
Geschäftsreisende am Flughafen Václav Havel Prag erleben bereits den dritten Tag in Folge erhebliche Beeinträchtigungen, nachdem die Kabinen- und Bodenpersonalgewerkschaften der Lufthansa in den Streik getreten sind. Der Flughafenbetreiber Prague Airport bestätigte auf seiner Website, dass „alle von der Airline betriebenen Flüge von und nach München sowie Frankfurt am Main vom 13. bis 16. April derzeit gestrichen sind“. Die am späten 14. April veröffentlichte und am Morgen des 15. April weiterhin gültige Mitteilung betrifft bis zu 18 tägliche Verbindungen, die Tschechien mit zwei der größten europäischen Drehkreuze verbinden. Daten von Cirium zum Flugstatus zeigen für den 15. April Ausfälle auf den Hauptstrecken wie LH 1396/97 (Frankfurt-Prag) und LH 1704/05 (München-Prag), wobei die Flugzeuge komplett aus dem Plan genommen wurden und nicht nur verspätet sind.
Der Streik folgt auf einen 48-stündigen Pilotenstreik Anfang der Woche und verschärft die Sitzplatzknappheit in Mitteleuropa, gerade jetzt, wo Unternehmen nach Ostern mit wichtigen Projektstarts beginnen. Für Mobilitätsmanager ist das Timing ungünstig: Frankfurt und München sind zentrale Umsteigepunkte für Langstreckenflüge aus den USA und Asien, die die Produktionsstandorte in Ostrava, Brünn und Pilsen versorgen. Unternehmen mit zeitkritischen Einsätzen berichten, dass sie Personal über Wien, Zürich und Warschau umleiten, doch sind die Verfügbarkeiten von Anschlusszügen und Mietwagen knapp.
Tschechische Spediteure berichten unterdessen, dass Automobil- und Elektronikexporteure dringend benötigte Fracht auf Lkw-Verkehre umstellen, da Lufthansa Cargo ihre Frachtflüge zwar reduziert, aber nicht vollständig eingestellt hat. Nach EU261-Verordnung haben Passagiere, deren Flüge gestrichen wurden, Anspruch auf Umbuchung oder Erstattung sowie eine Entschädigung von bis zu 600 Euro, da es sich um einen internen Arbeitskonflikt handelt. Der Flughafen Prag rät Reisenden, sich direkt an die Airline zu wenden; die Lufthansa-Störfallregelung erlaubt kostenlose Umbuchungen bis zum 16. April oder Gutscheinerstattungen. Mobilitätsrichtlinien sollten Mitarbeitende daran erinnern, Belege für Unterkunft oder alternative Transportmittel aufzubewahren, um Kosten zurückzufordern.
Blickt man voraus, warnen Experten für Arbeitsbeziehungen, dass die Tarifrunde in Deutschland gerade erst begonnen hat; weitere Arbeitskämpfe sind möglich, falls die Lohnforderungen nicht erfüllt werden. Tschechische Arbeitgeber mit regionalen Reiseprogrammen sollten daher in der Sommer-Hauptreisezeit mehr Puffer in die Reisepläne einbauen und eine Diversifizierung der Fluggesellschaften in Betracht ziehen, um Risiken an einzelnen Drehkreuzen zu minimieren.
Der Streik folgt auf einen 48-stündigen Pilotenstreik Anfang der Woche und verschärft die Sitzplatzknappheit in Mitteleuropa, gerade jetzt, wo Unternehmen nach Ostern mit wichtigen Projektstarts beginnen. Für Mobilitätsmanager ist das Timing ungünstig: Frankfurt und München sind zentrale Umsteigepunkte für Langstreckenflüge aus den USA und Asien, die die Produktionsstandorte in Ostrava, Brünn und Pilsen versorgen. Unternehmen mit zeitkritischen Einsätzen berichten, dass sie Personal über Wien, Zürich und Warschau umleiten, doch sind die Verfügbarkeiten von Anschlusszügen und Mietwagen knapp.
Tschechische Spediteure berichten unterdessen, dass Automobil- und Elektronikexporteure dringend benötigte Fracht auf Lkw-Verkehre umstellen, da Lufthansa Cargo ihre Frachtflüge zwar reduziert, aber nicht vollständig eingestellt hat. Nach EU261-Verordnung haben Passagiere, deren Flüge gestrichen wurden, Anspruch auf Umbuchung oder Erstattung sowie eine Entschädigung von bis zu 600 Euro, da es sich um einen internen Arbeitskonflikt handelt. Der Flughafen Prag rät Reisenden, sich direkt an die Airline zu wenden; die Lufthansa-Störfallregelung erlaubt kostenlose Umbuchungen bis zum 16. April oder Gutscheinerstattungen. Mobilitätsrichtlinien sollten Mitarbeitende daran erinnern, Belege für Unterkunft oder alternative Transportmittel aufzubewahren, um Kosten zurückzufordern.
Blickt man voraus, warnen Experten für Arbeitsbeziehungen, dass die Tarifrunde in Deutschland gerade erst begonnen hat; weitere Arbeitskämpfe sind möglich, falls die Lohnforderungen nicht erfüllt werden. Tschechische Arbeitgeber mit regionalen Reiseprogrammen sollten daher in der Sommer-Hauptreisezeit mehr Puffer in die Reisepläne einbauen und eine Diversifizierung der Fluggesellschaften in Betracht ziehen, um Risiken an einzelnen Drehkreuzen zu minimieren.
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