Frankreich plant Pilotprojekt für visumfreies Flughafentransit für indische Staatsbürger
Brasilien hebt Visumspflicht für Kurzaufenthalte von französischen Reisenden auf
Elektronische Reisegenehmigung im Vereinigten Königreich jetzt für französische Besucher Pflicht
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EU-Visaarbeitsgruppe trifft sich zur Debatte über neue Strategie – Frankreich unterstützt vereinfachte Geschäftsreisen
Eine Mitteilung des EU-Rats vom 2. März ruft Experten der Mitgliedstaaten – darunter auch Frankreich – zu einer Sitzung der Visa-Arbeitsgruppe auf, um den neuen Visapolitik-Entwurf der Kommission zu erörtern. Wichtige Themen sind digitale Schengen-Aufkleber und aktualisierte Erleichterungsabkommen, Maßnahmen, die laut französischen Wirtschaftsverbänden die Mobilität von Fachkräften beschleunigen würden, jedoch weiterhin Datenschutz- und Finanzierungsprobleme mit sich bringen.
Frankreich vereinfacht ab 1. März 2026 die Regelungen für Asylunterlagen
Ab dem 1. März 2026 bewahrt Ofpra bei der Antragstellung auf Asyl keine Originalpässe und Personenstandsdokumente mehr auf. Antragsteller reichen Kopien ein und legen die Originale nur beim Interview vor, die sofort zurückgegeben werden. Diese Maßnahme verringert den Verwaltungsstau, ermöglicht den Antragstellern, ihre Identitätsnachweise im Alltag zu behalten, und erleichtert Arbeitgebern sowie NGOs, die Flüchtlinge beschäftigen oder unterstützen, die Einhaltung der Vorschriften.
Interne Schengen-Kontrollen bleiben bestehen: Was Grenzgänger nach Frankreich im März 2026 erwartet
Frankreichs vorübergehende Wiedereinführung von Grenzkontrollen an allen Schengen-Grenzen, die seit dem 1. November 2025 gilt, bleibt mindestens bis zum 30. April 2026 bestehen. Geschäftsreisende müssen weiterhin Pässe mitführen und mit stichprobenartigen Kontrollen rechnen, was zu Verzögerungen bei Straßen-, Bahn- und Kurzstreckenflügen führt. Arbeitgeber sollten Reisepläne anpassen und die Aufenthaltsdauer im Schengen-Raum genau verfolgen, um Überziehungen zu vermeiden, insbesondere mit Blick auf die Einführung vollständiger biometrischer Systeme später in diesem Jahr.
RoissyBus-Verbindung zum Charles-de-Gaulle gestrichen – Geschäftsreisende in Paris müssen auf die Bahn ausweichen
Die IDFM stellte am 1. März 2026 den Opéra–CDG RoissyBus wegen zunehmender Verkehrsprobleme und sinkender Fahrgastzahlen ein. Reisende müssen nun den RER B oder den neuen Expressbus 9517 ab Saint-Denis–Pleyel nutzen, was für Geschäftsreisende zusätzliche Umstiege und möglicherweise höhere Kosten auf dem Weg zum Flughafen bedeutet.
2-Euro-Abgabe auf Pakete aus Nicht-EU-Ländern startet – Signal für umfassendere Zollreform in der EU
Frankreich führt ab dem 1. März 2026 eine Steuer von 2 € auf alle Waren unter 150 € ein, die aus Nicht-EU-Ländern versendet werden. Die Gebühr, die den Absendern in Rechnung gestellt, aber letztlich von den Käufern getragen wird, soll den Import von Waren mit geringem Wert eindämmen und gilt bis zur Einführung einer einheitlichen EU-weiten Abgabe im Jahr 2027. Mobilitätsmanager sollten mit geringfügigen Kosten- und Zeitverzögerungen bei kleinen Paketsendungen an Expatriates rechnen.