Cathay Pacific erhöht ab April die Treibstoffzuschläge für Passagiere um 34 % aufgrund stark gestiegener Kerosinpreise
Fast 500 TSA-Beamte kündigen wegen Rekord-Wartezeiten, während die DHS-Schließung andauert
Last-Minute-Ansturm auf britische Studentenvisa belastet CAS-Systeme der Universitäten
Neueste Nachrichten
European Sleeper nimmt Nachtzug Paris-Berlin wieder auf und bietet Geschäftsreisenden eine klimafreundliche Alternative
European Sleeper hat am 26. März 2026 den Nachtzugverkehr zwischen Paris und Berlin wieder aufgenommen und damit eine wichtige CO2-arme Verbindung für deutsche und internationale Geschäftsreisende wiederhergestellt. Der privat finanzierte Service verkehrt dreimal pro Woche, bietet WLAN und Schlafwagen und wird bereits von mehreren deutschen Unternehmen genutzt, die ihre Reiseemissionen reduzieren wollen. Bleiben Pünktlichkeit und Preise stabil, könnte die Strecke Fluggesellschaften Kunden abspenstig machen und die Mobilitätsstrategien von Unternehmen nachhaltig verändern.
Golfstaaten verurteilen Iran, während die VAE Reisende zu erhöhter Vorsicht mahnen
Die VAE und fünf weitere Golfstaaten verurteilten am 26. März gemeinsam die anhaltenden Raketen- und Drohnenangriffe Irans. Obwohl die Grenzen offen bleiben, kam es bereits zweimal zu Flugausfällen am Flughafen Dubai durch Trümmer, und Versicherer haben die Prämien für Kriegsrisiken erhöht, was die Reisekosten steigen lässt. Unternehmen überprüfen derzeit ihre Fürsorgepflichten, während Experten davor warnen, dass ein weiterer großer Angriff strengere Grenz- oder Luftraumbeschränkungen nach sich ziehen könnte.
Großbritannien spielt Raketenbedrohung für Stützpunkte auf Zypern angesichts erhöhter regionaler Spannungen herunter
Das britische Verteidigungsministerium erklärte, dass eine Rakete, die Anfang der Woche über dem Libanon zerfiel, nicht auf seine Stützpunkte in Zypern gerichtet war. Damit wurden Spekulationen nach jüngsten Drohnen- und Raketenvorfällen zurückgewiesen. Obwohl die Flughäfen auf Zypern weiterhin geöffnet sind, haben Fluggesellschaften flexible Umbuchungsmöglichkeiten eingeführt, und Sicherheitsexperten raten Unternehmen mit Mitarbeitern auf der Insel, ihre Notfallpläne zu überprüfen. Der Vorfall verdeutlicht, wie regionale Spannungen schnell die Risikobewertung für Reisen sowie die Mobilität von Unternehmen auf und durch Zypern beeinflussen können.
Senatoren prüfen „letztes und endgültiges“ Angebot zur Wiedereröffnung des Heimatschutzministeriums und zur Entlastung des Flughafenchaos
Eine zentristische Gruppe im Senat hat einen vorläufigen Gesetzentwurf vorgelegt, um das Heimatschutzministerium (DHS) bis September zu finanzieren und die teilweise Stilllegung zu beenden, die die Flughafensicherheit lähmt. Der Entwurf beschränkt die Einsätze von ICE, führt aber Körperkameras und Schutzmaßnahmen für „sensible Orte“ ein, lässt jedoch einige demokratische Forderungen außen vor, was die Zukunft des Gesetzes ungewiss macht. Fluggesellschaften und internationale Arbeitgeber warnen, dass weitere Verzögerungen das Reisechaos verschärfen und die Mobilitätspläne für den Sommer gefährden werden.
Die Flughäfen in Dubai und Abu Dhabi arbeiten nach nächtlichen Zwischenfällen mit eingeschränktem Flugplan
Der Flughafen DXB arbeitet derzeit nur mit 40 % seiner Kapazität, und der Zayed International Airport rationiert Slots nach nächtlichen Raketenabwehrmaßnahmen. Passagiererfahrungen, die in sozialen Medien geteilt werden, stimmen mit den NOTAM-Daten überein, die komplexe neue Flugrouten zeigen. Fluggesellschaften haben mehrere Verbindungen zusammengelegt oder gestrichen. Längere Flugzeiten, höhere Versicherungsprämien und unvorhersehbare Umbuchungsschlangen zwingen Unternehmen dazu, zusätzliche Puffer in ihre Reisepläne einzubauen.
Flüchtlings- und humanitärer Schutzzeitraum auf 30 Monate verkürzt – Neue Regelungen treten in Kraft
Ab dem 26. März 2026 erhalten neu anerkannte Flüchtlinge und Personen mit humanitärem Schutz im Vereinigten Königreich eine zunächst 30-monatige Aufenthaltserlaubnis statt wie bisher fünf Jahre. Arbeitgeber müssen zusätzliche Arbeitsberechtigungsprüfungen durchführen, was zu möglichen Störungen im Personalbereich führen kann. Flüchtlingsorganisationen warnen, dass diese Maßnahme die Integration erschwere und rechtlich angefochten werden könnte.
