
In einer scharfen Rüge gegen die Trump-Administration entschied die US-Bezirksrichterin Allison Burroughs am späten Montag, dass das Heimatschutzministerium (DHS) rechtswidrig gehandelt hat, als es den Parole-Status von fast einer Million Migranten, die zwischen Mai 2023 und Januar 2025 über das CBP One Smartphone-Terminvergabesystem eingereist waren, massenhaft aufhob. Die 56-seitige Entscheidung hebt die im April 2025 ausgestellten Kündigungsbescheide des DHS auf und ordnet an, den Parole-Status sowie die damit verbundene „C-11“-Arbeitsberechtigung sofort wiederherzustellen.
Die Entscheidung betrifft Bürger aus Kuba, Venezuela, Nicaragua, Haiti und einigen weiteren Ländern, denen eine zweijährige humanitäre Parole zur Entlastung der Grenzüberlastung gewährt wurde. Ohne Vorankündigung oder individuelle Prüfung hatte das DHS diesen Status später annulliert – was Arbeitgeber in Schwierigkeiten brachte, da E-Verify Tausende gültige Arbeitskräfte als nicht berechtigt markierte. Richterin Burroughs stellte fest, dass die pauschalen Streichungen gegen das Administrative Procedure Act und die gesetzliche Vorgabe zur Einzelfallprüfung bei Parole-Verfahren verstoßen.
Für US-Unternehmen – insbesondere in den Bereichen Landwirtschaft, Bau und Gastgewerbe – verhindert das Urteil, was ein HR-Manager als „Compliance-Albtraum“ bezeichnete. Betroffene Mitarbeiter können nun als durchgehend arbeitsberechtigt behandelt werden, auch wenn eine erneute I-9-Überprüfung erforderlich sein wird, sobald das DHS seine Datenbanken aktualisiert. Anwälte warnen jedoch, dass das DHS wahrscheinlich Berufung einlegen wird, weshalb Mobilitätsteams weitere Anweisungen genau verfolgen und alle Überprüfungen sorgfältig dokumentieren sollten.
Politisch fällt die Entscheidung in eine Zeit, in der der Kongress über die Finanzierung des DHS und die Kapazitäten für Haftplätze streitet. Wiederhergestellte Parole-Empfänger können erneut eine Vorausreisegenehmigung (Advance Parole) beantragen, was internationale Einsätze ermöglicht, die seit dem letzten Frühjahr eingefroren waren. Arbeitgeber sollten sicherstellen, dass internationale Reisen notwendig sind, da bei einer Berufung erneute politische Änderungen möglich sind.
Menschenrechtsorganisationen begrüßten das Urteil als seltene Kontrolle exekutiver Übergriffe. „Das Gericht hat das DHS daran erinnert, dass humanitäre Parole kein Schalter ist, den die Regierung aus politischen Gründen einfach umlegen kann“, erklärte Jeremy Konyndyk von Refugees International.
Die Entscheidung betrifft Bürger aus Kuba, Venezuela, Nicaragua, Haiti und einigen weiteren Ländern, denen eine zweijährige humanitäre Parole zur Entlastung der Grenzüberlastung gewährt wurde. Ohne Vorankündigung oder individuelle Prüfung hatte das DHS diesen Status später annulliert – was Arbeitgeber in Schwierigkeiten brachte, da E-Verify Tausende gültige Arbeitskräfte als nicht berechtigt markierte. Richterin Burroughs stellte fest, dass die pauschalen Streichungen gegen das Administrative Procedure Act und die gesetzliche Vorgabe zur Einzelfallprüfung bei Parole-Verfahren verstoßen.
Für US-Unternehmen – insbesondere in den Bereichen Landwirtschaft, Bau und Gastgewerbe – verhindert das Urteil, was ein HR-Manager als „Compliance-Albtraum“ bezeichnete. Betroffene Mitarbeiter können nun als durchgehend arbeitsberechtigt behandelt werden, auch wenn eine erneute I-9-Überprüfung erforderlich sein wird, sobald das DHS seine Datenbanken aktualisiert. Anwälte warnen jedoch, dass das DHS wahrscheinlich Berufung einlegen wird, weshalb Mobilitätsteams weitere Anweisungen genau verfolgen und alle Überprüfungen sorgfältig dokumentieren sollten.
Politisch fällt die Entscheidung in eine Zeit, in der der Kongress über die Finanzierung des DHS und die Kapazitäten für Haftplätze streitet. Wiederhergestellte Parole-Empfänger können erneut eine Vorausreisegenehmigung (Advance Parole) beantragen, was internationale Einsätze ermöglicht, die seit dem letzten Frühjahr eingefroren waren. Arbeitgeber sollten sicherstellen, dass internationale Reisen notwendig sind, da bei einer Berufung erneute politische Änderungen möglich sind.
Menschenrechtsorganisationen begrüßten das Urteil als seltene Kontrolle exekutiver Übergriffe. „Das Gericht hat das DHS daran erinnert, dass humanitäre Parole kein Schalter ist, den die Regierung aus politischen Gründen einfach umlegen kann“, erklärte Jeremy Konyndyk von Refugees International.
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