Die Opportunity Card für Deutschland wird vollständig digital – Terminrückstände werden drastisch reduziert
Peking gibt Sicherheits- und Reisehinweise vor Putins Staatsbesuch am 19. und 20. Mai heraus
EU-Schengen-Bericht bestätigt Notwendigkeit, den Beitritt Zyperns abzuschließen
Neueste Nachrichten
Flughafen Prag eröffnet eGATE-Schnellspur für ausgewählte Nicht-EU-Reisende
Passagiere aus Großbritannien, Japan, Taiwan und Südkorea können am Prager Flughafen nun das automatisierte eGATE-System nutzen, das zuvor nur EU-Bürgern vorbehalten war. Dieser Schritt steht im Einklang mit dem EU-weiten Ein- und Ausreisesystem und soll die Sommerstaus verkürzen, indem Geschäftsreisenden eine schnellere, berührungslose Grenzabfertigung ermöglicht wird. Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter über die Zulassungsvoraussetzungen informieren und daran erinnern, dass die 90/180-Tage-Regel nun vollständig automatisiert überwacht wird.
Erste Statistiken zum EU-Ein- und Ausreisesystem veröffentlicht: Was sie für Reisende nach Deutschland bedeuten
Der erste Statistikbericht der EU-Agentur eu-LISA zum EES, veröffentlicht am 18. Mai 2026, bietet einen ersten Einblick in die Leistung des biometrischen Grenzkontrollsystems, das nun an allen deutschen Außengrenzen im Einsatz ist. Obwohl die ersten Daten nur die Einführungsphase abdecken, sollten Unternehmen ihre Reisebestimmungen bereits jetzt anpassen, um Bußgelder und Fehler bei der Zeiterfassung für Nicht-EU-Mitarbeiter zu vermeiden.
Brüssel begrüßt neues Ein- und Ausreisesystem von Schengen nach Stopp von 32.000 unzulässigen Reisenden
Der Bericht der Europäischen Kommission zum Stand des Schengen-Raums 2026 zeigt, dass das neue Ein- und Ausreisesystem (EES) in nur sechs Monaten bereits 66 Millionen Grenzübertritte erfasst und 32.000 unzulässige Reisende gestoppt hat. Französische Häfen und Flughäfen gehören zu den größten Nutzern, doch Brüssel drängt Paris, die langjährigen Kontrollen an den Binnengrenzen abzuschaffen und stattdessen auf das digitale System zu vertrauen. Unternehmen müssen sich auf strengere Vorabkontrollen und die automatische Erkennung von Schengen-Überschreitungen einstellen, was die Planung kurzfristiger Einsätze in Frankreich grundlegend verändern wird.
Innenministerium weitet stillschweigend die Überprüfungen der Arbeitsberechtigung für Inhaber von Sponsor-Lizenzen im Vereinigten Königreich aus
Die aktualisierte Sponsor-Richtlinie des Innenministeriums verpflichtet Inhaber einer Sponsor-Lizenz im Vereinigten Königreich nun dazu, die Arbeitsberechtigung bei *allen* direkt beschäftigten Arbeitskräften zu überprüfen – nicht nur bei Angestellten. Dadurch wird der Umfang der Compliance erheblich erweitert. Unternehmen müssen ihre Prozesse zur Einstellung, Verwaltung von Auftragnehmern und Dokumentation umgehend überprüfen, um Bußgelder und eine mögliche Lizenzsperrung zu vermeiden.
US-Termine für F-1-Visa von indischen Studierenden sind innerhalb von Minuten ausgebucht – Panik vor dem Herbstsemester wächst
Die am 18. Mai veröffentlichten neuen F-1 Interviewtermine waren innerhalb von Minuten ausgebucht, was Tausende indische Studierende in Panik versetzte, um vor dem US-Herbstsemester noch ein Visum zu ergattern. Neue Portalregeln bestrafen übermäßiges Aktualisieren, während Universitäten und Reiseanbieter sich auf Folgewirkungen vorbereiten. Der Vorfall verdeutlicht die stark steigende Nachfrage indischer Studierender nach einem Studium in den USA sowie den dringenden Bedarf an mehr konsularischen Kapazitäten und verstärkter Wachsamkeit gegen Betrugsversuche bei Visumslots.
