
Das britische Innenministerium hat offiziell einen neuen Einwanderungsweg eröffnet, der berechtigten Bewohnern Hongkongs ermöglicht, in das Vereinigte Königreich zu ziehen und innerhalb von nur sechs Jahren die volle britische Staatsbürgerschaft zu erlangen, wie Presseberichte vom 16. April 2026 berichten. Das Programm – unabhängig vom bestehenden British National (Overseas) (BN(O))-Visum – reagiert auf das, was London als seine „historische und moralische Verpflichtung“ gegenüber den Menschen in der Stadt nach der Einführung des Nationalen Sicherheitsgesetzes Hongkongs 2020 bezeichnet.
Über diesen neuen Weg können Hongkonger, die im Besitz eines HKSAR-Passes sind oder dafür berechtigt sind (unabhängig vom BN(O)-Status), ein fünfjähriges Visum beantragen, das ihnen das Recht gibt, im Vereinigten Königreich ohne Arbeitgebersponsoring zu arbeiten und zu studieren. Nach fünf Jahren ununterbrochenem Aufenthalt können sie eine dauerhafte Niederlassung (Indefinite Leave to Remain) beantragen und ein Jahr später die britische Staatsbürgerschaft.
Das Innenministerium hat die Antragsgebühren auf dem gleichen Niveau wie beim BN(O)-Visum festgesetzt – derzeit 250 Pfund für eine fünfjährige Erlaubnis – jedoch müssen Antragsteller weiterhin den National Health Service-Beitrag von 1.035 Pfund pro erwachsener Person und Jahr zahlen. Angehörige (Partner und Kinder unter 18 Jahren) können im selben Antrag mit aufgenommen werden.
Praktisch beseitigt der neue Weg zwei wesentliche Hürden, die die Nutzung des BN(O)-Programms bisher eingeschränkt haben: Er hebt die Voraussetzung auf, den BN(O)-Status zu besitzen (den viele jüngere Hongkonger nicht haben) und verzichtet auf den Nachweis eines sechsmonatigen Aufenthalts im Vereinigten Königreich, was für manche Arbeitgeber schwer planbar war. Rechtsexperten betonen, dass Unternehmen nun Hongkonger Talente direkt vor Ort einstellen oder versetzen können, ohne das teure Skilled Worker-Sponsoringverfahren durchlaufen zu müssen, was allein bei den staatlichen Gebühren pro Mitarbeiter etwa 6.500 Pfund spart. Allerdings müssen Firmen weiterhin die Wohn- und Lebenshaltungskostenunterschiede berücksichtigen, da die Gehälter den lokalen Marktstandards entsprechen müssen.
Für Hongkonger, die einen Umzug erwägen, bleibt die größte Herausforderung der Wohnungsmangel im Vereinigten Königreich, insbesondere in London, Manchester und Birmingham – den drei Städten, die seit 2021 den Großteil der BN(O)-Zuwanderer aufgenommen haben. Einwanderungsanwälte empfehlen, mit mindestens sechs Monaten Lebenshaltungskosten im Gepäck anzureisen und so früh wie möglich mit dem Aufbau einer Kreditgeschichte zu beginnen, etwa durch die Eröffnung eines britischen Bankkontos, sobald das Visum genehmigt ist. Schulen in stark nachgefragten Einzugsgebieten sind schnell voll; Familien sollten daher die Aufnahmefristen vor dem Umzug genau prüfen.
Politisch verurteilt Peking das Programm als Verletzung der chinesischen Souveränität, während chinesische und Hongkonger Behörden betonen, dass sie den BN(O)-Pass oder daraus abgeleitete Status nicht mehr als gültige Reisedokumente anerkennen. In der Praxis sind Abreisen am internationalen Flughafen Hongkong weiterhin möglich, Reisende sollten jedoch sicherstellen, dass sie ihren HKSAR-Pass für die Ausreiseformalitäten dabei haben.
