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Kinmens „Mini-Drei-Verbindungen“ erleben Ansturm von Festlandtouristen; taiwanesische Einwanderungsbehörde setzt zusätzliches Personal ein

Mai 13, 2026
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Kinmens „Mini-Drei-Verbindungen“ erleben Ansturm von Festlandtouristen; taiwanesische Einwanderungsbehörde setzt zusätzliches Personal ein
Taiwans Kinmen-Inseln – nur 30 Minuten mit der Fähre von Xiamen entfernt – erlebten während der Golden-Week-Feiertage vom 1. bis 5. Mai den ersten Zustrom chinesischer Festlandtouristen seit der Pandemie. Die täglichen Ankünfte überstiegen 1.000, mit einem Höchstwert von 2.030 am 2. Mai, und jede Fähre fuhr nahezu ausgebucht, so die taiwanesische Nationale Einwanderungsbehörde (NIA). Um Engpässe im neuen Passagierzentrum des Kinmen-Hafens (Eröffnung Februar 2026) zu vermeiden, setzten die Grenzbeamten einen flexiblen Personaleinsatzplan um. Zusätzliche Schalter wurden geöffnet und das automatisierte e-Gate-System lief rund um die Uhr, wodurch die Wartezeiten trotz der Menschenmengen in „akzeptablen Bereichen“ gehalten werden konnten. Die NIA stellte zudem mehrsprachiges Personal in der Ankunftshalle bereit, um Reisende bei Dokumentenkontrollen und Gesundheitsdeklarationen zu unterstützen. Für chinesische Reiseveranstalter bedeutet der reibungslosere Ablauf eine Wiederbelebung eines beliebten Ausflugsziels: Kinmens historische Schlachtfelder und Duty-Free-Shops lassen sich problemlos in Fujian-Reisepakete integrieren, ohne Visa-Probleme. Festlandbesucher reisen unter einem speziell für die „Mini-Drei-Verbindungen“ ausgehandelten Landungsvisum ein, das vom allgemeinen Einreisegenehmigungssystem Taiwans getrennt ist. Geschäftsreisende, die Mitarbeiter zwischen Xiamen und Taipeh bewegen, sollten beachten, dass die Kinmen-Verbindung eine zeitsparende Alternative zu längeren Flügen über die Meerenge sein kann, wenn Sitzplätze knapp sind. Lokale Unternehmen setzen sich für längere Öffnungszeiten und mehr e-Gate-Spuren vor den Sommerferien ein, wenn ein weiterer Anstieg erwartet wird. Das taiwanesische Verkehrsministerium prüft derweil die Einführung einer Hochgeschwindigkeitsfähre, die auch Reisebusse transportieren kann, was Kinmen als Veranstaltungsort für MICE-Events (Meetings, Incentives, Conventions, Exhibitions) für Festland- und taiwanesische Teilnehmer noch attraktiver machen würde. Die Entwicklung gibt zudem einen Ausblick darauf, wie die Mobilität über die Meerenge wachsen könnte, falls die umfassenderen Tourismuskontakte später in diesem Jahr wieder aufgenommen werden. Für den Moment hängt die Kapazität jedoch davon ab, ob Kinmens Grenzanlagen und das Personalbudget der NIA mit der Nachfrage Schritt halten können.
Quelle: Immigration.gov.tw – New Immigrants Global News Network

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