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Chinas Visafrei-Initiative zahlt sich aus: 30 Millionen Ankünfte im Jahr 2025 sorgen für 49,5 % Anstieg im Incoming-Tourismus

März 2, 2026
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Chinas Visafrei-Initiative zahlt sich aus: 30 Millionen Ankünfte im Jahr 2025 sorgen für 49,5 % Anstieg im Incoming-Tourismus
Chinas Entscheidung, die Einreise für Kurzzeitbesucher ohne Visum deutlich zu erleichtern, zeigt nun klare Zahlen. Daten des Nationalen Statistikamts (NBS) vom 1. März belegen, dass im Kalenderjahr 2025 insgesamt 30,08 Millionen Ausländer visumfrei nach China eingereist sind – ein Anstieg von 49,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Obwohl diese Zahl alle Gruppen umfasst – von Touristen über Geschäftsreisende bis hin zu Delegierten, die im Rahmen der 144- und 240-Stunden-Programme unterwegs sind – betonten die Behörden, dass der Großteil des Wachstums auf die ausgeweitete 30-tägige einseitige Visumfreiheit zurückzuführen ist, die Ende 2024 erstmals getestet und 2025 schrittweise ausgeweitet wurde.

Der deutliche Aufschwung hat große wirtschaftliche Bedeutung. Das Ministerium für Kultur und Tourismus schätzt, dass jeder ausländische Besucher im Durchschnitt 1.580 US-Dollar für Unterkunft, Verpflegung, Einzelhandel und Transport ausgibt. Wenn dieser Wert zutrifft, haben visumfreie Reisende im vergangenen Jahr rund 48 Milliarden US-Dollar in die heimische Wirtschaft eingebracht – Einnahmen, die sich auf Fluggesellschaften, Hotels, Fahrdienstplattformen und Kongresszentren auswirken, während China sich erneut als globaler Veranstaltungsstandort positioniert.

Chinas Visafrei-Initiative zahlt sich aus: 30 Millionen Ankünfte im Jahr 2025 sorgen für 49,5 % Anstieg im Incoming-Tourismus


Für Manager der Unternehmensmobilität bestätigen die neuen Zahlen die 2025 eingeführten Risikominimierungsstrategien: Geschäftsreisen unter 30 Tagen zu halten, Meetings in Shanghai, Peking oder Shenzhen zu buchen – diese Städte machen inzwischen 43 % aller visumfreien Einreisen aus – und das 240-Stunden-Transitprogramm für mehrtägige Roadshows in mehreren Ländern zu nutzen. Fluggesellschaften haben bereits reagiert und für den Sommerflugplan 2026 mehr als 80 zusätzliche Langstreckenflüge pro Woche beantragt, wie aus den Slot-Anträgen bei der CAAC hervorgeht.

Praktisch sollten Reisende dennoch Puffer für die Einhaltung der Vorschriften einplanen. Fluggesellschaften haften weiterhin für den Transport nicht berechtigter Passagiere, weshalb das Personal routinemäßig Nachweise für Weiterreisen und Hotelbuchungen verlangt. Grenzbeamte in Guangzhou und Chengdu haben zudem verstärkt stichprobenartige Gepäckkontrollen eingeführt, um illegale Arbeit bei visumfreier Einreise zu verhindern. Für die meisten Besucher ist der Prozess jedoch spürbar schneller geworden – das NIA gibt an, dass die durchschnittlichen Abfertigungszeiten an den wichtigsten Grenzübergängen nun „unter acht Minuten“ liegen, verglichen mit 15 Minuten vor der Pandemie.

Mit Blick auf die Zukunft erwartet das NBS, dass die Ankünfte 2026 den Vorkrisenrekord von 31,9 Millionen im Jahr 2019 übertreffen werden. Ein gemeinsames Rundschreiben vom Februar kündigt weitere Liberalisierungen an, darunter die Verknüpfung ausländischer Bankkarten mit Alipay und die Aufnahme von zehn weiteren Flughäfen in die Transit-Visumfreiheitsliste bis Jahresende. Wenn dieser Zeitplan eingehalten wird, könnte Chinas Inbound-Markt endlich wieder sein früheres Volumen erreichen – und möglicherweise sogar übertreffen.
Quelle: Business Today Malaysia

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