
Das Innenministerium hat die Jahresendstatistik des National Referral Mechanism (NRM) für 2025 veröffentlicht und dabei 17.560 potenzielle Opfer moderner Sklaverei gemeldet – ein Anstieg von 9 % gegenüber 2024 und der höchste Wert seit Einführung des NRM im Jahr 2009. Obwohl das NRM in erster Linie ein Instrument zur Bekämpfung von Menschenhandel ist, haben die Daten direkte Auswirkungen auf die Mobilität: 49 % der gemeldeten erwachsenen Fälle betreffen Personen mit unsicheren Aufenthaltsstatus, darunter irreguläre Einreisen und Visaüberschreitungen.
Die Bau-, Landwirtschafts- und Gastgewerbebranchen machen den größten Anteil der Fälle von Arbeitsausbeutung aus, was die Notwendigkeit unterstreicht, dass multinationale Arbeitgeber ihre Lieferkettenkontrollen und Arbeitsberechtigungsprüfungen verschärfen. Der Bericht zeigt, dass Opfer häufig zunächst mit legitimen Visa – etwa als Saisonarbeiter, Studierende oder Fachkräfte – ins Vereinigte Königreich einreisen, bevor sie zur illegalen Arbeit gezwungen werden. Frühzeitige Schutzmaßnahmen sind daher entscheidend.
Für Teams im Bereich globale Mobilität und Compliance erhöhen sich die regulatorischen Risiken deutlich. Das Innenministerium kündigt verstärkte unangekündigte Arbeitsplatzkontrollen an und kann Sponsor-Lizenzen aussetzen, wenn Arbeitsmissbrauch festgestellt wird. Unternehmen, die mit Drittanbietern zusammenarbeiten, müssen eine „Null-Toleranz“-Sorgfaltspflicht nachweisen, um Bußgelder und Reputationsschäden zu vermeiden.
Praktisch sollten Mobility-Manager Lieferantenverträge überprüfen, sicherstellen, dass Mitarbeitende wissen, wie sie die Modern Slavery Helpline erreichen können, und das Bewusstsein für das NRM in das Onboarding internationaler Neueinstellungen integrieren. Die Regierung plant, im kommenden Quartal weitere Leitlinien zur Erkennung von Ausbeutungszeichen zu veröffentlichen.
Die Bau-, Landwirtschafts- und Gastgewerbebranchen machen den größten Anteil der Fälle von Arbeitsausbeutung aus, was die Notwendigkeit unterstreicht, dass multinationale Arbeitgeber ihre Lieferkettenkontrollen und Arbeitsberechtigungsprüfungen verschärfen. Der Bericht zeigt, dass Opfer häufig zunächst mit legitimen Visa – etwa als Saisonarbeiter, Studierende oder Fachkräfte – ins Vereinigte Königreich einreisen, bevor sie zur illegalen Arbeit gezwungen werden. Frühzeitige Schutzmaßnahmen sind daher entscheidend.
Für Teams im Bereich globale Mobilität und Compliance erhöhen sich die regulatorischen Risiken deutlich. Das Innenministerium kündigt verstärkte unangekündigte Arbeitsplatzkontrollen an und kann Sponsor-Lizenzen aussetzen, wenn Arbeitsmissbrauch festgestellt wird. Unternehmen, die mit Drittanbietern zusammenarbeiten, müssen eine „Null-Toleranz“-Sorgfaltspflicht nachweisen, um Bußgelder und Reputationsschäden zu vermeiden.
Praktisch sollten Mobility-Manager Lieferantenverträge überprüfen, sicherstellen, dass Mitarbeitende wissen, wie sie die Modern Slavery Helpline erreichen können, und das Bewusstsein für das NRM in das Onboarding internationaler Neueinstellungen integrieren. Die Regierung plant, im kommenden Quartal weitere Leitlinien zur Erkennung von Ausbeutungszeichen zu veröffentlichen.
Quelle: GOV.UK – Home Office
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