Französische Flughäfen fordern sommerliche Aussetzung der biometrischen Grenzkontrollen der EU
CDG und Orly fordern Brüssel auf: Vollständige Einführung des EES erst nach dem Sommer verschieben
Technische Probleme zwingen Frankreich, den Ausbau der EES-Kioske an Landgrenzen zu verlangsamen
Neueste Nachrichten
Großbritannien beginnt mit der Überprüfung französischer Reisender auf elektronische Reisegenehmigung
Seit dem 24. Februar hat das Vereinigte Königreich die vollständige Durchsetzung seines Programms zur elektronischen Reisegenehmigung aktiviert. Inhaber eines französischen Reisepasses müssen vor dem Einsteigen in Eurostar-Züge, Fähren oder Flüge ins Vereinigte Königreich die digitale Genehmigung im Wert von 16 Pfund erwerben. Dies bedeutet einen zusätzlichen Schritt zur Einhaltung der Vorschriften bei Geschäfts- und Urlaubsreisen.
Pariser Flughäfen fordern die EU auf, die vollständige Einführung des EES bis nach der Sommer-Hauptreisezeit zu verschieben
Aéroports de Paris hat die Europäische Kommission am 23. Februar 2026 gebeten, das verpflichtende biometrische EU-Ein- und Ausreisesystem bis nach der Sommersaison zu verschieben. Man warnt vor stundenlangen Warteschlangen an den Grenzen von Charles-de-Gaulle und Orly. Der Antrag, der von Fluggesellschaften und der Reisebranche unterstützt wird, soll Frankreich Zeit geben, Ausrüstung und Schulungen auszubauen. Geschäftsreisende müssen ab April entweder mit längeren Abfertigungszeiten rechnen oder im Herbst mit einem straffen Umsetzungszeitplan.
Frankreich bestätigt Rekord von 102 Millionen ausländischen Besuchern im Jahr 2025
Am 23. Februar 2026 veröffentlichte Regierungsdaten bestätigen, dass Frankreich im Jahr 2025 mit 102 Millionen ausländischen Besuchern einen Rekordwert erreichte – was Einnahmen von 77,5 Milliarden Euro einbrachte. Die starke Nachfrage aus Europa, China und den Golfstaaten belastet die Kapazitäten von Hotels und Verkehrsmitteln, was für die Jahre 2026–27 höhere Kosten und eingeschränkte Verfügbarkeiten bei Geschäftsreisemobilitätsprogrammen bedeutet.
Verwaltungsgericht bestätigt Dublin-Überstellung eines armenischen Asylbewerbers
Das Verwaltungsgericht Straßburg entschied am 23. Februar 2026, dass ein Präfekt im Département Bas-Rhin einen armenischen Asylbewerber rechtmäßig im Rahmen der Dublin-III-Verordnung nach Bulgarien überstellen durfte. Dabei wies das Gericht Vorwürfe von Verfahrensfehlern und Menschenrechtsverletzungen zurück. Dieses Urteil stärkt den zunehmenden Einsatz von Dublin-Überstellungen durch Frankreich und verdeutlicht die anhaltende rechtliche Unsicherheit für Arbeitgeber von Asylbewerbern.
Nächtliche Sperrungen am Mont Blanc- und Fréjus-Tunnel beginnen am 23. Februar und beeinträchtigen den Güterverkehr zwischen Frankreich und Italien
Seit dem 23. Februar 2026 kommt es im Fréjus-Tunnel (später auch im Mont-Blanc-Tunnel) zu routinemäßigen, aber wiederkehrenden nächtlichen Sperrungen von jeweils 45 Minuten. Selbst kurze Unterbrechungen können die Just-in-Time-Lieferketten über die Alpen erheblich stören. Daher raten Frachtunternehmen zu Umleitungen und zusätzlichen Pufferzeiten für Straßentransporte zwischen Frankreich und Italien.