigt fünfjährige Aufenthaltsverlängerung für selbstständige ukrainische Arbeitskräfte
Prag behält sein Flaggschiff-Programm für wirtschaftlich unabhängige ukrainische Geflüchtete bei und bietet neue fünfjährige Aufenthaltserlaubnisse sowie einen Weg zur dauerhaften Niederlassung. Die Entscheidung sichert dringend benötigte Arbeitskräfte für die tschechische Industrie, geht jedoch einher mit Zusagen zu strengeren Einwanderungskontrollen, um populistische Koalitionspartner zufriedenzustellen. Arbeitgeber sollten ihre Anträge frühzeitig vorbereiten, da die erneuerte Quote begrenzt ist.
Österreichs Entwurf für das GEAS-Gesetz würde die Anzahl der Familienzusammenführungsvisa begrenzen und Zusammenführungen um bis zu drei Jahre verzögern.
Amnesty International Österreich kritisiert: Österreichs Gesetzesentwurf zur Umsetzung des EU-Asylpakts geht weit über die Mindeststandards Brüssels hinaus. Eine vorgeschlagene jährliche Quote würde viele Flüchtlinge jahrelang auf die Familienzusammenführung mit Ehepartnern und Kindern warten lassen, während die Verlagerung der Genehmigungen auf das strengere Aufenthaltsgesetz den Status der Angehörigen an den Job und das Einkommen des Sponsors knüpft. Menschenrechtsorganisationen drohen mit Klagen, Arbeitgeber warnen vor Risiken bei der Fachkräftebindung.
Der Flughafen Dubai International bricht Weltrekord mit 95,2 Millionen Passagieren im Jahr 2025
Der Dubai International Airport (DXB) verzeichnete im Jahr 2025 mit 95,2 Millionen Passagieren den höchsten internationalen Passagierverkehr aller Zeiten, wie am 12. Februar 2026 veröffentlichte Daten zeigen. Das anhaltende Wachstum, die hohe Pünktlichkeitsrate und die Rekordwerte bei der Gepäckabfertigung festigen den Status von DXB als weltweit verkehrsreichster internationaler Drehkreuz und stärken das Vertrauen von Arbeitgebern und Mobilitätsteams, ihre Mitarbeiter über Dubai zu leiten.
Berlin sieht sich politischer Gegenreaktion ausgesetzt, nachdem das Innenministerium die Finanzierung freiwilliger Integrationskurse eingefroren hat
Das deutsche Innenministerium hat die sofortige Aussetzung öffentlich finanzierter Integrationskurse für Migranten angeordnet, die nicht gesetzlich zur Teilnahme verpflichtet sind, mit Verweis auf Kosteneinsparungen. Die SPD und andere Parteien kritisieren den Stopp als kontraproduktiv und warnen, dass er die Arbeitsmarktintegration erschwere und die Kosten für private Sprachkurse für Arbeitgeber steigen lasse. Unternehmen sollten mit alternativen Sprachangeboten rechnen und Verzögerungen bei der Einarbeitung einplanen, solange der politische Streit andauert.
China verschärft die Gehaltsanforderungen für ausländische Arbeitsgenehmigungen der Kategorien A und B
China hat die vollständige Gehaltsvorgabe für ausländische Arbeitserlaubnisse wieder eingeführt: Kategorie A muss mindestens das Sechsfache und Kategorie B das Vierfache des örtlichen Durchschnittslohns verdienen. In Peking und Shanghai liegt das Mindestgehalt nun bei etwa 71.600 RMB bzw. 49.700 RMB pro Monat. Arbeitgeber sehen sich höheren Lohnkosten, strengeren Dokumentenprüfungen und längeren Bearbeitungszeiten gegenüber, was die Notwendigkeit unterstreicht, die Vergütungspakete für Expatriates jetzt zu überprüfen.
Schweiz plant Sommer-Referendum zur SVP-Initiative für Bevölkerungsobergrenze von 10 Millionen
Der Bundesrat hat für den 10. Juni 2026 ein Referendum zur SVP-Initiative angesetzt, die die Bevölkerung der Schweiz auf 10 Millionen begrenzen will. Bei Annahme müsste die Regierung die Vergabe neuer Aufenthaltsbewilligungen einschränken und letztlich aus dem Freizügigkeitsabkommen mit der EU aussteigen – was die Talentzufuhr für in der Schweiz ansässige multinationale Unternehmen erheblich beeinträchtigen und bilaterale Handelsabkommen gefährden könnte.
Französische Abgeordnete eröffnen erneut Debatte über kommunale Wahlrechte für Nicht-EU-Ausländer
Die französische Nationalversammlung hat die Debatte über einen Verfassungsentwurf eröffnet, der Ausländern außerhalb der EU nach fünf Jahren Aufenthalt das Wahlrecht bei Kommunalwahlen ermöglichen würde. Sollte die Maßnahme letztlich verabschiedet werden, würde sie rund 3,8 Millionen Menschen betreffen und könnte Frankreichs Attraktivität für internationale Fachkräfte steigern. Für die endgültige Annahme ist jedoch eine qualifizierte Mehrheit oder ein Referendum erforderlich.
Ein Anstieg des Reiseverkehrs um 16 % im Jahresvergleich wird die Belastbarkeit der Kontrollpunkte in Hongkong auf die Probe stellen
Die SCMP ordnet die Prognose der Regierung ein und hebt einen Anstieg der grenzüberschreitenden Bewegungen um 16 % im Vergleich zu 2025 hervor, wobei Engpässe an Landgrenzkontrollen und in Hotels betont werden. Unternehmen passen ihre Reisepläne und Budgets entsprechend an.
Kabinett genehmigt Gesetz zur Passagierkapazität des Flughafens Dublin und ebnet Weg zur Anhebung der 32-Millionen-Grenze
Das irische Kabinett hat den Gesetzentwurf zum Dublin Airport (Passagierkapazität) veröffentlicht, der lang erwartete Schritt zur Abschaffung der Obergrenze von 32 Millionen Passagieren. Die Aufhebung des Limits soll die Luftverkehrsanbindung verbessern, Exporte und Tourismus fördern und Unternehmen mehr Planungssicherheit bei Reisen oder einer Verlagerung nach Irland bieten.
Schweizer Flughäfen bereiten sich auf Engpässe durch biometrisches Ein- und Ausreisesystem der EU vor
Die Flughäfen Zürich, Basel und Genf warnten am 12. Februar davor, dass die verpflichtende biometrische Erfassung im Rahmen des EU-Ein- und Ausreisesystems die Passkontrollen bei Ankünften mit Großraumflugzeugen um bis zu 70 Minuten verlängern könnte. Unternehmen werden aufgefordert, ihre Reisepläne ab dem 10. April 2026 entsprechend anzupassen und ihre Mitarbeitenden über die neue Pflicht zur Fingerabdruck- und Gesichtserkennung zu informieren.