
Der aktuelle Operational Impact-Bericht des Spediteurs Expeditors International, veröffentlicht am 17. April um 12 Uhr Golfzeit, zeichnet ein vorsichtig optimistisches Bild für Supply-Chain-Manager, die Personen und Waren durch die Emirate bewegen. Laut dem in Seattle ansässigen 3PL haben Emirates SkyCargo und Etihad Cargo ihre begrenzten Frachtflüge wieder aufgenommen, nachdem die Luftfahrtbehörden „Green-Time“-Fenster über dem Golf wieder geöffnet haben. Transitfracht wird an den beiden Drehkreuzen in Dubai wieder angenommen, sofern Anschlussverbindungen bestätigt sind, während Lager- und Vertriebsaktivitäten in der Jebel Ali Free Zone sowie in Abu Dhabis KIZAD unter flexiblen Schichtmodellen voll funktionsfähig bleiben. Dennoch stuft Expeditors sowohl Dubai als auch Abu Dhabi weiterhin als „Eingeschränkt“ für Luft-, See- und Zollabfertigung ein. Ankünfte von Schiffen in Jebel Ali verzögern sich um 24 bis 48 Stunden, da der Hafen mit umgeleiteten Golf-Diensten jongliert, und die Zollstichproben bei strategischen Gütern haben zugenommen. Für multinationale Arbeitgeber ist die größte Herausforderung die Mobilität der Mitarbeiter: Verzögerte Carnets und Aufschübe bei ATA-Reexportfreigaben zwingen Ingenieure und Projektmitarbeiter zu zusätzlichen Hotelübernachtungen – eine unvorhergesehene Kostenbelastung, die einige Kunden bereits übernehmen. HR- und Mobility-Teams wird empfohlen, ihre Reisegenehmigungsprozesse mit dem farbcodierten Dashboard des Spediteurs abzustimmen, das täglich aktualisiert wird. Expeditors rät, fünf Arbeitstage Puffer in die Tür-zu-Tür-Projektzeitpläne einzubauen und Abreisen am Wochenende zu vermeiden, da dann die Slot-Zuteilungen am knappsten sind.
Quelle: Expeditors Operational Impact