
Travel and Tour World berichtete am 24. Februar 2026, dass dichter Nebel am Dubai International die Sichtweite auf der Start- und Landebahn auf 1,4 km reduzierte und die Flugpläne auf der stark frequentierten Indien-VAE-Strecke belastete. IndiGo, das mehr als 100 wöchentliche Flüge nach Dubai und Abu Dhabi anbietet, warnte Passagiere vor längeren Standzeiten am Boden und riet, vor der Abreise zum Flughafen aktuelle Informationen einzuholen. Meteorologische Daten zeigten eine Luftfeuchtigkeit von 100 Prozent und morgendliche Temperaturen um 18 °C – Bedingungen, die die Fluglotsen zwingen, den Abstand zwischen den Flugzeugen zu vergrößern und die Abflüge zu staffeln. Obwohl die Drehkreuze der VAE mit Kategorie-III-ILS ausgestattet sind, verlangsamen langanhaltende Sichtbehinderungen den Flugverkehr und verursachen Verzögerungen in Chennai, Mumbai, Delhi und Bengaluru, wo Flugzeuge und Besatzungen aus dem Umlauf genommen werden. Für Freizeit- und KMU-Reisende aus Indien können selbst kurze Störungen Hotel-Check-ins, Kreuzfahrtantritte und Anschlussflüge nach Europa und Nordamerika durcheinanderbringen. Reiseveranstalter rieten ihren Kunden, mindestens vier Stunden Pufferzeit einzuplanen und flexible Tarife zu buchen. Der Artikel betont, dass der Indien-VAE-Markt – einer der weltweit verkehrsreichsten – insgesamt robust bleibt, da Flughäfen und Airlines nach Wetterbesserung Erholungspläne umsetzen. Dennoch ist der Vorfall eine wichtige Erinnerung für Geschäftsreisende, saisonale Wetterlagen in ihre Risikoanalysen einzubeziehen. Da der bilaterale Verkehr bereits über dem Vorkrisenniveau liegt und für den Sommer 2026 neue Kapazitäten geplant sind, wird genau beobachtet, ob wiederkehrender Winternebel Infrastrukturmaßnahmen wie zusätzliche Schnellabfahrten oder verbesserte Bodenradar-Systeme erforderlich macht.
Quelle: Travel and Tour World