
Delta Air Lines Flug DL-59 von London Heathrow nach Boston musste am 2. Mai um 12:54 Uhr in Dublin eine außerplanmäßige Notlandung aufgrund Übergewichts durchführen, nachdem die Crew einen Triebwerksschub auf Leerlauf reduzierte wegen ungewöhnlicher Messwerte über dem Nordatlantik. Der A330-900neo mit 275 Passagieren und Besatzungsmitgliedern beantragte Prioritätsbehandlung; der Flughafen Dublin setzte umgehend alle Notfalldienste in Bereitschaft, darunter Einheiten aus Finglas, Phibsboro und Balbriggan. Es wurden keine Verletzten gemeldet. Die DAA bestätigte, dass das Flugzeug auf einem Rollweg inspiziert und anschließend zu einem Standplatz eskortiert wurde; der Weiterflug wurde storniert und die Passagiere umgebucht. Der Vorfall unterstreicht Dublins Bedeutung als primärer ETOPS-Ausweichflughafen für viele Ostküstenflüge in die USA sowie die Wichtigkeit, bei Firmenreiserichtlinien Flughäfen mit leistungsfähigen Ausweichmöglichkeiten für Großraumflugzeuge zu berücksichtigen. Reiseverantwortliche werden daran erinnert, die Klauseln zu Flugstörungen zu prüfen: Während EU261-Entschädigungen bei außergewöhnlichen technischen Problemen nicht greifen, sind Arbeitgeber verpflichtet, gestrandete Mitarbeiter mit Unterkunft und neuen Reiseplänen zu unterstützen. Unternehmen mit sensibler Fracht sollten zudem ihre Notfallprotokolle mit Spediteuren überprüfen, da technische Umleitungen Zoll- und Kühlkettenprobleme auslösen können. Für den Flughafen Dublin wird das sichere Ergebnis in die laufenden Diskussionen über die Aufhebung der aktuellen Passagierkapazitätsgrenze und Investitionen in eine zweite parallele Start- und Landebahn einfließen, die zusätzliche Notfälle mit Großraumjets bewältigen kann.
Quelle: The Irish Times
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