
Die zunehmende regionale Instabilität hat das US-Außenministerium (DOS) dazu veranlasst, mehrere Botschaften und Konsulate im Nahen Osten zu schließen und Tausende von Terminen für Einwanderungs- und Nicht-Einwanderungsvisa mit wenig oder gar keiner Vorwarnung abzusagen. Ein Global Immigration Alert von Ernst & Young vom 12. März 2026 berichtet, dass die Vertretungen in Bahrain, Israel, Irak und Libanon nur noch im Notfall oder vollständig geschlossen sind, während die Missionen in Zypern, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten mit minimalem Personal unter Schutzmaßnahmen arbeiten. Einige weitere Posten, darunter Jordanien und Oman, sind technisch noch geöffnet, warnen jedoch, dass weitere Schließungen ohne Vorankündigung möglich sind.
Die Schließungen erfolgen weniger als zwei Wochen nach der Veröffentlichung einer weltweiten Sicherheitswarnung durch das DOS am 28. Februar, ausgelöst durch eine starke Eskalation der regionalen Konflikte. Konsularabteilungen berichten von Evakuierungen des Personals, eingeschränkten Bewegungsfreiheiten und Luftraumstörungen, die eine routinemäßige Visa-Bearbeitung unmöglich machen. Die Krise hat bereits Geschäftsreisen, Auslandseinsätze und Projektentsendungen für US-Unternehmen beeinträchtigt, die auf regionale Talentzentren wie Dubai, Doha und Manama angewiesen sind.
Arbeitgeber mit im Ausland gestrandeten Mitarbeitern müssen nun Notfallpläne wie Remote-Arbeit, verzögerte Arbeitsbeginntermine oder Verlegungen in Drittstaaten in Betracht ziehen, sobald dort Kapazitäten verfügbar sind. Die Schließungen betreffen auch US-Bürger: Das DOS hat ein Krisenformular und eine 24-Stunden-Hotline (+1 202-501-4444) für Evakuierungsanfragen aus dem Golf- und Levante-Gebiet eingerichtet. Fluggesellschaften verzichten inzwischen auf Umbuchungsgebühren, doch die Sitzplatzverfügbarkeit wird knapper, da militärische Charterflüge Priorität haben.
Einwanderungsanwälte warnen, dass nach Wiedereröffnung der Botschaften mit erheblichen Rückständen zu rechnen ist: Die Interviewtermine waren bereits vor den Absagen dieser Woche bis in den Spätsommer ausgebucht. Arbeitgeber wird empfohlen: 1) eine Bestandsaufnahme aller im Nahen Osten ansässigen ausländischen Mitarbeiter mit laufenden Anträgen vorzunehmen, 2) über Reiseverbotsversicherungen zu informieren und 3) die Social-Media-Kanäle der einzelnen Vertretungen zu verfolgen, da der operative Status stark variiert und die zentrale DOS-Website keine verlässlichen Informationen bietet.
Multinationale Unternehmen mit hohem Mobilitätsaufkommen im Nahen Osten sollten erwägen, Anträge vorübergehend an leistungsstarke Posten wie Madrid oder Singapur zu verlagern, sobald die Bearbeitung in Drittstaaten wieder möglich ist. Langfristig dürfte die Situation in Washington die Debatte darüber neu entfachen, ob US-Konsularstellen in geopolitischen Krisen über mehr Personal und Möglichkeiten zur Fernbearbeitung verfügen sollten. Bis dahin sollten Mobility-Manager mit anhaltender Unsicherheit rechnen und bei der Planung von Arbeitsbeginnterminen mindestens das dritte Quartal 2026 flexibel gestalten.
Die Schließungen erfolgen weniger als zwei Wochen nach der Veröffentlichung einer weltweiten Sicherheitswarnung durch das DOS am 28. Februar, ausgelöst durch eine starke Eskalation der regionalen Konflikte. Konsularabteilungen berichten von Evakuierungen des Personals, eingeschränkten Bewegungsfreiheiten und Luftraumstörungen, die eine routinemäßige Visa-Bearbeitung unmöglich machen. Die Krise hat bereits Geschäftsreisen, Auslandseinsätze und Projektentsendungen für US-Unternehmen beeinträchtigt, die auf regionale Talentzentren wie Dubai, Doha und Manama angewiesen sind.
Arbeitgeber mit im Ausland gestrandeten Mitarbeitern müssen nun Notfallpläne wie Remote-Arbeit, verzögerte Arbeitsbeginntermine oder Verlegungen in Drittstaaten in Betracht ziehen, sobald dort Kapazitäten verfügbar sind. Die Schließungen betreffen auch US-Bürger: Das DOS hat ein Krisenformular und eine 24-Stunden-Hotline (+1 202-501-4444) für Evakuierungsanfragen aus dem Golf- und Levante-Gebiet eingerichtet. Fluggesellschaften verzichten inzwischen auf Umbuchungsgebühren, doch die Sitzplatzverfügbarkeit wird knapper, da militärische Charterflüge Priorität haben.
Einwanderungsanwälte warnen, dass nach Wiedereröffnung der Botschaften mit erheblichen Rückständen zu rechnen ist: Die Interviewtermine waren bereits vor den Absagen dieser Woche bis in den Spätsommer ausgebucht. Arbeitgeber wird empfohlen: 1) eine Bestandsaufnahme aller im Nahen Osten ansässigen ausländischen Mitarbeiter mit laufenden Anträgen vorzunehmen, 2) über Reiseverbotsversicherungen zu informieren und 3) die Social-Media-Kanäle der einzelnen Vertretungen zu verfolgen, da der operative Status stark variiert und die zentrale DOS-Website keine verlässlichen Informationen bietet.
Multinationale Unternehmen mit hohem Mobilitätsaufkommen im Nahen Osten sollten erwägen, Anträge vorübergehend an leistungsstarke Posten wie Madrid oder Singapur zu verlagern, sobald die Bearbeitung in Drittstaaten wieder möglich ist. Langfristig dürfte die Situation in Washington die Debatte darüber neu entfachen, ob US-Konsularstellen in geopolitischen Krisen über mehr Personal und Möglichkeiten zur Fernbearbeitung verfügen sollten. Bis dahin sollten Mobility-Manager mit anhaltender Unsicherheit rechnen und bei der Planung von Arbeitsbeginnterminen mindestens das dritte Quartal 2026 flexibel gestalten.