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Regierung überarbeitet OCI-Gebührenstruktur und führt Strafgebühr für verspätete Aktualisierungen ein

Apr. 25, 2026
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Regierung überarbeitet OCI-Gebührenstruktur und führt Strafgebühr für verspätete Aktualisierungen ein
Indiens Innenministerium hat erstmals seit über einem Jahrzehnt einen umfassenden Gebührenplan für Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Overseas Citizen of India (OCI)-Status veröffentlicht. Ab dem 1. April 2026 wird für neue Inlandsregistrierungen eine Gebühr von ₹15.000 (bzw. 275 US-Dollar bei Antragstellung im Ausland) erhoben, während die Neuausstellung aufgrund eines neuen Reisepasses oder Änderungen persönlicher Daten 25 US-Dollar kostet. Für verlorene oder beschädigte OCI-Karten sowie für die Umwandlung von PIO- in OCI-Karten fallen nun 100 US-Dollar an. Besonders bemerkenswert ist die neue Compliance-Regelung: OCI-Karteninhaber müssen ihr Online-Profil innerhalb von drei Monaten nach Erhalt eines neuen Reisepasses aktualisieren, andernfalls wird eine Strafe von 25 US-Dollar fällig. Das Ministerium erklärt, dass diese Maßnahme die Datenintegrität verbessert und es den Grenzbeamten ermöglicht, biometrische Daten und Reisepassinformationen an e-Gates sofort abzugleichen. Für multinationale Arbeitgeber bedeuten die strengeren Vorschriften, dass Mobilitätsteams die Reisepassverlängerungen ihrer Mitarbeiter ebenso genau verfolgen müssen wie die Ablaufdaten von Arbeitserlaubnissen. Unternehmen mit vielen zurückgekehrten Indern in globalen Einsätzen sollten die neuen Fristen in ihre HRIS-Benachrichtigungen integrieren, um zu verhindern, dass Mitarbeiter an indischen Flughäfen aufgehalten oder rückwirkend mit Bußgeldern belegt werden. Reiseveranstalter berichten, dass einige Reisende bereits an den Einwanderungsschaltern in Delhi und Bengaluru aufgefordert wurden, den Nachweis der obligatorischen Aktualisierung vorzulegen – obwohl die Strafregelung offiziell erst im Juli in Kraft tritt. Daher wird OCI-Inhabern dringend empfohlen, sich umgehend im Regierungsportal einzuloggen und ihre neuen Reisepassdaten hochzuladen. Die Gebührenanpassung bringt Indien näher an die Kostenstrukturen von Märkten wie den VAE und Singapur heran, wo langfristige Diaspora-Ausweise Bearbeitungsgebühren im Bereich von 250 bis 300 US-Dollar verursachen. Die Strafgebühr für verspätete Aktualisierungen ist jedoch neu und könnte als Vorbild für andere Länder dienen, um ihre Expat-Datenbanken aktuell zu halten.
Quelle: Business Today

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