Der Oberste Gerichtshof Spaniens verschiebt Anhörung zur Anfechtung der Massenregulierung von Migranten
Sommer 2026: Reisechaos durch eskalierende Streiks an spanischen Flughäfen und bei der Flugsicherung
Anträge für Digital-Nomaden-Visum verdreifachen sich und führen zu Bearbeitungsengpässen bei spanischen Konsulaten
Neueste Nachrichten
EU-US-Biometriedaten-Abkommen könnte Washington Zugang zu spanischen Fingerabdruckdaten verschaffen
Durchgesickerte Dokumente zeigen, dass die EU und die USA kurz vor einer Einigung stehen, die den gegenseitigen Austausch biometrischer Daten ermöglicht. Für Spanien könnte dies bedeuten, dass Fingerabdrücke, die von Polizei und Einwanderungsbehörden gespeichert sind, bei jeder ESTA- oder Visumanfrage eines Spaniers von den US-Behörden abgefragt werden. Unternehmen sollten sich auf neue Datenschutzanforderungen und längere Vorlaufzeiten bei Reisen einstellen.
Spanische Polizei zerschlägt Betrugsring, der gefälschte Meldebescheinigungen an undokumentierte Migranten verkauft
Die Polizei in Jaén hat eine Bande zerschlagen, die gefälschte Adressen aus dem kommunalen Melderegister (Padrón) an irreguläre Migranten verkaufte. Diese Methode wurde genutzt, um Zugang zur Gesundheitsversorgung zu erhalten und Anträge auf Aufenthaltsgenehmigungen zu stellen. Angesichts der verstärkten Kontrolle der Massenregularisierung in Spanien dient der Schlag gegen die Bande als Warnung an Migranten und Arbeitgeber, die sich auf solche Dokumente verlassen könnten.
Der spanische Staatsanwalt fordert den Obersten Gerichtshof auf, die Massenregularisierung von 500.000 Migranten nicht auszusetzen
Der staatliche Rechtsdienst Spaniens teilte dem Obersten Gerichtshof am 11. Mai mit, dass ein Stopp des neuen Regierungsdekrets zur Migrantenregulierung dem öffentlichen Interesse und einer halben Million potenzieller Antragsteller schaden würde. Die Rechtsvertretung argumentiert, dass die Begünstigten bereits öffentliche Dienstleistungen in Anspruch nehmen und nach der Legalisierung Steuern und Sozialabgaben zahlen werden. Eine Anhörung vor dem Obersten Gerichtshof ist für den 13. Mai angesetzt. Arbeitgeber und Mobilitätsmanager sollten sich jetzt vorbereiten, falls der Prozess ohne Unterbrechung fortgesetzt wird.
NGO-Koalition „Regularización Ya“ prangert Desinformationskampagnen zum Start der Amnestie-Anträge an
Das Netzwerk für Migrantenrechte „Regularización Ya“ warnte am 11. Mai, dass Desinformation und lange Warteschlangen die neue Amnestie in Spanien erschweren. Die Gruppe betont, dass die Antragsfrist bis zum 30. Juni offen bleibt, und fordert zusätzliches Personal in den Ausländerbehörden. Arbeitgeber werden aufgefordert, die Teilnahme der Beschäftigten zu erleichtern und sich auf einen künftigen Zustrom legal beschäftigbarer Fachkräfte vorzubereiten.
Die katalanische Partei ERC kritisiert den Ausschluss von Migranten mit anhängigen Verfahren von Spaniens Amnestie
Die ERC hat die spanische Regierung aufgefordert, zu erklären, warum Migranten mit anderen anhängigen Einwanderungsverfahren von der neuen Legalisierung ausgeschlossen sind. Die Partei warnt, dass diese Regelung viele in einem administrativen Schwebezustand zurücklassen könnte, und fordert Daten zu den Betroffenen. Eine Änderung der Politik könnte die Zahl der Arbeitnehmer erhöhen, die in den formellen Arbeitsmarkt integriert werden.
Spanien startet Luxusreise-Offensive in Nordamerika mit Rekord von 44 Direktflugverbindungen
Turespaña startete am 11. Mai eine einwöchige Roadshow in Montreal, um wohlhabende Reisende aus den USA und Kanada gezielt anzusprechen. Dabei wurde auf die Rekordzahl von 44 Direktverbindungen zwischen Nordamerika und Spanien in diesem Jahr hingewiesen. Ziel der Kampagne ist es, den hochpreisigen Tourismus außerhalb der Hauptsaison zu fördern und Unternehmen mehr Premium-Reisemöglichkeiten zu bieten.
Außenminister schließt Sondergenehmigung für venezolanische Vizepräsidentin Delcy Rodríguez zur Einreise nach Spanien trotz EU-Verbot aus
Außenminister José Manuel Albares erklärte am 11. Mai, dass Spanien keinen Sonderverzicht beantragen werde, um die venezolanische Vizepräsidentin Delcy Rodríguez – die unter einem EU-Reiseverbot steht – zur diesjährigen Ibero-Amerikanischen Gipfelkonferenz einzuladen. Eine Teilnahme wäre nur im Rahmen der engen humanitären Ausnahmen möglich, die auch an anderen Stellen gelten, was Spaniens Absicht unterstreicht, die EU-Sanktionen strikt einzuhalten.