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240-Stunden-Transitregelung fördert Geschäftsaufenthalte bei starkem Anstieg visafreier Besuche

März 1, 2026
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240-Stunden-Transitregelung fördert Geschäftsaufenthalte bei starkem Anstieg visafreier Besuche
Spezielle Transitregelungen sind in Mobilitätshandbüchern meist nur eine Randnotiz – in China sind sie jedoch zum Eckpfeiler der Geschäftsreisplanung geworden. Die Analyse von VisaVerge vom 28. Februar zu den frisch veröffentlichten Daten des Nationalen Statistikamts (NBS) zeigt, dass das 240-Stunden (10-Tage) visafreie Transitprogramm inzwischen 60 Luft-, Schienen- und Seehäfen in 24 Provinzen abdeckt und einen erheblichen Anteil der 30 Millionen visafreien Ankünfte im Jahr 2025 ausmacht. Für multinationale Unternehmen mit regionalen Lieferketten ist die erweiterte Regelung ein echter Wendepunkt. Ingenieurteams können ihre Europa-Asien-Reisen über Shanghai oder Chengdu führen, bis zu sechs Tage vor Ort bei Zulieferern verbringen und anschließend in ein Drittland weiterreisen – alles ohne Visum. Veranstalter von Konferenzen vermarkten „China-plus“-Programme, die einen Gipfel in Peking mit Folgetreffen in Seoul oder Singapur verbinden und so das großzügige Zeitfenster optimal nutzen.

Technologie treibt das Wachstum voran. Das im vierten Quartal 2025 landesweit eingeführte Online-Ankunftskartensystem der Nationalen Einwanderungsbehörde prüft biografische Daten vorab und ermöglicht Reisenden die Nutzung von Gesichtserkennungs-E-Gates bei der Ankunft, wodurch die durchschnittliche Abfertigungszeit trotz steigender Passagierzahlen unter acht Minuten bleibt. Fluggesellschaften reagieren darauf, indem sie mehr „Fifth-Freedom“-Transit-Tarife in ihre GDS-Systeme einpflegen; Reisebüros melden einen Anstieg der Buchungen mit Zwischenstopp in China um 41 % im Jahresvergleich.

240-Stunden-Transitregelung fördert Geschäftsaufenthalte bei starkem Anstieg visafreier Besuche


Risikomanager sollten beachten, dass Transitbesucher bestätigte Weiterflugtickets besitzen und sich innerhalb genehmigter Verwaltungsregionen aufhalten müssen. Überschreitungen der erlaubten Aufenthaltsdauer können zu künftigen Visumsablehnungen führen. Mobilitätsteams wird empfohlen, eine automatisierte „Tageszähl“-Benachrichtigung in die Reisepläne einzubauen und Mitarbeiter daran zu erinnern, dass unter dem Transitstatus keine Erwerbstätigkeit erlaubt ist.

Mit einseitigen 30-Tage-Waivern für 46 Länder und dem Transitprogramm, das Dutzende weitere abdeckt, prognostizieren Berater, dass China die Zahlen der ausländischen Ankünfte von 2019 bis Ende 2026 übertreffen wird. Für Unternehmen hat sich die Frage von „Kommen wir überhaupt rein?“ zu „Wie optimieren wir den Aufenthalt?“ gewandelt.
Quelle: VisaVerge

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