
Neue Daten des Innenministeriums zeigen einen Anstieg der internationalen Einschreibungen in Master of Research (MRes)-Programme um 135 Prozent im Jahresvergleich – von 2.485 im Studienjahr 2023/24 auf 6.085 im aktuellen akademischen Jahr. Dieser Anstieg folgt auf das Verbot ab 2024, dass Studierende in Lehrveranstaltungen keine Angehörigen mehr mitbringen dürfen – eine Regelung, die für forschungsorientierte Studiengänge nicht gilt. Mehrere Universitäten haben daraufhin einjährige „MRes-Conversion“-Kurse im Preisbereich von 24.000 bis 27.000 Pfund eingeführt, die gezielt in wachstumsstarken Märkten wie Indien, Nigeria und Pakistan beworben werden.
Minister kündigen an, die Regeln zu verschärfen, falls sich herausstellt, dass Forschungsversionen als Schlupfloch genutzt werden, um Angehörige wieder einzuführen. Behörden prüfen bereits das Verhältnis von Angeboten zu Einschreibungen sowie die Einhaltung der Vorschriften bei einem „kleinen Kreis“ von Anbietern. Branchenvertreter betonen hingegen, dass der Anstieg eine echte Nachfrage nach Forschungskompetenzen widerspiegelt und dem Ziel Großbritanniens dient, jährlich 600.000 internationale Studierende zu beherbergen.
Für Unternehmen mit Sponsorenstatus ist das Thema relevant, da das Graduate-Route-Arbeitsvisum, das zwei Jahre ungesponserte Beschäftigung nach dem Studium erlaubt, weiterhin für Forschungspostgraduierte verfügbar bleibt – auch wenn es für Absolventen von Lehrveranstaltungen eingeschränkt wird. Talentakquise-Teams, die auf britischen Hochschulcampus rekrutieren, sollten mögliche Regeländerungen daher genau beobachten: Eine plötzliche Begrenzung der Graduate-Visa würde den Pool an jobbereiten MINT-Kandidaten deutlich verkleinern.
Universities UK hat einen Kompromiss vorgeschlagen – die Anhebung der Mindestunterhaltsbeträge und die Einführung von Anwesenheitskontrollen –, um die Regierung zu beruhigen, ohne die Einnahmen aus Einschreibungen zu gefährden. Gleichzeitig empfehlen einige Mobilitätsberater Arbeitgebern, Einstellungsentscheidungen für MRes-Absolventen dieses Sommers zu beschleunigen, falls sich die Visabedingungen für die Aufnahme 2026 ändern.
Die Kontroverse verdeutlicht das empfindliche Gleichgewicht, das Großbritannien zwischen der Senkung der offiziellen Migrationszahlen und der Erhaltung seines 41-Milliarden-Pfund-starken Exportsektors für internationale Bildung finden muss.
Minister kündigen an, die Regeln zu verschärfen, falls sich herausstellt, dass Forschungsversionen als Schlupfloch genutzt werden, um Angehörige wieder einzuführen. Behörden prüfen bereits das Verhältnis von Angeboten zu Einschreibungen sowie die Einhaltung der Vorschriften bei einem „kleinen Kreis“ von Anbietern. Branchenvertreter betonen hingegen, dass der Anstieg eine echte Nachfrage nach Forschungskompetenzen widerspiegelt und dem Ziel Großbritanniens dient, jährlich 600.000 internationale Studierende zu beherbergen.
Für Unternehmen mit Sponsorenstatus ist das Thema relevant, da das Graduate-Route-Arbeitsvisum, das zwei Jahre ungesponserte Beschäftigung nach dem Studium erlaubt, weiterhin für Forschungspostgraduierte verfügbar bleibt – auch wenn es für Absolventen von Lehrveranstaltungen eingeschränkt wird. Talentakquise-Teams, die auf britischen Hochschulcampus rekrutieren, sollten mögliche Regeländerungen daher genau beobachten: Eine plötzliche Begrenzung der Graduate-Visa würde den Pool an jobbereiten MINT-Kandidaten deutlich verkleinern.
Universities UK hat einen Kompromiss vorgeschlagen – die Anhebung der Mindestunterhaltsbeträge und die Einführung von Anwesenheitskontrollen –, um die Regierung zu beruhigen, ohne die Einnahmen aus Einschreibungen zu gefährden. Gleichzeitig empfehlen einige Mobilitätsberater Arbeitgebern, Einstellungsentscheidungen für MRes-Absolventen dieses Sommers zu beschleunigen, falls sich die Visabedingungen für die Aufnahme 2026 ändern.
Die Kontroverse verdeutlicht das empfindliche Gleichgewicht, das Großbritannien zwischen der Senkung der offiziellen Migrationszahlen und der Erhaltung seines 41-Milliarden-Pfund-starken Exportsektors für internationale Bildung finden muss.
Quelle: The Economic Times
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