
Der globale Spediteur Expeditors hat am 20. April 2026 eine Kundeninformation veröffentlicht, die vor neuen Störungen im Luftfrachtverkehr in die und aus den VAE warnt. Turkish Cargo hat die Aussetzung aller Frachtflüge nach Dubai und Abu Dhabi mindestens bis zum 30. April verlängert, da Überfluggenehmigungen über den Irak und Iran eingeschränkt sind. El Al führt weiterhin nur ad-hoc Rettungsflüge durch, während mehrere asiatische Integratoren die Nutzlasten begrenzt haben, um die Deckelung der Kriegsrisikoversicherung einzuhalten.
Die Mitteilung weist zudem auf zunehmende Volatilität im Seefrachtverkehr hin: COSCO hat Buchungen auf den Strecken vom Fernen Osten in die VAE wieder geöffnet, warnt jedoch, dass Umleitungen der Schiffe um Südafrika die Transitzeiten um 12 bis 15 Tage verlängern könnten. Vor Ort herrscht im Dubai Airport Free Zone (DAFZA) ein Mangel an Trailern, was Exporteure zwingt, Cross-Dock-Slots 72 Stunden im Voraus zu buchen.
Für in den VAE ansässige Hersteller ist die größte Herausforderung die Teileverfügbarkeit. Automobil- und Elektronikunternehmen, die auf „Milk-Run“-Just-in-Time-Luftfracht aus Europa angewiesen sind, sehen sich nun mit Lieferzeitverlängerungen von bis zu 96 Stunden konfrontiert. Expeditors empfiehlt hybride Lösungen, die auf eine Kombination aus verzögerten Expresspaketen und priorisierten Seefracht-Teilladungen setzen, sowie die Nutzung der für Übernachtkonvois freigegebenen Lkw-Korridore zwischen Abu Dhabi und Muscat.
Personalabteilungen sollten beachten, dass die Aussetzung der Frachtflüge auch unbegleitetes Gepäck und Umzüge von Mitarbeitern betrifft. Mobility-Manager werden geraten, neue Pufferzeiten bei Dienstantritt einzuplanen und kurzfristige Unterkünfte in Serviced Apartments in Betracht zu ziehen, bis die Sendungen den Zoll passieren.
Die Mitteilung weist zudem auf zunehmende Volatilität im Seefrachtverkehr hin: COSCO hat Buchungen auf den Strecken vom Fernen Osten in die VAE wieder geöffnet, warnt jedoch, dass Umleitungen der Schiffe um Südafrika die Transitzeiten um 12 bis 15 Tage verlängern könnten. Vor Ort herrscht im Dubai Airport Free Zone (DAFZA) ein Mangel an Trailern, was Exporteure zwingt, Cross-Dock-Slots 72 Stunden im Voraus zu buchen.
Für in den VAE ansässige Hersteller ist die größte Herausforderung die Teileverfügbarkeit. Automobil- und Elektronikunternehmen, die auf „Milk-Run“-Just-in-Time-Luftfracht aus Europa angewiesen sind, sehen sich nun mit Lieferzeitverlängerungen von bis zu 96 Stunden konfrontiert. Expeditors empfiehlt hybride Lösungen, die auf eine Kombination aus verzögerten Expresspaketen und priorisierten Seefracht-Teilladungen setzen, sowie die Nutzung der für Übernachtkonvois freigegebenen Lkw-Korridore zwischen Abu Dhabi und Muscat.
Personalabteilungen sollten beachten, dass die Aussetzung der Frachtflüge auch unbegleitetes Gepäck und Umzüge von Mitarbeitern betrifft. Mobility-Manager werden geraten, neue Pufferzeiten bei Dienstantritt einzuplanen und kurzfristige Unterkünfte in Serviced Apartments in Betracht zu ziehen, bis die Sendungen den Zoll passieren.
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