
Nur wenige Stunden nach der Ankündigung der Regierung zum Thema Fachkräfte veröffentlichte die Österreichische Wirtschaftskammer (WKÖ) eine scharf formulierte Stellungnahme, in der sie um sofortige Umsetzungsdetails fordert. Generalsekretär Jochen Danninger betonte, dass die Mitgliedsunternehmen „nicht noch ein Jahr auf eine schnellere Bearbeitung von Arbeitserlaubnissen warten können“ und warnte, dass die Pensionierungen der Babyboomer die Fachkräftelücke vergrößern werden, wenn die Kanäle für ausländische Talente nicht rasch geöffnet werden. (wko.at)
Die WKÖ unterstützt das Drei-Säulen-Modell der Strategie, hebt jedoch hervor, dass allein Lehrlingsausbildungen die Engpässe in IT, Technik und Gesundheitswesen nicht schließen werden. Danninger begrüßte die Idee, die Rot-Weiß-Rot-Karte auch auf Arbeitskräfteüberlassungsfirmen auszuweiten – eine langjährige Forderung der Wirtschaft – und befürwortete einen geplanten Pilotversuch, der Erwachsenenlehrlinge aus Drittstaaten zulässt. Zudem forderte er die vollständige Digitalisierung der Anträge, eine Echtzeit-Statusverfolgung sowie eine „gesetzliche 4-Wochen-Frist“ für Genehmigungsentscheidungen. (wko.at)
Die Kammer setzt sich zudem für eine Ausweitung der Fördermittel für arbeitsmarktbezogene Weiterbildungsgutscheine und für eine Erhöhung der Budgets der regionalen Einwanderungsbehörden (Bezirkshauptmannschaften) ein, da viele dieser Stellen bereits jetzt überlastet sind. In einer stillen Kritik am Innenministerium warnt die WKÖ, dass ohne eine Verstärkung der Verwaltungsressourcen „neue gesetzliche Ansprüche lediglich zu längeren Online-Warteschlangen führen werden.“
Für Mobility-Teams signalisiert die Stellungnahme, dass der wirtschaftliche Druck die Bearbeitungszeiten möglicherweise schneller verkürzen könnte als die offizielle Gesetzgebung. Unternehmen sollten die Konsultationspapiere der WKÖ genau verfolgen – diese sind oft Vorboten für Änderungen, die in der parlamentarischen Ausschussphase eingebracht werden.
Die WKÖ unterstützt das Drei-Säulen-Modell der Strategie, hebt jedoch hervor, dass allein Lehrlingsausbildungen die Engpässe in IT, Technik und Gesundheitswesen nicht schließen werden. Danninger begrüßte die Idee, die Rot-Weiß-Rot-Karte auch auf Arbeitskräfteüberlassungsfirmen auszuweiten – eine langjährige Forderung der Wirtschaft – und befürwortete einen geplanten Pilotversuch, der Erwachsenenlehrlinge aus Drittstaaten zulässt. Zudem forderte er die vollständige Digitalisierung der Anträge, eine Echtzeit-Statusverfolgung sowie eine „gesetzliche 4-Wochen-Frist“ für Genehmigungsentscheidungen. (wko.at)
Die Kammer setzt sich zudem für eine Ausweitung der Fördermittel für arbeitsmarktbezogene Weiterbildungsgutscheine und für eine Erhöhung der Budgets der regionalen Einwanderungsbehörden (Bezirkshauptmannschaften) ein, da viele dieser Stellen bereits jetzt überlastet sind. In einer stillen Kritik am Innenministerium warnt die WKÖ, dass ohne eine Verstärkung der Verwaltungsressourcen „neue gesetzliche Ansprüche lediglich zu längeren Online-Warteschlangen führen werden.“
Für Mobility-Teams signalisiert die Stellungnahme, dass der wirtschaftliche Druck die Bearbeitungszeiten möglicherweise schneller verkürzen könnte als die offizielle Gesetzgebung. Unternehmen sollten die Konsultationspapiere der WKÖ genau verfolgen – diese sind oft Vorboten für Änderungen, die in der parlamentarischen Ausschussphase eingebracht werden.