Neue US-Vorabfertigungsstelle in Abu Dhabi am Flughafen Zayed International eröffnet
Abu Dhabi Airports hat im Zayed International Airport eine hochmoderne US-CBP-Vorabfertigungsstelle eröffnet. Passagiere von Etihad und anderen US-Fluggesellschaften können nun alle US-Einreiseformalitäten bereits in Abu Dhabi erledigen und kommen in den USA wie Inlandsreisende an – was Zwischenstopps verkürzt und die Zuverlässigkeit der Flugpläne verbessert. Dieser Schritt stärkt die Position der VAE als erstklassiges Drehkreuz und bietet Mobilitätsmanagern neue Routing-Optionen für Mitarbeiter mit Ziel Nordamerika.
Chaos an der Grenzkontrolle am Flughafen Brüssel löst Streit zwischen Bund und Regionen über Personal und Infrastruktur aus
Innenminister Bernard Quintin erklärt, dass die vierstündigen Warteschlangen bei der Einwanderung am Flughafen Brüssel auf veraltete Einrichtungen und Personalmangel bei der Grenzpolizei zurückzuführen sind. Er forderte die flämische Region, die inzwischen größter Anteilseigner des Flughafens ist, auf, die Erweiterung der Ankunftshalle zu finanzieren und die außer Betrieb befindlichen E-Gates zu reparieren. Die Pattsituation wird diese Woche von Bundes- und Regionalpolitikern diskutiert, während Warnungen laut werden, dass der Sommerverkehr zu einem „absoluten Chaos“ führen könnte – mit negativen Folgen für Geschäftsreisen und das Ansehen Belgiens.
Landesweiter Ausfall der CBSA-Systeme sorgt für Verzögerungen bei der Abfertigung von Reisenden an Kanadas wichtigsten Flughäfen
Ein landesweiter Technikausfall legte am 18. Mai die Inspektionskioske der Canada Border Services Agency lahm, wodurch an allen großen Flughäfen manuelle Kontrollen erforderlich wurden. Reisende mussten Wartezeiten von über zwei Stunden in Kauf nehmen, verpassten Anschlussflüge und verloren ihre NEXUS- sowie e-Declaration-Vorteile. Der Vorfall verdeutlicht die dringende Notwendigkeit, die Systemstabilität vor der bevorstehenden intensiven Reisesaison im Sommer zu verbessern.
SWISS verlängert Flugaussetzung auf der Strecke Zürich–Dubai bis zum 13. September 2026
SWISS hat die Aussetzung der Strecke Zürich–Dubai bis zum 13. September 2026 verlängert, da Umwege im Luftraum des Nahen Ostens weiterhin wirtschaftlich nicht tragbar sind. Passagiere können ihre Tickets umbuchen oder erstatten lassen, während verfügbare Flugzeuge auf stark nachgefragte Strecken wie Zürich–Delhi umgeleitet werden. Die Änderung erschwert die Mobilität für Schweizer Exporteure, die auf schnellen Zugang zum Golf angewiesen sind, und unterstreicht die Notwendigkeit flexibler Reisebedingungen.
EU-Ein- und Ausreisesystem verhindert 32.000 Einreisen in den ersten sechs Monaten – Spanien schließt Einführung ab
Die EU bestätigte am 18. Mai, dass ihr biometrisches Ein- und Ausreisesystem in sechs Monaten 66 Millionen Grenzübertritte erfasst und 32.000 Einreisen verweigert hat. Die Flughäfen und Landgrenzen Spaniens sind nun vollständig integriert, wodurch das Stempeln von Pässen für Nicht-EU-Reisende entfällt. Diese Änderung verkürzt die Wartezeiten, verschärft jedoch die Kontrolle der 90/180-Tage-Regel, was Unternehmen dazu verpflichtet, die Aufenthaltsdauer ihrer Mitarbeiter im Schengen-Raum genauer zu überwachen.
Finnland schlägt strengere Regeln für Sprache, Einkommen und Familienzusammenführung bei internationalen Studierenden vor
Finnland hat einen Gesetzentwurf veröffentlicht, der vorsieht: 1) dass Nicht-EU-Studierende vor der Einreise einen Sprachtest bestehen müssen; 2) dass das Recht auf Familiennachzug erst nach einem Jahr Aufenthalt in Finnland gilt; und 3) dass eine rechtlich verbindliche, höhere Mindesteinkommensgrenze eingeführt wird. Die Reformen, die voraussichtlich 2027 in Kraft treten sollen, zielen darauf ab, Missbrauch von Studiengenehmigungen einzudämmen, könnten aber auch den Pool zukünftiger Absolventen für finnische Arbeitgeber verkleinern.
