
Der New York State Tourism Industry Association hat eine „dringende politische Warnung“ an seine Mitglieder herausgegeben. Darin wird darauf hingewiesen, dass der U.S. Customs and Border Protection (CBP) eine Regelung finalisiert, die die Datenerfassung bei Reisenden im Rahmen des Visa Waiver Program (VWP) erheblich ausweiten würde. Der am 14. April an Branchenverbände verschickte Entwurf sieht vor, dass Antragsteller erweiterte Familieninformationen angeben und fünf Jahre an Social-Media-Konten offenlegen müssen, um eine Genehmigung im Electronic System for Travel Authorization (ESTA) zu erhalten.
Sollte die Regelung angenommen werden, könnte sie bereits im Sommer 2026 für Bürger aus 40 VWP-Ländern in Kraft treten – darunter wichtige Herkunftsmärkte wie Japan, Australien, Deutschland und das Vereinigte Königreich. Ökonomen der U.S. Travel Association schätzen, dass die zusätzlichen Hürden jährlich bis zu 1,8 Millionen Besucher abschrecken, was zu einem Rückgang der Reisespenden um 12,5 Milliarden US-Dollar und dem Verlust von 80.000 Arbeitsplätzen in den USA führen könnte.
Sicherheitsbegründung: CBP argumentiert, dass die erweiterten Daten die automatisierte Überprüfung verbessern würden. Datenschützer hingegen kritisieren, dass die verpflichtende Offenlegung von Verwandten und Online-Aktivitäten internationale Standards verletze und gegen EU-US-Datentransferabkommen verstoßen könnte. Mehrere europäische Regierungen haben bereits angedeutet, als Reaktion wieder Kurzzeitvisa für US-Bürger einzuführen – ein Schritt, der Geschäftsreisen erschweren würde.
Auswirkungen auf Geschäftsreisen:
• Reiseverantwortliche in Unternehmen müssten neue Datenfelder in Buchungsprozesse integrieren und Datenschutzhinweise für Reisende aktualisieren.
• Vielflieger mit Global Entry könnten bei der Entdeckung bisher nicht angegebener Social-Media-Profile mit zusätzlichen Kontrollen rechnen.
• Unternehmen, die Technikpersonal in US-Niederlassungen einsetzen, müssen ihre Mitarbeiter auf das Reputationsrisiko vergangener Online-Inhalte vorbereiten.
Ausblick auf die Interessenvertretung: Branchenverbände fordern alle Beteiligten auf, vor Ablauf der 30-tägigen Kommentierungsfrist den Kongress zu kontaktieren. Mobilitätsverantwortliche sollten die Veröffentlichung der endgültigen Regelung im Federal Register genau verfolgen und Kommunikationspläne für Reisende rechtzeitig vor der Hauptreisezeit im Sommer vorbereiten.
Sollte die Regelung angenommen werden, könnte sie bereits im Sommer 2026 für Bürger aus 40 VWP-Ländern in Kraft treten – darunter wichtige Herkunftsmärkte wie Japan, Australien, Deutschland und das Vereinigte Königreich. Ökonomen der U.S. Travel Association schätzen, dass die zusätzlichen Hürden jährlich bis zu 1,8 Millionen Besucher abschrecken, was zu einem Rückgang der Reisespenden um 12,5 Milliarden US-Dollar und dem Verlust von 80.000 Arbeitsplätzen in den USA führen könnte.
Sicherheitsbegründung: CBP argumentiert, dass die erweiterten Daten die automatisierte Überprüfung verbessern würden. Datenschützer hingegen kritisieren, dass die verpflichtende Offenlegung von Verwandten und Online-Aktivitäten internationale Standards verletze und gegen EU-US-Datentransferabkommen verstoßen könnte. Mehrere europäische Regierungen haben bereits angedeutet, als Reaktion wieder Kurzzeitvisa für US-Bürger einzuführen – ein Schritt, der Geschäftsreisen erschweren würde.
Auswirkungen auf Geschäftsreisen:
• Reiseverantwortliche in Unternehmen müssten neue Datenfelder in Buchungsprozesse integrieren und Datenschutzhinweise für Reisende aktualisieren.
• Vielflieger mit Global Entry könnten bei der Entdeckung bisher nicht angegebener Social-Media-Profile mit zusätzlichen Kontrollen rechnen.
• Unternehmen, die Technikpersonal in US-Niederlassungen einsetzen, müssen ihre Mitarbeiter auf das Reputationsrisiko vergangener Online-Inhalte vorbereiten.
Ausblick auf die Interessenvertretung: Branchenverbände fordern alle Beteiligten auf, vor Ablauf der 30-tägigen Kommentierungsfrist den Kongress zu kontaktieren. Mobilitätsverantwortliche sollten die Veröffentlichung der endgültigen Regelung im Federal Register genau verfolgen und Kommunikationspläne für Reisende rechtzeitig vor der Hauptreisezeit im Sommer vorbereiten.