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Etihad Airways plant jährliche Einstellung von bis zu 3.000 Mitarbeitern im Zuge von Flotten- und Streckenausbau

Feb. 25, 2026
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Etihad Airways plant jährliche Einstellung von bis zu 3.000 Mitarbeitern im Zuge von Flotten- und Streckenausbau
Etihad Airways bestätigte am 24. Februar 2026, dass die Fluggesellschaft bis 2030 jährlich zwischen 2.500 und 3.000 neue Mitarbeiter einstellen will, um eine ehrgeizige Wachstumsstrategie zu unterstützen, die Abu Dhabi als erstklassiges globales Drehkreuz positionieren soll. CEO Antonoaldo Neves erklärte, dass die Airline im Jahr 2025 29 neue Flugzeuge in die Flotte aufgenommen hat, die damit auf eine Rekordgröße von 127 Jets angewachsen ist. Jährlich sollen rund 20 neue Flugzeuge hinzukommen, darunter Airbus A321LR, A350-900 und Boeing 787-10.

Das erweiterte Kapazitätsangebot führt zu neuen Strecken: Etihad baute sein Streckennetz im vergangenen Jahr von 94 auf 110 Ziele aus und nahm unter anderem Flüge nach Atlanta, Warschau, Phnom Penh und Hongkong auf. Der Direktverkehr nach Abu Dhabi erreichte 5,5 Millionen Passagiere, während das wiederbelebte Stopover-Programm 170.000 Besucher anzog – mehr als doppelt so viele wie 2024.

Etihad Airways plant jährliche Einstellung von bis zu 3.000 Mitarbeitern im Zuge von Flotten- und Streckenausbau


Für Manager im Bereich globale Mobilität ist die Personaloffensive aus mehreren Gründen relevant. Zusätzliche Kabinenbesatzung, Piloten und Bodenpersonal ermöglichen häufigere Flüge auf geschäftsintensiven Strecken und verringern das Risiko von flugbedingten Ausfällen. Die Flottenzusammensetzung mit kraftstoffeffizienten Schmalrumpfflugzeugen und Langstrecken-Breitkörpern zielt darauf ab, sekundäre Städtepaarungen zu erschließen, die besonders für Geschäftsreisende attraktiv sind, die Direktverbindungen bevorzugen.

Die Personalstrategie von Etihad steht zudem im Einklang mit Abu Dhabis Wirtschaftsvision 2030, die auf Diversifizierung im Tourismus und in der Logistik setzt. Über 60 Prozent der Ticketverkäufe entfallen auf Auslandsmärkte, womit Etihad zu den größten Dienstleistungsexporteuren des Emirats zählt.

Für Mobilitätsexperten bedeutet das konkret: Mehr Sitzplätze in Premiumkabinen, neue Codeshare-Möglichkeiten und möglicherweise günstigere Flugpreise auf Strecken, auf denen Etihad direkt mit Emirates und Qatar Airways konkurriert. Personalvermittler weisen darauf hin, dass der Markt für zweisprachige Kabinenbesatzung und typenqualifizierte Piloten enger wird. Unternehmen, die Mitarbeiter in die VAE versetzen, müssen zudem mit längeren Vorlaufzeiten bei der Schulplatz- und Wohnungssuche in Abu Dhabi rechnen.
Quelle: The National – Aviation

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