
Zum Abschluss des Staatsbesuchs von Präsident Emmanuel Macron in Indien kündigte die französische Regierung ein sechsmonatiges Pilotprojekt an, das ab dem 20. Februar 2026 sofort in Kraft tritt. Es erlaubt Inhabern indischer Reisepässe, ohne Flughafen-Transitvisum (ATV) durch französische Flughäfen zu reisen. Die Befreiung gilt für Luftseiten-Transfers von bis zu 24 Stunden, vorausgesetzt, die Passagiere haben bestätigte Weiterflugtickets und bleiben im internationalen Bereich.
Diese Maßnahme reagiert auf langjährige Beschwerden indischer Unternehmen und Reisebüros, dass französische ATVs zusätzliche Kosten und Unsicherheiten bei beliebten One-Stop-Verbindungen mit Air France, KLM und Partnerfluggesellschaften über Paris-CDG verursachen. Laut Amadeus-Daten stiegen die indischen Buchungen mit Paris als Zwischenstopp im vierten Quartal 2025 trotz des zusätzlichen Aufwands um 11 % im Jahresvergleich. Branchenexperten erwarten, dass die Befreiung diesen Trend beschleunigt und Paris Marktanteile von den Drehkreuzen Dubai und Doha bei transatlantischen und lateinamerikanischen Routen zurückgewinnt.
Über den Flughafen hinaus stand die Mobilität von Studierenden im Fokus: Beide Regierungen bekräftigten das ehrgeizige Ziel, bis 2030 30.000 indische Studierende in Frankreich zu begrüßen – das Dreifache der heutigen Zahl – und begrüßten die Eröffnung eines neuen Standorts in Mumbai, der die ESSEC Business School und CentraleSupélec zusammenführt. Eine bevorstehende Aktualisierung des Abkommens zur gegenseitigen Anerkennung akademischer Abschlüsse soll die Nutzung französischer Diplome für indische Berufszulassungen erleichtern.
Für Mobilitätsteams ist die wichtigste Neuerung prozedural: Indische Umsteiger können nun günstigere Anschlussverbindungen über CDG oder Lyon buchen, ohne ATV-Vorlaufzeiten berücksichtigen zu müssen, obwohl für Ausgänge auf der Landseite oder Übernachtungen außerhalb der Transitzone weiterhin Schengen-Kurzzeitvisa erforderlich sind. Fluggesellschaften müssen ihre DCS-Systeme aktualisieren, um fehlerhafte Boarding-Verweigerungen zu vermeiden.
Das Pilotprojekt wird im August 2026 evaluiert. Bleiben die Umsteigequoten und die Einhaltung der Regeln hoch, deuten französische Behörden an, dass die Befreiung dauerhaft werden könnte – was möglicherweise Druck auf andere EU-Staaten wie Deutschland und die Niederlande ausübt, im Wettbewerb um indische Passagiere und Studierende nachzuziehen.
Diese Maßnahme reagiert auf langjährige Beschwerden indischer Unternehmen und Reisebüros, dass französische ATVs zusätzliche Kosten und Unsicherheiten bei beliebten One-Stop-Verbindungen mit Air France, KLM und Partnerfluggesellschaften über Paris-CDG verursachen. Laut Amadeus-Daten stiegen die indischen Buchungen mit Paris als Zwischenstopp im vierten Quartal 2025 trotz des zusätzlichen Aufwands um 11 % im Jahresvergleich. Branchenexperten erwarten, dass die Befreiung diesen Trend beschleunigt und Paris Marktanteile von den Drehkreuzen Dubai und Doha bei transatlantischen und lateinamerikanischen Routen zurückgewinnt.
Über den Flughafen hinaus stand die Mobilität von Studierenden im Fokus: Beide Regierungen bekräftigten das ehrgeizige Ziel, bis 2030 30.000 indische Studierende in Frankreich zu begrüßen – das Dreifache der heutigen Zahl – und begrüßten die Eröffnung eines neuen Standorts in Mumbai, der die ESSEC Business School und CentraleSupélec zusammenführt. Eine bevorstehende Aktualisierung des Abkommens zur gegenseitigen Anerkennung akademischer Abschlüsse soll die Nutzung französischer Diplome für indische Berufszulassungen erleichtern.
Für Mobilitätsteams ist die wichtigste Neuerung prozedural: Indische Umsteiger können nun günstigere Anschlussverbindungen über CDG oder Lyon buchen, ohne ATV-Vorlaufzeiten berücksichtigen zu müssen, obwohl für Ausgänge auf der Landseite oder Übernachtungen außerhalb der Transitzone weiterhin Schengen-Kurzzeitvisa erforderlich sind. Fluggesellschaften müssen ihre DCS-Systeme aktualisieren, um fehlerhafte Boarding-Verweigerungen zu vermeiden.
Das Pilotprojekt wird im August 2026 evaluiert. Bleiben die Umsteigequoten und die Einhaltung der Regeln hoch, deuten französische Behörden an, dass die Befreiung dauerhaft werden könnte – was möglicherweise Druck auf andere EU-Staaten wie Deutschland und die Niederlande ausübt, im Wettbewerb um indische Passagiere und Studierende nachzuziehen.
Quelle: Travel Trade Journal