
Die lang erwartete „Visabremse“ des Innenministeriums trat offiziell am 26. März 2026 um 00:01 Uhr BST in Kraft und schließt vorerst die Tür für die meisten neuen Anträge auf das UK-Studentenvisum von Staatsangehörigen aus Afghanistan, Kamerun, Myanmar und dem Sudan sowie für Anträge auf das Skilled Worker-Visum von afghanischen Staatsangehörigen. Die Maßnahme, die in der Erklärung zu Änderungen der Einwanderungsbestimmungen vom 5. März angekündigt wurde, soll einem starken Anstieg von Asylanträgen entgegenwirken, die von Reisenden gestellt werden, die ursprünglich mit Studien- oder Arbeitsvisa eingereist sind.
Nach der Visabremse muss UK Visas & Immigration (UKVI) alle Studentenvisaanträge, die ab dem 26. März außerhalb des Vereinigten Königreichs von Staatsangehörigen der genannten vier Länder eingereicht werden, ablehnen. Afghanische Staatsangehörige sind zudem von einer generellen Ablehnung neuer Anträge für das Skilled Worker-Visum betroffen. Anträge, die vor dem Stichtag eingereicht wurden, werden weiterhin nach den bisherigen Regeln geprüft, doch berichten Universitäten und Unternehmenssponsoren, dass viele Bewerber nicht rechtzeitig alle erforderlichen Unterlagen zusammenbekamen.
Mehrere Hochschulen teilten dem Global Mobility News Desk mit, dass sie in den 48 Stunden vor Ablauf der Frist „Rekordzahlen“ an Bestätigungen der Studienaufnahme (CAS) ausgestellt haben; andere haben Studienbeginntermine verschoben oder den Unterricht, wo möglich, ins Online-Format verlegt. Für Manager im Bereich globale Mobilität bedeutet dies, dass betroffene Absolventen und Mitarbeitende nun über Büros in Drittstaaten oder alternative Zielländer umgeleitet werden müssen.
Personalvermittler in den Bereichen Ingenieurwesen, Energie und Technologie – Branchen, die regelmäßig postgraduale Talente aus Kamerun und Myanmar einstellen – warnen vor Projektverzögerungen und steigenden Kosten, da sie nun Ersatztalente suchen müssen. Politisch wird die Visabremse von Ministern als Beleg dafür gefeiert, dass die Regierung schnell handeln kann, um „die Integrität des Migrationssystems wiederherzustellen“. Kritiker hingegen bemängeln, dass die Maßnahme kaum Belege dafür liefere, irreguläre Migration einzudämmen, und stattdessen internationale Partner sowie britische Unternehmen, die auf spezialisiertes Personal angewiesen sind, entfremden könnte.
Menschenrechtsorganisationen argumentieren zudem, dass pauschale Beschränkungen gegen das Diskriminierungsverbot in den Einwanderungsgesetzen verstoßen und rechtlich angefochten werden könnten. Obwohl Beamte betonen, dass die Visabremse „regelmäßig überprüft“ werde, ist keine zeitliche Begrenzung in den Regeln vorgesehen. Mobilitätsteams sollten daher davon ausgehen, dass die Maßnahme mittelfristig bestehen bleibt und ihre Einsatzplanung, Personalprognosen sowie Risikoanalysen für Reisen entsprechend anpassen.
Nach der Visabremse muss UK Visas & Immigration (UKVI) alle Studentenvisaanträge, die ab dem 26. März außerhalb des Vereinigten Königreichs von Staatsangehörigen der genannten vier Länder eingereicht werden, ablehnen. Afghanische Staatsangehörige sind zudem von einer generellen Ablehnung neuer Anträge für das Skilled Worker-Visum betroffen. Anträge, die vor dem Stichtag eingereicht wurden, werden weiterhin nach den bisherigen Regeln geprüft, doch berichten Universitäten und Unternehmenssponsoren, dass viele Bewerber nicht rechtzeitig alle erforderlichen Unterlagen zusammenbekamen.
Mehrere Hochschulen teilten dem Global Mobility News Desk mit, dass sie in den 48 Stunden vor Ablauf der Frist „Rekordzahlen“ an Bestätigungen der Studienaufnahme (CAS) ausgestellt haben; andere haben Studienbeginntermine verschoben oder den Unterricht, wo möglich, ins Online-Format verlegt. Für Manager im Bereich globale Mobilität bedeutet dies, dass betroffene Absolventen und Mitarbeitende nun über Büros in Drittstaaten oder alternative Zielländer umgeleitet werden müssen.
Personalvermittler in den Bereichen Ingenieurwesen, Energie und Technologie – Branchen, die regelmäßig postgraduale Talente aus Kamerun und Myanmar einstellen – warnen vor Projektverzögerungen und steigenden Kosten, da sie nun Ersatztalente suchen müssen. Politisch wird die Visabremse von Ministern als Beleg dafür gefeiert, dass die Regierung schnell handeln kann, um „die Integrität des Migrationssystems wiederherzustellen“. Kritiker hingegen bemängeln, dass die Maßnahme kaum Belege dafür liefere, irreguläre Migration einzudämmen, und stattdessen internationale Partner sowie britische Unternehmen, die auf spezialisiertes Personal angewiesen sind, entfremden könnte.
Menschenrechtsorganisationen argumentieren zudem, dass pauschale Beschränkungen gegen das Diskriminierungsverbot in den Einwanderungsgesetzen verstoßen und rechtlich angefochten werden könnten. Obwohl Beamte betonen, dass die Visabremse „regelmäßig überprüft“ werde, ist keine zeitliche Begrenzung in den Regeln vorgesehen. Mobilitätsteams sollten daher davon ausgehen, dass die Maßnahme mittelfristig bestehen bleibt und ihre Einsatzplanung, Personalprognosen sowie Risikoanalysen für Reisen entsprechend anpassen.