
Das Heimatschutzministerium (DHS) hat stillschweigend eine vorläufige endgültige Regelung erlassen, die einen *Preis für den Verbleib im US-Asylverfahren* festlegt: Jeder anhängige Antragsteller auf affirmatives Asyl muss innerhalb von 30 Tagen nach Benachrichtigung eine **jährliche Asylgebühr (Annual Asylum Fee, AAF) von 102 US-Dollar** zahlen. Die Regelung, die am 29. Mai 2026 in Kraft tritt, setzt die Gebührenbestimmungen des Haushaltsgesetzes H.R. 1 vom letzten Jahr um und erhöht die Anforderungen für fast *zwei Millionen* Migranten, deren Asylverfahren oft jahrelang dauern.
Wesentliche Punkte:
1. **Wer muss zahlen?** Jeder mit einem anhängigen Formular I-589 – unabhängig von Nationalität, Einkommen oder ob der Antrag noch innerhalb der einjährigen Frist gestellt wurde. Nur sehr begrenzte Ausnahmen gelten (z. B. bestimmte Fälle von Familienzusammenführung).
2. **Fristen:** USCIS versendet eine Zahlungsaufforderung; die Frist beginnt mit dem Versand der Benachrichtigung, nicht mit dem Empfang. Eine einzige versäumte Zahlung führt automatisch zur Ablehnung des Asylantrags.
3. **Folgen:** Die Ablehnung bedeutet sofortiges Erlöschen einer auf Asyl basierenden Arbeitserlaubnis (EAD). Hat die Person keinen anderen legalen Status, muss USCIS ein Abschiebeverfahren einleiten. Die Gebühren werden nicht erstattet.
4. **Weitere Gebühren:** Die gleiche Regelung erhöht die Verlängerungskosten für Asyl-EADs auf 275 US-Dollar, begrenzt die Gültigkeit von Arbeitserlaubnissen im Rahmen des Temporären Schutzstatus (TPS) auf ein Jahr und führt neue Gebühren für das Formular I-102 (Ersatz-Reisedokumente) ein.
Für Arbeitgeber bedeutet die Änderung, dass eine bisher administrative Compliance-Anforderung nun ein Risiko für die Mitarbeiterbindung darstellt. Personalabteilungen werden dazu angehalten, I-9-Prüfungen durchzuführen, um Mitarbeiter mit (c)(8)-EADs zu identifizieren, da diese Karten nun mit 30-tägiger Frist ungültig werden können. Besonders betroffen sind Unternehmen mit vielen Beschäftigten aus Mittelamerika oder Venezuela – Gruppen, die im Rückstau überrepräsentiert sind.
Kritiker sprechen von „Abschiebung per Rechnung“ und warnen, dass einkommensschwache Asylsuchende aufgrund von Sprachbarrieren oder häufigen Adresswechseln eine Zahlungsaufforderung übersehen könnten. Das DHS argumentiert, die Gebühr diene der Finanzierung der Bearbeitungskapazitäten und solle missbräuchliche Anträge eindämmen.
Unabhängig davon markiert die Regelung einen grundlegenden Wandel hin zu *finanzieller Compliance* als Durchsetzungsinstrument statt rein meritokratischer Prüfung. Betroffene haben bis zum 29. Juni 2026 Zeit, Stellungnahmen einzureichen. Da die Regelung jedoch bereits gilt, sollten Migranten: (1) sicherstellen, dass USCIS eine aktuelle Postadresse vorliegt (Formular AR-11), (2) die AAF einplanen und (3) sowohl ihre Post als auch ihre USCIS-Onlinekonten täglich überprüfen.
Das Verpassen oder Missverstehen der nächsten Benachrichtigung könnte das plötzliche Aus für Job und jahrelang geführtes Asylverfahren bedeuten.
Wesentliche Punkte:
1. **Wer muss zahlen?** Jeder mit einem anhängigen Formular I-589 – unabhängig von Nationalität, Einkommen oder ob der Antrag noch innerhalb der einjährigen Frist gestellt wurde. Nur sehr begrenzte Ausnahmen gelten (z. B. bestimmte Fälle von Familienzusammenführung).
2. **Fristen:** USCIS versendet eine Zahlungsaufforderung; die Frist beginnt mit dem Versand der Benachrichtigung, nicht mit dem Empfang. Eine einzige versäumte Zahlung führt automatisch zur Ablehnung des Asylantrags.
3. **Folgen:** Die Ablehnung bedeutet sofortiges Erlöschen einer auf Asyl basierenden Arbeitserlaubnis (EAD). Hat die Person keinen anderen legalen Status, muss USCIS ein Abschiebeverfahren einleiten. Die Gebühren werden nicht erstattet.
4. **Weitere Gebühren:** Die gleiche Regelung erhöht die Verlängerungskosten für Asyl-EADs auf 275 US-Dollar, begrenzt die Gültigkeit von Arbeitserlaubnissen im Rahmen des Temporären Schutzstatus (TPS) auf ein Jahr und führt neue Gebühren für das Formular I-102 (Ersatz-Reisedokumente) ein.
Für Arbeitgeber bedeutet die Änderung, dass eine bisher administrative Compliance-Anforderung nun ein Risiko für die Mitarbeiterbindung darstellt. Personalabteilungen werden dazu angehalten, I-9-Prüfungen durchzuführen, um Mitarbeiter mit (c)(8)-EADs zu identifizieren, da diese Karten nun mit 30-tägiger Frist ungültig werden können. Besonders betroffen sind Unternehmen mit vielen Beschäftigten aus Mittelamerika oder Venezuela – Gruppen, die im Rückstau überrepräsentiert sind.
Kritiker sprechen von „Abschiebung per Rechnung“ und warnen, dass einkommensschwache Asylsuchende aufgrund von Sprachbarrieren oder häufigen Adresswechseln eine Zahlungsaufforderung übersehen könnten. Das DHS argumentiert, die Gebühr diene der Finanzierung der Bearbeitungskapazitäten und solle missbräuchliche Anträge eindämmen.
Unabhängig davon markiert die Regelung einen grundlegenden Wandel hin zu *finanzieller Compliance* als Durchsetzungsinstrument statt rein meritokratischer Prüfung. Betroffene haben bis zum 29. Juni 2026 Zeit, Stellungnahmen einzureichen. Da die Regelung jedoch bereits gilt, sollten Migranten: (1) sicherstellen, dass USCIS eine aktuelle Postadresse vorliegt (Formular AR-11), (2) die AAF einplanen und (3) sowohl ihre Post als auch ihre USCIS-Onlinekonten täglich überprüfen.
Das Verpassen oder Missverstehen der nächsten Benachrichtigung könnte das plötzliche Aus für Job und jahrelang geführtes Asylverfahren bedeuten.
Quelle: ClinchLaw Immigration News
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