
Logistikplaner bereiten sich auf eine der härtesten Wochen des Jahres vor, da Frankreich sich 14 weiteren europäischen Ländern anschließt und über die Osterzeit Fahrverbote für Lastkraftwagen (LKW) verhängt. Laut dem Bulletin von Nakordoni vom 4. April wird Frankreich LKW über 7,5 Tonnen von Samstag 22:00 Uhr bis Montag 22:00 Uhr verbieten, mit einem vollständigen 24-Stunden-Stopp am Ostersonntag. Das Verbot gilt für das gesamte nationale Straßennetz, Ausnahmen gibt es jedoch für verderbliche Lebensmittel, Tanklastwagen und Viehtransporte. Verstöße werden mit Bußgeldern zwischen 135 und 750 Euro sowie möglicher Stilllegung des Fahrzeugs geahndet.
Diese Einschränkung fällt mit ähnlichen Blockaden in Deutschland, Italien und Österreich zusammen und legt damit die wichtigsten Nord-Süd-Frachtkorridore lahm. Hersteller, die Just-in-Time-Lieferketten betreiben – insbesondere die Automobil- und Luftfahrtcluster rund um Toulouse und Lyon – haben Lieferungen vorgezogen oder auf spanische Häfen umgeleitet. Expresssendungen und wichtige Ersatzteile werden auf kleinere 3,5-Tonnen-Transporter verlagert, die unter der Verbotsgrenze liegen, oder per Luftfracht über Paris-CDG transportiert.
Globale Mobilitätsteams sollten beachten, dass auch Umzugsgüter für Mitarbeiter verzögert werden können, wenn sie mit den üblichen 40-Tonnen-Sattelzügen transportiert werden. Spediteure empfehlen, Verladungen entweder vor Samstagmittag oder nach Montag 22:00 Uhr zu planen und mindestens 24 Stunden Puffer bei Mietbeginn einzuplanen.
Blick in die Zukunft: EU-Minister diskutieren derzeit einen Vorschlag zur Harmonisierung der LKW-Fahrverbote an Feiertagen, um die Planbarkeit der Lieferketten zu verbessern. Frankreich unterstützt die Idee, allerdings nur unter der Bedingung, dass Ausnahmen für verderbliche Waren erhalten bleiben.
Diese Einschränkung fällt mit ähnlichen Blockaden in Deutschland, Italien und Österreich zusammen und legt damit die wichtigsten Nord-Süd-Frachtkorridore lahm. Hersteller, die Just-in-Time-Lieferketten betreiben – insbesondere die Automobil- und Luftfahrtcluster rund um Toulouse und Lyon – haben Lieferungen vorgezogen oder auf spanische Häfen umgeleitet. Expresssendungen und wichtige Ersatzteile werden auf kleinere 3,5-Tonnen-Transporter verlagert, die unter der Verbotsgrenze liegen, oder per Luftfracht über Paris-CDG transportiert.
Globale Mobilitätsteams sollten beachten, dass auch Umzugsgüter für Mitarbeiter verzögert werden können, wenn sie mit den üblichen 40-Tonnen-Sattelzügen transportiert werden. Spediteure empfehlen, Verladungen entweder vor Samstagmittag oder nach Montag 22:00 Uhr zu planen und mindestens 24 Stunden Puffer bei Mietbeginn einzuplanen.
Blick in die Zukunft: EU-Minister diskutieren derzeit einen Vorschlag zur Harmonisierung der LKW-Fahrverbote an Feiertagen, um die Planbarkeit der Lieferketten zu verbessern. Frankreich unterstützt die Idee, allerdings nur unter der Bedingung, dass Ausnahmen für verderbliche Waren erhalten bleiben.
Quelle: Nakordoni.eu
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