
Die Bundesregierung bekräftigte am 16. Februar, dass Ukrainer, die im Rahmen des Canada-Ukraine Authorisation for Emergency Travel (CUAET)-Programms eingereist sind, „vorübergehende Bewohner“ sind, die planen sollten, nach Ende des Konflikts in ihre Heimat zurückzukehren. Die Erklärung, berichtet von Global News, steht im Widerspruch zu jüngsten Äußerungen von Einwanderungsministerin Lena Diab, die anerkennt, dass viele der fast 300.000 Ankömmlinge eine dauerhafte Niederlassung anstreben.
CUAET, das im März 2022 gestartet wurde, gewährte offene Arbeits- und Studienrechte für bis zu drei Jahre sowie Zugang zu Integrationsdiensten, die normalerweise nur Flüchtlingen vorbehalten sind. Interessenvertreter wie der Ukrainisch-Kanadische Kongress setzen sich für einen eigenen Weg zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung ein, da viele Visuminhaber die Punkteanforderungen des Express Entry-Systems nicht erfüllen können.
Die Haltung von IRCC erschwert die Personalplanung für Arbeitgeber, die bereits Tausende ukrainische Arbeitskräfte, insbesondere in der Landwirtschaft, im Gesundheitswesen und im Baugewerbe, integriert haben. Sollte Ottawa letztlich keinen Weg zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung eröffnen, müssten Unternehmen ihre Mitarbeiter auf herkömmliche Arbeitserlaubniskategorien umstellen oder mit einem Verlust von Fachkräften rechnen, wenn der Krieg endet und der vorübergehende Status ausläuft.
Rechtsanwälte weisen zudem auf humanitäre Aspekte hin: Die Bearbeitungszeiten für andere auf Mitgefühl basierende Anträge überschreiten oft zehn Jahre, was Familien in einer ungewissen Lage zurücklässt. Die widersprüchlichen Signale verdeutlichen eine grundsätzliche Spannung in der kanadischen Einwanderungspolitik, die die Gesamtziele für dauerhafte Aufenthaltsgenehmigungen reduziert und gleichzeitig auf temporäre Programme setzt, um Arbeitskräfteengpässe zu überbrücken.
Für den Moment sollten Sponsoren und Personalabteilungen die Ablaufdaten der Arbeitserlaubnisse genau im Blick behalten, verfügbare Wege über Provinznominierungsprogramme prüfen und frühzeitig die erforderlichen Unterlagen vorbereiten – falls sich irgendwann ein einmaliges Fenster für eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung öffnet, werden die Plätze schnell vergeben sein.
CUAET, das im März 2022 gestartet wurde, gewährte offene Arbeits- und Studienrechte für bis zu drei Jahre sowie Zugang zu Integrationsdiensten, die normalerweise nur Flüchtlingen vorbehalten sind. Interessenvertreter wie der Ukrainisch-Kanadische Kongress setzen sich für einen eigenen Weg zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung ein, da viele Visuminhaber die Punkteanforderungen des Express Entry-Systems nicht erfüllen können.
Die Haltung von IRCC erschwert die Personalplanung für Arbeitgeber, die bereits Tausende ukrainische Arbeitskräfte, insbesondere in der Landwirtschaft, im Gesundheitswesen und im Baugewerbe, integriert haben. Sollte Ottawa letztlich keinen Weg zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung eröffnen, müssten Unternehmen ihre Mitarbeiter auf herkömmliche Arbeitserlaubniskategorien umstellen oder mit einem Verlust von Fachkräften rechnen, wenn der Krieg endet und der vorübergehende Status ausläuft.
Rechtsanwälte weisen zudem auf humanitäre Aspekte hin: Die Bearbeitungszeiten für andere auf Mitgefühl basierende Anträge überschreiten oft zehn Jahre, was Familien in einer ungewissen Lage zurücklässt. Die widersprüchlichen Signale verdeutlichen eine grundsätzliche Spannung in der kanadischen Einwanderungspolitik, die die Gesamtziele für dauerhafte Aufenthaltsgenehmigungen reduziert und gleichzeitig auf temporäre Programme setzt, um Arbeitskräfteengpässe zu überbrücken.
Für den Moment sollten Sponsoren und Personalabteilungen die Ablaufdaten der Arbeitserlaubnisse genau im Blick behalten, verfügbare Wege über Provinznominierungsprogramme prüfen und frühzeitig die erforderlichen Unterlagen vorbereiten – falls sich irgendwann ein einmaliges Fenster für eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung öffnet, werden die Plätze schnell vergeben sein.
Quelle: Global News
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