
Die Koalitionsregierung Österreichs hat einen ehrgeizigen Starttermin im März für eine landesweite Fachkräftestrategie festgelegt, die eine geschätzte Lücke von 200.000 Arbeitskräften schließen soll. Nach der Kabinettssitzung am Mittwoch erklärte Arbeitsministerin Korinna Schumann (SPÖ), dass der Plan auf drei Säulen beruht: einer groß angelegten Qualifizierungsinitiative für Arbeitssuchende, der Wiederbelebung des dualen Ausbildungssystems und einer „gezielten, aber fairen“ internationalen Rekrutierung. (vol.at)
Für Manager im Bereich globale Mobilität ist die dritte Säule der wichtigste Punkt. Beamte bestätigten, dass die Rot-Weiß-Rot-Karte – Österreichs zentrale Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis für Fachkräfte aus Drittstaaten – „modernisiert und beschleunigt“ wird. Das Innenministerium plant, vollständig digitale Anträge zu pilotieren, das System für Arbeitskräfteüberlassungsfirmen zu öffnen und eine Schnellspur für erwachsene Lehrlinge aus Nicht-EU-Staaten einzurichten. Unternehmen, die mit langen Bearbeitungszeiten (derzeit 8–14 Wochen in Wien) zu kämpfen haben, begrüßen diesen Schritt. (vol.at)
Hinter der Dringlichkeit steht ein starker demografischer Wandel: Erstmals seit 1950 schrumpft die erwerbsfähige Bevölkerung in Österreich. Schumann warnte, dass ohne Gegenmaßnahmen die Lücke bis 2030 auf 500.000 anwachsen könnte, was große Infrastrukturprojekte und den Übergang zu grüner Technologie gefährdet. Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl sicherte trotz finanzieller Zwänge Mittel zu und betonte, „jeder hier investierte Euro bringt ein Vielfaches an Wachstum.“ (vol.at)
Oppositionsparteien werfen der Regierung vor, Lohndumping zu fördern. Die rechtsextreme FPÖ bezeichnete die Strategie als „eine weitere Blase“, die ausländische Arbeitskräfte über die lokale Ausbildung stellt. Dennoch sagen Wirtschaftsverbände, die Initiative sei längst überfällig; ein detaillierter Gesetzesentwurf zu den Reformen der Rot-Weiß-Rot-Karte wird vor der parlamentarischen Osterpause erwartet. Internationale Arbeitgeber sollten sich auf neue Dokumentationsformate und möglicherweise kürzere Vorlaufzeiten bei österreichischen Einsätzen einstellen.
Für Manager im Bereich globale Mobilität ist die dritte Säule der wichtigste Punkt. Beamte bestätigten, dass die Rot-Weiß-Rot-Karte – Österreichs zentrale Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis für Fachkräfte aus Drittstaaten – „modernisiert und beschleunigt“ wird. Das Innenministerium plant, vollständig digitale Anträge zu pilotieren, das System für Arbeitskräfteüberlassungsfirmen zu öffnen und eine Schnellspur für erwachsene Lehrlinge aus Nicht-EU-Staaten einzurichten. Unternehmen, die mit langen Bearbeitungszeiten (derzeit 8–14 Wochen in Wien) zu kämpfen haben, begrüßen diesen Schritt. (vol.at)
Hinter der Dringlichkeit steht ein starker demografischer Wandel: Erstmals seit 1950 schrumpft die erwerbsfähige Bevölkerung in Österreich. Schumann warnte, dass ohne Gegenmaßnahmen die Lücke bis 2030 auf 500.000 anwachsen könnte, was große Infrastrukturprojekte und den Übergang zu grüner Technologie gefährdet. Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl sicherte trotz finanzieller Zwänge Mittel zu und betonte, „jeder hier investierte Euro bringt ein Vielfaches an Wachstum.“ (vol.at)
Oppositionsparteien werfen der Regierung vor, Lohndumping zu fördern. Die rechtsextreme FPÖ bezeichnete die Strategie als „eine weitere Blase“, die ausländische Arbeitskräfte über die lokale Ausbildung stellt. Dennoch sagen Wirtschaftsverbände, die Initiative sei längst überfällig; ein detaillierter Gesetzesentwurf zu den Reformen der Rot-Weiß-Rot-Karte wird vor der parlamentarischen Osterpause erwartet. Internationale Arbeitgeber sollten sich auf neue Dokumentationsformate und möglicherweise kürzere Vorlaufzeiten bei österreichischen Einsätzen einstellen.
Quelle: VOL.AT