
Die beiden größten Fluggesellschaften Dubais haben stillschweigend ihr Angebot an Ad-hoc-Flügen für Reisende erweitert, die aufgrund der anhaltenden Luftraumnotlage gestrandet sind. In einem Update auf der „Travel Updates“-Seite von Emirates, das in den frühen Morgenstunden des 28. März in Community-Foren verbreitet wurde, listet die Airline Einwegflüge von Dubai International nach London, Mumbai, Manila und Sydney innerhalb der nächsten 48 Stunden auf, vorbehaltlich „betrieblicher und behördlicher Genehmigungen“. Die Schwesterfluggesellschaft flydubai bleibt weiterhin am Boden, doch der Billigflieger Air Arabia bestätigte einige Abflüge von Sharjah nach Kairo, Kochi und Tiflis. Die Sitzplatzverfügbarkeit ist äußerst begrenzt: Emirates setzt kleinere Boeing 787 ein und beschränkt das Gepäck auf Handgepäck. Die Tarife sind bei Flugstornierung vollständig erstattungsfähig, und die Airline warnt Passagiere davor, ohne bestätigten Buchungscode zum Flughafen zu kommen. Der Check-in öffnet vier Stunden vor Abflug und schließt 90 Minuten vorher, wobei Sicherheitsbeamte manuelle Passkontrollen durchführen, um sicherzustellen, dass Reisende unter das ICP-Überziehungs-Waiver-Programm fallen. Der teilweise Neustart zielt vor allem darauf ab, den Rückstau von Touristen und kurzfristigen Geschäftsreisenden abzubauen, die seit dem 28. Februar unfreiwillig überzogen haben. Mobility-Manager in Unternehmen sollten beachten, dass die Flüge **nur Abflüge** sind; Rückflüge bleiben bis auf Weiteres ausgesetzt, und ankommende Reisende werden an den Abflugstationen die Beförderung verweigert. Arbeitgeber müssen daher alternative Arbeitsorte oder Homeoffice-Genehmigungen sicherstellen, bevor sie Mitarbeiter auf die Reise schicken. Personalabteilungen sollten zudem schriftliche Reiseschreiben ausstellen, die den Status des Mitarbeiters und Kontaktdaten am Zielort zusammenfassen, da die Einwanderungsbehörden am Flughafen DXB Nachweise über Weiterreise- und Unterkunftspläne verlangen. Reisende mit Anschlussflügen über das erste Gateway hinaus müssen ausgedruckte Visa für Drittstaaten mitführen, da mehrere Transit-Hubs Ad-hoc-Dokumentenkontrollen für Passagiere aus der Golf-Konfliktzone eingeführt haben. Versicherer bestätigten gegenüber Global Mobility News, dass nun Krieg-Risiko-Zuschläge für Tickets mit Abflug in den VAE gelten, die pro Flugabschnitt etwa 80 USD zusätzlich kosten. Unternehmen sollten diese Mehrkosten einplanen und eine Sammelbuchung über einen einzigen Travel-Management-Anbieter in Betracht ziehen, um die knappen Sitzplätze zu sichern.
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