
Air Canada hat seinen gesamten Flugplan nach Kuba eingestellt – 32 wöchentliche Flüge zu acht Ferienzielen – nachdem die kubanischen Flughafenbehörden eine beispiellose Flugwarnung (NOTAM) herausgegeben haben. Darin wird mitgeteilt, dass ab dem 10. Februar um 05:00 UTC bis mindestens 11. März kein Jet A-1 Treibstoff verfügbar sein wird. Die kanadische Fluggesellschaft plant in den kommenden Tagen eine Reihe von Leerflügen, um rund 3.000 Kanadier, die derzeit auf der Insel Urlaub machen, zurückzuholen. Saisonale Verbindungen nach Holguín und Santa Clara wurden für den Rest des Winterflugplans gestrichen, während ganzjährige Routen nach Varadero und Cayo Coco bis mindestens 1. Mai ausgesetzt sind.
Die plötzliche Treibstoffknappheit in Kuba ist eine Folge der verschärften US-Blockade, die Strafzölle gegen Drittstaaten verhängen könnte, die Öl an die Karibiknation liefern. Die Blockade hat die Importe so stark eingeschränkt, dass neun internationale Flughäfen – darunter Havanna, Varadero und Santiago de Cuba – nicht einmal für technische Zwischenstopps eine Betankung garantieren können. Weitere internationale Fluggesellschaften wie WestJet, Air Transat, Iberia, Air Europa sowie russische und chinesische Freizeitfluglinien haben bereits Notfalländerungen im Flugplan angekündigt, darunter technische Stopps in Jamaika oder Mexiko sowie komplette Flugstreichungen.
Für kanadische Reiseveranstalter kommt die Krise zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Februar und März sind die Hauptsonnensaison, und Kuba ist traditionell das beliebteste Karibikziel der Kanadier. Reiseveranstalter stehen nun vor der Herausforderung, kurzfristig alternative Verbindungen nach Mexiko und in die Dominikanische Republik zu organisieren, während Tausende von Pauschalreise-Rückerstattungen gemäß den kanadischen Passagierrechten (APPR) abgewickelt werden müssen.
Geschäftsreisende sollten beachten, dass die Treibstoffknappheit alle Flugzeugtypen betrifft und die kubanische NOTAM ausdrücklich davor warnt, sich auf militärische oder diplomatische Ausnahmen zu verlassen. Unternehmen mit Aktivitäten oder Kundenbesuchen in Kuba sollten ihre Mitarbeiter über Drittstaaten-Drehkreuze (z. B. Panama-Stadt oder Mexiko-Stadt) auf Airlines umleiten, die Tanker-in-Operationen durchführen können oder über garantierte Betankungsverträge außerhalb Kubas verfügen. Passagiere mit bereits gebuchten Flügen auf den betroffenen Strecken haben Anspruch auf volle Rückerstattung oder kostenfreie Umbuchung, doch die Verfügbarkeit von Plätzen auf Alternativrouten wird zunehmend knapp.
Der Vorfall verdeutlicht zudem ein größeres geopolitisches Risiko: extraterritoriale US-Sanktionen können kanadische Fluggesellschaften auch auf Strecken beeinträchtigen, die keinen US-Boden berühren. Einkaufsabteilungen sollten ihre Treibstoffabsicherungsstrategien und Force-Majeure-Klauseln in Firmenreiseverträgen überprüfen, um Embargo-bedingte Eventualitäten abzudecken.
Die plötzliche Treibstoffknappheit in Kuba ist eine Folge der verschärften US-Blockade, die Strafzölle gegen Drittstaaten verhängen könnte, die Öl an die Karibiknation liefern. Die Blockade hat die Importe so stark eingeschränkt, dass neun internationale Flughäfen – darunter Havanna, Varadero und Santiago de Cuba – nicht einmal für technische Zwischenstopps eine Betankung garantieren können. Weitere internationale Fluggesellschaften wie WestJet, Air Transat, Iberia, Air Europa sowie russische und chinesische Freizeitfluglinien haben bereits Notfalländerungen im Flugplan angekündigt, darunter technische Stopps in Jamaika oder Mexiko sowie komplette Flugstreichungen.
Für kanadische Reiseveranstalter kommt die Krise zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Februar und März sind die Hauptsonnensaison, und Kuba ist traditionell das beliebteste Karibikziel der Kanadier. Reiseveranstalter stehen nun vor der Herausforderung, kurzfristig alternative Verbindungen nach Mexiko und in die Dominikanische Republik zu organisieren, während Tausende von Pauschalreise-Rückerstattungen gemäß den kanadischen Passagierrechten (APPR) abgewickelt werden müssen.
Geschäftsreisende sollten beachten, dass die Treibstoffknappheit alle Flugzeugtypen betrifft und die kubanische NOTAM ausdrücklich davor warnt, sich auf militärische oder diplomatische Ausnahmen zu verlassen. Unternehmen mit Aktivitäten oder Kundenbesuchen in Kuba sollten ihre Mitarbeiter über Drittstaaten-Drehkreuze (z. B. Panama-Stadt oder Mexiko-Stadt) auf Airlines umleiten, die Tanker-in-Operationen durchführen können oder über garantierte Betankungsverträge außerhalb Kubas verfügen. Passagiere mit bereits gebuchten Flügen auf den betroffenen Strecken haben Anspruch auf volle Rückerstattung oder kostenfreie Umbuchung, doch die Verfügbarkeit von Plätzen auf Alternativrouten wird zunehmend knapp.
Der Vorfall verdeutlicht zudem ein größeres geopolitisches Risiko: extraterritoriale US-Sanktionen können kanadische Fluggesellschaften auch auf Strecken beeinträchtigen, die keinen US-Boden berühren. Einkaufsabteilungen sollten ihre Treibstoffabsicherungsstrategien und Force-Majeure-Klauseln in Firmenreiseverträgen überprüfen, um Embargo-bedingte Eventualitäten abzudecken.
Quelle: The Guardian / AirHelp