
Grenzüberschreitende Tagesausflüge sind für viele Kanadier nicht mehr so unkompliziert wie früher. Die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) hat an Land- und Luftgrenzübergängen intensivere sekundäre Kontrollen eingeführt. Dies wird durch die landesweite Einführung von Gesichtserkennungstechnologie bei der Ausreise sowie verschärfte Arbeitsmarktüberwachungsmaßnahmen aus Washington vorangetrieben. Laut dem Financial Express berichten Reisende von längeren Befragungen, Durchsuchungen von Handys und Aufforderungen, Nachweise vorzulegen, dass sie nach Kanada zurückkehren werden.
Einwanderungsanwälte auf beiden Seiten der Grenze sehen das größte Problem bei kurzen Geschäftsreisen, die die feine Grenze zwischen zulässigem Kundendienst und unerlaubter Arbeit überschreiten. Kanadische Reisende zu Konferenzen, Kundenterminen oder Immobilienbesichtigungen wird geraten, Begleitschreiben des Arbeitgebers, aktuelle Gehaltsabrechnungen und Dokumente, die den fortlaufenden Wohnsitz in Kanada belegen – etwa eine Hypothekenabrechnung – mitzuführen. Das Vorzeigen von Arbeitsgeräten oder vagen Angaben wie „Ich werde etwas Arbeit erledigen“ kann zu Ablehnungen führen.
Die Verschärfung fällt mit neuen Vorschriften des Department of Homeland Security zusammen, die bisherige biometrische Ausnahmen für kanadische Staatsbürger aufgehoben haben. Alle Reisenden werden nun bei der Einreise und zunehmend auch bei der Ausreise fotografiert; Fingerabdrücke können ebenfalls genommen werden, wenn das System Unstimmigkeiten erkennt. Während die Technologie künftig schnellere Abläufe verspricht, sorgt die Übergangsphase derzeit für Verwirrung und Staus an stark frequentierten Grenzübergängen wie Windsor–Detroit und Pacific Highway in British Columbia.
Aus Sicht der Unternehmensmobilität ist die Botschaft klar: Mitarbeiter müssen gründlich vorbereitet werden. Personalabteilungen sollten Grenzschreiben ausstellen, die die Geschäftsreiseregelungen nach NAFTA/USMCA, die Reisedauer und die Bestätigung enthalten, dass das Gehalt ausschließlich in Kanada gezahlt wird. Unternehmen benötigen zudem Richtlinien zum Transport von Laptops und vertraulichen Daten, da Geräte durchsucht werden können.
Da die kanadischen Auslandsreisen in die USA bereits um 26 % im Jahresvergleich zurückgegangen sind, prüfen Reiseverantwortliche, ob einige Meetings online stattfinden oder in Kanada abgehalten werden können. Für unverzichtbare Reisen wird empfohlen, mehr Zeit für die Grenzüberquerung einzuplanen und Mitarbeiter darin zu schulen, bei der Erstkontrolle präzise und wahrheitsgemäße Antworten zu geben – das wird zunehmend zur besten Praxis.
Einwanderungsanwälte auf beiden Seiten der Grenze sehen das größte Problem bei kurzen Geschäftsreisen, die die feine Grenze zwischen zulässigem Kundendienst und unerlaubter Arbeit überschreiten. Kanadische Reisende zu Konferenzen, Kundenterminen oder Immobilienbesichtigungen wird geraten, Begleitschreiben des Arbeitgebers, aktuelle Gehaltsabrechnungen und Dokumente, die den fortlaufenden Wohnsitz in Kanada belegen – etwa eine Hypothekenabrechnung – mitzuführen. Das Vorzeigen von Arbeitsgeräten oder vagen Angaben wie „Ich werde etwas Arbeit erledigen“ kann zu Ablehnungen führen.
Die Verschärfung fällt mit neuen Vorschriften des Department of Homeland Security zusammen, die bisherige biometrische Ausnahmen für kanadische Staatsbürger aufgehoben haben. Alle Reisenden werden nun bei der Einreise und zunehmend auch bei der Ausreise fotografiert; Fingerabdrücke können ebenfalls genommen werden, wenn das System Unstimmigkeiten erkennt. Während die Technologie künftig schnellere Abläufe verspricht, sorgt die Übergangsphase derzeit für Verwirrung und Staus an stark frequentierten Grenzübergängen wie Windsor–Detroit und Pacific Highway in British Columbia.
Aus Sicht der Unternehmensmobilität ist die Botschaft klar: Mitarbeiter müssen gründlich vorbereitet werden. Personalabteilungen sollten Grenzschreiben ausstellen, die die Geschäftsreiseregelungen nach NAFTA/USMCA, die Reisedauer und die Bestätigung enthalten, dass das Gehalt ausschließlich in Kanada gezahlt wird. Unternehmen benötigen zudem Richtlinien zum Transport von Laptops und vertraulichen Daten, da Geräte durchsucht werden können.
Da die kanadischen Auslandsreisen in die USA bereits um 26 % im Jahresvergleich zurückgegangen sind, prüfen Reiseverantwortliche, ob einige Meetings online stattfinden oder in Kanada abgehalten werden können. Für unverzichtbare Reisen wird empfohlen, mehr Zeit für die Grenzüberquerung einzuplanen und Mitarbeiter darin zu schulen, bei der Erstkontrolle präzise und wahrheitsgemäße Antworten zu geben – das wird zunehmend zur besten Praxis.
Quelle: The Financial Express
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