Regierung stellt Langzeit-Papier-Touristenvisa und alle e-Touristenvisa-Optionen für Reisende nach Indien wieder her
Indien hat ab dem 18. Mai 2026 alle ausgesetzt Touristenvisa-Kategorien vollständig wieder eingeführt – sowohl die langzeitigen Papieraufkleber als auch die ein-, zwölf- und 60-monatigen e-Touristenvisa. Diese Entscheidung beseitigt die letzte Einreisehürde aus der COVID-19-Zeit, stärkt Hotels, Fluggesellschaften und Reiseveranstalter erheblich und erleichtert wiederholte Reisen für Freizeit- und Geschäftsreisende.
Landesweiter 24-Stunden-Streik legt Italiens Bahn- und Nahverkehr lahm
Ein 24-stündiger Generalstreik vom 17. bis 18. Mai hat den Großteil der Bahn-, Metro-, Bus- und Straßenbahnverbindungen in ganz Italien lahmgelegt, was auch zu Verzögerungen bei Flughafentransfers führt. Die von der Gewerkschaft USB und verbündeten Organisationen organisierte Aktion richtet sich gegen Lohnstagnation, mangelnden Arbeitsschutz und die Verteidigungsausgaben und zeigt zugleich Solidarität mit Gaza. Geschäftsreisende sehen sich außerhalb der geschützten Zeitfenster mit zahlreichen Ausfällen konfrontiert und werden dazu angehalten, ihre Reisen umzubuchen oder remote zu arbeiten. Der Streik unterstreicht die Notwendigkeit einer soliden Risiko- und Notfallplanung im italienischen Reiseverkehr.
Polen schlägt „stillschweigende Zustimmung“ vor, um Rückstände bei Aufenthaltserlaubnissen abzubauen
Warschau hat einen Gesetzentwurf vorgestellt, der vorsieht, dass Anträge auf Aufenthaltserlaubnis automatisch nach 60 Tagen genehmigt werden, wenn die Behörden nicht reagieren. Die Änderung zielt darauf ab, die wachsenden Rückstände zu beseitigen, die Arbeitgeber belasten, und würde Polen zu einem der schnellsten Einwanderungssysteme in der EU machen. Personalabteilungen sollten sich auf strengere Vorabprüfungen einstellen und ihre Compliance-Prozesse aktualisieren.
Österreich verzeichnet im ersten Quartal 2026 einen Anstieg der Einbürgerungen um 21 %
Statistik Austria meldet, dass im ersten Quartal 2026 insgesamt 6.641 Personen die österreichische Staatsbürgerschaft erhielten – ein Anstieg von 21 % im Vergleich zum Vorjahr. Treiber dieses Zuwachses sind vor allem langjährige Bewohner, Familienangehörige und Nachkommen von NS-Opfern. Der Anstieg erweitert den Kreis der EU-Passinhaber in Österreich und verringert für viele Arbeitgeber künftig den Bedarf an Visa. Allerdings könnten bevorstehende Gesetzesreformen das Zeitfenster für diese Entwicklung schnell wieder schließen.
Streiks lassen den Verkehr am Frankfurter Flughafen im April um 11 % einbrechen – Fraport warnt vor Auswirkungen im Sommer
Die Passagierzahlen am Frankfurter Flughafen sind im April um 11 % zurückgegangen, wie Fraport am 18. Mai 2026 bekannt gab, nachdem Lufthansa sechs Tage lang gestreikt hatte. Die Daten verdeutlichen die anhaltende Unsicherheit für Geschäftsreisende am wichtigsten deutschen Drehkreuz und deuten auf höhere Flugpreise im Sommer hin, falls es zu weiteren Arbeitskonflikten kommt.
Streiks in der Londoner U-Bahn drohen den Zugang zum Flughafen Heathrow zu blockieren und den internationalen Geschäftsreiseverkehr zu stören
Von der RMT geführte U-Bahn-Streiks vom 19. bis 22. Mai – und erneut Mitte Juni – legen die Piccadilly-Linie zum Flughafen Heathrow lahm und schränken weitere wichtige U-Bahn-Verbindungen ein. TfL und Heathrow raten Reisenden, deutlich mehr Umsteigezeit einzuplanen oder auf die Elizabeth Line und den Heathrow Express auszuweichen. Die Arbeitsniederlegungen drohen verpasste Flüge, überfüllte Alternativen und zusätzliche Kosten für Unternehmen, die Mitarbeiter durch den verkehrsreichsten Knotenpunkt Großbritanniens befördern.