
Das Kabinettsbüro bestätigte, dass am 11. Mai ein schwerwiegender Vorfall das GOV.UK One Login-System – das für die eVisa- und Right-to-Work-Share-Code-Dienste des Innenministeriums zentral ist – für zwei Stunden teilweise außer Betrieb setzte. Der Fehler beeinträchtigte Identitätsprüfungen an Postfilialen und verhinderte, dass einige Nutzer auf Rückkehr-Links zu ihren Online-Einwanderungskonten zugreifen konnten. Der Service wurde um 12:35 Uhr BST wiederhergestellt, doch die Störung verdeutlicht das operationelle Risiko, das mit der vollständigen Umstellung Großbritanniens auf digitale Grenzdokumente einhergeht. Ab dem 25. Februar 2026 erhalten fast alle ausländischen Reisenden ins Vereinigte Königreich eVisas statt Passaufkleber; Arbeitgeber und Vermieter müssen sich auf über One Login generierte Share Codes verlassen, um den Status zu überprüfen. Fällt die Plattform aus, können neu zugelassene Migranten weder ihr Arbeits- noch ihr Mietrecht nachweisen, und Fluggesellschaften können vor dem Boarding keine Reisegenehmigungen bestätigen. Praktische Tipps für Mobilitätsteams sind, Reisende zu ermutigen, Entscheidungs-E-Mails herunterzuladen und Antragsreferenzen beim Fliegen mitzuführen, sowie HR-Mitarbeiter daran zu erinnern, dass Share Codes 90 Tage gültig bleiben – eine frühzeitige Aktualisierung verringert die Abhängigkeit von der Echtzeit-Verfügbarkeit des Dienstes. Der Vorfall könnte zudem Forderungen von Wirtschaftsverbänden nach einer Offline-Alternative, etwa druckbaren QR-Zertifikaten, zur Sicherung der Geschäftskontinuität beschleunigen.
Quelle: GOV.UK One Login Status Page
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