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Flüchtlings- und humanitärer Schutzzeitraum auf 30 Monate verkürzt – Neue Regelungen treten in Kraft

März 27, 2026
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Flüchtlings- und humanitärer Schutzzeitraum auf 30 Monate verkürzt – Neue Regelungen treten in Kraft
Ab dem 26. März 2026 tritt eine grundlegende Änderung der Aufenthaltsdauer für Personen in Kraft, die im Vereinigten Königreich als Flüchtlinge anerkannt oder mit humanitärem Schutz versehen werden. Nach den Anfang dieses Monats dem Parlament vorgelegten Änderungen erhalten erfolgreiche Antragsteller künftig zunächst nur noch eine Aufenthaltserlaubnis für 30 Monate – halb so lang wie die bisherige Fünf-Jahres-Frist. Für den Verbleib im Land ist eine Verlängerung erforderlich, was sowohl für die Betroffenen als auch für Arbeitgeber, die auf die sich entwickelnden Fähigkeiten von Flüchtlingen angewiesen sind, zusätzlichen Verwaltungsaufwand und Kosten bedeutet. Das Innenministerium argumentiert, dass die Maßnahme das Vereinigte Königreich an vergleichbare Länder angleicht, die kürzere, verlängerbare Genehmigungen ausstellen, und unbegründete Anträge durch einen weniger automatischen Weg zur Niederlassung abschrecken soll. Unternehmen und Organisationen des dritten Sektors reagieren besorgt. Große Einzelhändler und Logistikunternehmen, die bereits viele ukrainische und syrische Flüchtlinge in ihre Belegschaften integriert haben, warnen, dass der kürzere Status die Überprüfung der Arbeitsberechtigung erschweren und die langfristige Personalplanung stören wird. Rechtsexperten weisen darauf hin, dass Arbeitgeber zuverlässige Nachverfolgungssysteme benötigen, um bei jeder Verlängerung des Schutzstatus Folgeprüfungen sicherzustellen. Für Mobility-Teams gehören zu den sofortigen Maßnahmen die Aktualisierung von Onboarding-Vorlagen, das Einrichten von Kalendererinnerungen für wiederkehrende Statusüberprüfungen und die Budgetierung möglicher Rechtsberatungskosten. Unternehmen, die im Rahmen von Corporate-Social-Responsibility-Initiativen Umzugspakete für humanitäre Transferierte anbieten, müssen möglicherweise auch Mietverträge und Schulunterstützung neu verhandeln, die oft an eine standardmäßige fünfjährige Erlaubnis gebunden sind. Flüchtlingsorganisationen haben angekündigt, gegen die Änderung zu kämpfen, da die durch wiederholte Verlängerungen entstehende Unsicherheit die Integration erschwere und den psychischen Druck erhöhe. Eine gerichtliche Überprüfung wurde bereits von einem Bündnis von NGOs angeregt, doch Experten warnen, dass ein Rechtsstreit viele Monate dauern könnte, während der die 30-Monats-Regel weiterhin gilt. Führungskräfte im Bereich Global Mobility wird empfohlen, Personalverantwortliche und Mitarbeiterbetreuungsteams umgehend zu informieren und betroffene Mitarbeitende an vertrauenswürdige Einwanderungsberater zu verweisen.
Quelle: UK Home Office—Ministerial Letter to Home Affairs Committee

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