Air France beendet 80-jährige Präsenz am Flughafen Paris-Orly
Air France stellt am 26. März 2026 alle letzten Linienflüge ab Paris-Orly ein und bündelt künftig alle Aktivitäten am Flughafen Charles-de-Gaulle. Dieser Schritt ist eine Reaktion auf das Verbot von Kurzstreckenflügen in Frankreich, veränderte Nachfrage durch Remote-Arbeit und das Streben nach höherer Betriebseffizienz. Geschäftsreisende profitieren von zentralisierten Verbindungen an einem einzigen Drehkreuz, Unternehmen sollten jedoch ihre Reiserichtlinien anpassen und mit stärkeren Spitzenzeiten am CDG rechnen. Transavia bleibt weiterhin in Orly, das von ADP als Low-Cost-Drehkreuz neu positioniert werden soll.
Aktualisierte Gehaltsschwellen für die EU Blue Card in Deutschland 2026 lösen Antragsansturm in letzter Minute aus
Ein am 26. März veröffentlichtes rechtliches Update bestätigt, dass die Gehaltsschwellen für die EU Blue Card in Deutschland im Jahr 2026 bei 50.700 € (Standard) und 45.934 € für Mangelberufe und junge Absolventen liegen. Arbeitgeber müssen laufende Anträge anpassen, um Ablehnungen zu vermeiden, während IT-Fachkräfte ohne Abschluss weiterhin qualifiziert sind, sofern sie Erfahrung und Gehaltsanforderungen erfüllen. Die Richtlinie hat eine Eile zur Vertragsanpassung ausgelöst und unterstreicht die Bedeutung der Gehaltseinhaltung im deutschen Fachkräfteeinwanderungsprozess.
Trump-Regierung stellt Regelung zur Anhebung der Mindestlöhne für H-1B- und PERM-Arbeitnehmer vor
Ein neuer Vorschlag des Arbeitsministeriums (DOL) sieht vor, die Mindestlohnanforderungen für H-1B-, H-1B1-, E-3- und PERM-Fälle um 17 bis 21 Prozent anzuheben. Dies entspricht der übergeordneten Strategie der Regierung, verstärkt auf hochqualifizierte und besser bezahlte ausländische Fachkräfte zu setzen. Arbeitgeber sehen sich erheblichen Kostensteigerungen und möglichen Engpässen bei der Talentbeschaffung gegenüber, während Universitäten und Krankenhäuser Ausnahmeregelungen fordern. Da die Regelung kurz vor den Anträgen für das Haushaltsjahr 2027 in Kraft treten soll, müssen Mobilitätsplaner schnell handeln – trotz drohender rechtlicher Auseinandersetzungen.
UK führt „Visabremse“ ein: Neue Studenten- und bestimmte Fachkräftevisa werden blockiert
Ab dem 26. März 2026 wird das Vereinigte Königreich die meisten neuen Studentenvisa für Staatsangehörige aus Afghanistan, Kamerun, Myanmar und Sudan sowie alle neuen Facharbeitervisa für Afghanen automatisch ablehnen. Unternehmen und Universitäten beeilten sich, Anträge vor Ablauf der Frist einzureichen, doch viele Bewerber bleiben nun außen vor, was Arbeitgeber zwingt, ihre Einstellungspläne zu überdenken. Die Regierung begründet den Schritt mit der Reduzierung von Asylmissbrauch; Wirtschaftsverbände warnen hingegen vor Fachkräftemangel und einem Reputationsrisiko.
EU-Parlament genehmigt Plan für „Rückführungszentren“ außerhalb der EU und verändert damit die Migrationsdebatte in Brüssel
Bei einer Sitzung in Brüssel stimmte das Europäische Parlament mit 389 zu 206 Stimmen dafür, den EU-Ländern die Einrichtung von „Rückführungszentren“ für Migranten außerhalb der Union zu ermöglichen. Belgien, das derzeit den rotierenden Vorsitz im Rat innehat, trieb das Thema voran, wodurch es für belgische Arbeitgeber und Reisende sofort relevant wurde. Die Zentren sollen Abschiebungen beschleunigen, werfen jedoch Fragen zu Menschenrechten und zur praktischen Umsetzung auf, die nun von den Teams für Unternehmensmobilität geklärt werden müssen.
Zypern stellt Lohnhilfen für Fluggesellschaften und Hotels vor, um die Verbindung der Insel während der Nahostkrise aufrechtzuerhalten
Das zyprische Kabinett hat ein acht Punkte umfassendes Paket verabschiedet, das Fluggesellschaften unterstützt und 30 % der Hotelgehälter für April übernimmt. Zudem werden die Kraftstoffsteuern gesenkt und der reduzierte Mehrwertsteuersatz auf Strom verlängert. Ziel ist es, den Flugverkehr und die touristische Nachfrage stabil zu halten, da regionale Konflikte und steigende Energiepreise die Anbindung der Insel gefährden. Unternehmen, die auf Reisen und Einsätze in Zypern angewiesen sind, profitieren von der gesicherten Flugkapazität und möglicherweise günstigeren Hotelpreisen, wobei die Entlastung bei den Kraftstoffsteuern zeitlich begrenzt ist.