
Die Heavy Vehicle Industry Australia (HVIA) hat Notizen vom 8. Transport Industry Fuel Security Briefing am 1. Mai mit Infrastrukturministerin Catherine King verbreitet. Die Teilnehmer erfuhren, dass alle Verkehrsträger – Straße, Schiene, See und Luftfahrt – dank kürzlich staatlich unterstützter Importe nun eine verifizierte Versorgungssicherheit „bis weit in den Juni“ aufweisen. Die beim Treffen vorgelegten Daten zeigten Mindestlagerbestände von 30 Tagen für Jet-Treibstoff, 33 Tagen für Diesel und 44 Tagen für Benzin zum 21. Mai, womit die gesetzlichen Vorgaben knapp erfüllt sind. Die Diesel-Einzelhandelspreise sind auf durchschnittlich 2,75 AUD pro Liter gesunken, liegen aber weiterhin 30 Cent über dem Niveau vor der Krise. Obwohl die Stimmung als „die ruhigste bisher“ beschrieben wurde, drängte die HVIA die Ministerin, die Berechtigungscodes zu erweitern, damit mehr Lkw-Betreiber Zugang zum Economic Resilience Program erhalten – ein entscheidendes Programm für Spediteure, die hohe Energiekosten stemmen müssen. Für Umzugsmanager bedeutet das Briefing, dass für inländisch transportierte Haushaltsgüter in den nächsten sechs Wochen keine kraftstoffbedingten Zuschläge zu erwarten sind. Spediteure warnen jedoch, dass die europäische Sommernachfrage die Preise für Schiffsbunker noch belasten könnte. Handlungsempfehlung: Für das dritte Quartal 2026 sollten Mobilitätsbudgets eine 5–7 %ige Reserve für Zuschläge im Straßengüterverkehr vorsehen und die Auslöserklauseln bei Lieferanten überprüfen, da der Großhandelspreis für Diesel gesunken ist.
Quelle: Heavy Vehicle Industry Australia
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