IRCC verschickt 4.000 Einladungen bei überraschender Express-Entry-Auslosung im Gesundheitswesen
Alberta plant im Oktober ein Referendum zu fünf umfassenden Einwanderungsfragen ab
IRCC verschärft Regeln für LMIA-freie Arbeitserlaubnisse im Rahmen des „gegenseitigen Beschäftigungsverhältnisses“
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Erste Express-Entry-Auslosung nur für Ärzte setzt Rekordtief mit CRS-Wert von 169
Die neu geschaffene Kategorie für Ärztinnen und Ärzte bei IRCC hat 391 Einladungen zur Antragstellung (ITA) mit einem Rekordtief von 169 Punkten im CRS-Schnitt vergeben. Dies bietet praktizierenden internationalen Ärzten einen schnellen Weg zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung. Mit dieser Maßnahme reagiert Kanada auf den akuten Ärztemangel und stärkt die Bindung an Krankenhäuser.
Rekordtiefstand von 169 beim ersten reinen Ärzte-Express-Einwanderungsverfahren
Am 19. Februar lud IRCC 391 Ärzte mit kanadischer Berufserfahrung ein, einen Antrag auf Daueraufenthalt zu stellen, und setzte dabei einen Rekordtiefstand beim CRS-Schnitt von 169. Die Auslosung, die weniger als einen Tag nach der Ankündigung neuer Express-Entry-Kategorien stattfand, bietet ausländisch ausgebildeten Ärzten einen beschleunigten Weg zur dauerhaften Niederlassung und deutet darauf hin, dass auch andere berufsbezogene Auslosungen ähnlich niedrige CRS-Schwellenwerte erreichen könnten.
Kanada verzichtet vor der Fußball-WM 2026 bei bestimmten von der FIFA eingeladenen Besuchern auf biometrische Daten
IRCC hat eine zeitlich begrenzte Richtlinie erlassen, die für ausländische Staatsangehörige auf der offiziellen Einladungsliste der FIFA die biometrische Erfassung bei der Beantragung von temporären Aufenthaltserlaubnissen für die Weltmeisterschaft zwischen November 2025 und Juli 2026 aussetzt. Diese Maßnahme soll die Visaerteilung für Schiedsrichter, technische Teams und weiteres wichtiges Personal beschleunigen und so das operationelle Risiko für die Gastgeberstädte der WM 2026 in Kanada verringern.
Bericht aus Quebec warnt: Arbeitskräftemangel verschärft sich durch Rückgang der Einwanderungszahlen
Eine Studie des Institut du Québec prognostiziert, dass die erwerbsfähige Bevölkerung der Provinz in den nächsten drei Jahren schrumpfen wird, da sinkende Einwanderungszahlen und die Alterung der Bevölkerung zusammenwirken. Dies dürfte die Verhandlungsmacht zugunsten der Arbeitnehmer verschieben. Unternehmen könnten vor erheblichen Rekrutierungsproblemen stehen, sofern die Einwanderungsziele oder Produktivitätsmaßnahmen nicht angepasst werden.