Die britische Regierung schätzt, dass in den nächsten fünf Jahren bis zu 300.000 Hongkonger von dem neuen Einwanderungsweg Gebrauch machen könnten – eine Zahl, die, wenn sie erreicht wird, einen der größten Talentströme aus einer einzigen Stadt in der jüngeren Geschichte markieren würde.
Über diesen neuen Weg können Hongkonger, die im Besitz eines HKSAR-Passes sind oder dafür berechtigt sind (unabhängig vom BN(O)-Status), ein fünfjähriges Visum beantragen, das ihnen das Recht gibt, im Vereinigten Königreich ohne Arbeitgebersponsoring zu arbeiten und zu studieren. Nach fünf Jahren ununterbrochenem Aufenthalt können sie eine dauerhafte Niederlassung (Indefinite Leave to Remain) beantragen und ein Jahr später die britische Staatsbürgerschaft.
Das Innenministerium hat die Antragsgebühren auf dem gleichen Niveau wie beim BN(O)-Visum festgesetzt – derzeit 250 Pfund für eine fünfjährige Erlaubnis – jedoch müssen Antragsteller weiterhin den National Health Service-Beitrag von 1.035 Pfund pro erwachsener Person und Jahr zahlen. Angehörige (Partner und Kinder unter 18 Jahren) können im selben Antrag mit aufgenommen werden.
Praktisch beseitigt der neue Weg zwei wesentliche Hürden, die die Nutzung des BN(O)-Programms bisher eingeschränkt haben: Er hebt die Voraussetzung auf, den BN(O)-Status zu besitzen (den viele jüngere Hongkonger nicht haben) und verzichtet auf den Nachweis eines sechsmonatigen Aufenthalts im Vereinigten Königreich, was für manche Arbeitgeber schwer planbar war. Rechtsexperten betonen, dass Unternehmen nun Hongkonger Talente direkt vor Ort einstellen oder versetzen können, ohne das teure Skilled Worker-Sponsoringverfahren durchlaufen zu müssen, was allein bei den staatlichen Gebühren pro Mitarbeiter etwa 6.500 Pfund spart. Allerdings müssen Firmen weiterhin die Wohn- und Lebenshaltungskostenunterschiede berücksichtigen, da die Gehälter den lokalen Marktstandards entsprechen müssen.
Für Hongkonger, die einen Umzug erwägen, bleibt die größte Herausforderung der Wohnungsmangel im Vereinigten Königreich, insbesondere in London, Manchester und Birmingham – den drei Städten, die seit 2021 den Großteil der BN(O)-Zuwanderer aufgenommen haben. Einwanderungsanwälte empfehlen, mit mindestens sechs Monaten Lebenshaltungskosten im Gepäck anzureisen und so früh wie möglich mit dem Aufbau einer Kreditgeschichte zu beginnen, etwa durch die Eröffnung eines britischen Bankkontos, sobald das Visum genehmigt ist. Schulen in stark nachgefragten Einzugsgebieten sind schnell voll; Familien sollten daher die Aufnahmefristen vor dem Umzug genau prüfen.
Politisch verurteilt Peking das Programm als Verletzung der chinesischen Souveränität, während chinesische und Hongkonger Behörden betonen, dass sie den BN(O)-Pass oder daraus abgeleitete Status nicht mehr als gültige Reisedokumente anerkennen. In der Praxis sind Abreisen am internationalen Flughafen Hongkong weiterhin möglich, Reisende sollten jedoch sicherstellen, dass sie ihren HKSAR-Pass für die Ausreiseformalitäten dabei haben.
Die britische Regierung schätzt, dass in den nächsten fünf Jahren bis zu 300.000 Hongkonger von dem neuen Einwanderungsweg Gebrauch machen könnten – eine Zahl, die, wenn sie erreicht wird, einen der größten Talentströme aus einer einzigen Stadt in der jüngeren Geschichte markieren würde.
Quelle: Hong Kong News / Reuters
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