
Ein weitläufiger Zyklon Mitte März, inoffiziell als Wintersturm Iona bezeichnet, brachte zwischen dem 13. und 17. März Schneesturmbedingungen, gefrierenden Regen und starke Winde nach Zentral- und Ostkanada. Environment and Climate Change Canada gab für große Teile Zentral-Ontarios orangefarbene Wintersturmwarnungen heraus, während Süd-Québec mit starkem gemischtem Niederschlag zu kämpfen hatte. Autobahnen im Nordosten Ontarios wurden gesperrt, und Hydro One sowie Hydro-Québec meldeten vereinzelt Stromausfälle auf der Manitoulin-Insel, in der French River-Region und Teilen der Laurentiden. Obwohl die großen Flughäfen geöffnet blieben, strichen Fluggesellschaften vorsorglich dutzende Regionalflüge und setzten Wetterausnahmeregelungen durch, die es Passagieren ermöglichten, bis zum 17. März ohne Umbuchungsgebühren umzubuchen. In den USA führte dasselbe Wettersystem am frühen 17. März zur Streichung von 44 Flügen am Boston-Logan-Flughafen und zu Stromausfällen bei über 65.000 Kunden in Massachusetts, was die grenzüberschreitende Wirkung des Sturms verdeutlicht. Für Geschäftsreisende war der größte Einfluss im Bereich des Bodentransports spürbar. Der Fernverkehr auf dem Trans-Canada-Highway kam nahezu zum Erliegen, weshalb einige Logistikunternehmen ihre Lieferungen über US-Korridore umleiteten. NEXUS-Nutzer, die zwischen Toronto und Montréal unterwegs waren, berichteten von Wartezeiten von über zwei Stunden an der Grenzstelle Lancaster–Richelieu, da die CBSA-Beamten reduzierte Geschwindigkeitsprotokolle für die Fahrspuren einführten. Kanadische Arbeitgeber mit engen Projektfristen sollten ihre reisenden Mitarbeiter daran erinnern, lokale Warnungen zu verfolgen und bis mindestens zum 18. März zusätzliche Puffertage in ihre Reisepläne einzubauen, da die Meteorologen erst dann mit einem Temperaturanstieg rechnen. Unternehmen, die Just-in-Time-Lieferketten in Ontarios Automobilzentrum betreiben, sollten erwägen, kritische Komponenten in Logistikzentren westlich der Sturmzone zwischenzulagern, um Produktionsausfälle zu vermeiden. Das Ereignis unterstreicht den Nutzen von sekundären eSIMs und Reise-Tracking-Apps: Mitarbeiter, die sich bei der Registrierung von Kanadiern im Ausland und bei unternehmensinternen Reisetracking-Plattformen angemeldet hatten, erhielten automatisierte Warnungen Stunden vor den Straßensperrungen, was ihnen erlaubte, Routen und Hotelbuchungen rechtzeitig anzupassen.