
Eine neue Einwanderungswarnung von Fragomen bestätigt, dass Österreich die vorübergehenden Kontrollen an seinen Landgrenzen – vor allem zu Slowenien und Ungarn – mindestens bis Juni 2026 fortsetzen wird. Als Begründung werden weiterhin bestehende Herausforderungen im Migrationsmanagement und Sicherheitsbedenken genannt. Mit dieser Maßnahme reiht sich Wien in die Länder Dänemark, Frankreich, Italien, die Niederlande, Norwegen, Polen, Slowenien und Schweden ein, die diese Woche ähnliche Meldungen an Brüssel übermittelt haben. (fragomen.com)
Reisende, darunter auch EU-Bürger, sollten sich auf Personenkontrollen und gelegentliche Nachfragen einstellen. Während die meisten Grenzübertritte weiterhin zügig verlaufen, berichten Speditionsverbände von Spitzenzeiten mit Wartezeiten von 20 bis 30 Minuten am Grenzübergang A2 Spielfeld.
Die verlängerten Kontrollen basieren auf dem im Jahr 2024 geänderten Schengen-Grenzkodex, der Ausweitungen von bis zu zwei Jahren „in außergewöhnlichen Umständen“ erlaubt. Österreich hatte die Kontrollen erstmals 2015 während der Flüchtlingskrise wiedereingeführt; Kritiker sehen die Maßnahme inzwischen vor allem als innenpolitisches Instrument.
Für multinationale Unternehmen bedeutet dies vor allem Auswirkungen auf Pendler und Techniker, die an einem Tag mehrere Standorte in Mittel- und Osteuropa anfahren. Mobilitätsmanager sollten ihre Mitarbeiter anweisen, auch bei routinemäßigen Tagesreisen stets Reisepässe oder EU-Ausweise mitzuführen und die Schengen-Tage für visumfreie Reisende genau zu überwachen.
Reisende, darunter auch EU-Bürger, sollten sich auf Personenkontrollen und gelegentliche Nachfragen einstellen. Während die meisten Grenzübertritte weiterhin zügig verlaufen, berichten Speditionsverbände von Spitzenzeiten mit Wartezeiten von 20 bis 30 Minuten am Grenzübergang A2 Spielfeld.
Die verlängerten Kontrollen basieren auf dem im Jahr 2024 geänderten Schengen-Grenzkodex, der Ausweitungen von bis zu zwei Jahren „in außergewöhnlichen Umständen“ erlaubt. Österreich hatte die Kontrollen erstmals 2015 während der Flüchtlingskrise wiedereingeführt; Kritiker sehen die Maßnahme inzwischen vor allem als innenpolitisches Instrument.
Für multinationale Unternehmen bedeutet dies vor allem Auswirkungen auf Pendler und Techniker, die an einem Tag mehrere Standorte in Mittel- und Osteuropa anfahren. Mobilitätsmanager sollten ihre Mitarbeiter anweisen, auch bei routinemäßigen Tagesreisen stets Reisepässe oder EU-Ausweise mitzuführen und die Schengen-Tage für visumfreie Reisende genau zu überwachen.
Quelle: Fragomen Immigration Alert
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