EU-Ein- und Ausreisesystem in Dover nach Stau am Feiertagswochenende vorübergehend ausgesetzt
Landesweiter Streik legt Flüge lahm und legt wichtige Verkehrsverbindungen in Belgien lahm
Hongkong erhöht Kapazitäten für Hochgeschwindigkeitszüge und Grenzverkehr zum langen Wochenende anlässlich des Buddha-Geburtstags
Neueste Nachrichten
Deutschland aktualisiert Reisehinweise: Brennerautobahn am 30. Mai wegen vollständiger Blockade gesperrt
Am 23. Mai warnte das Auswärtige Amt Reisende davor, dass die österreichische Brennerautobahn A13 und die parallel verlaufende B182 am 30. Mai wegen einer Protestaktion in Tirol komplett gesperrt werden. Die achtstündige Blockade betrifft alle Fahrzeuge (Lkw ab 9:00 Uhr, Pkw ab 11:00 Uhr) und es gibt keine lokalen Umfahrungen, sodass eine Umleitung über die Schweiz oder Ostösterreich notwendig ist. Die Sperrung gefährdet den Ferienverkehr, grenzüberschreitende Lieferketten sowie Geschäftsreisen zwischen Deutschland, Österreich und Italien.
Flughafen Prag startet „Check In“-Kampagne angesichts des Rekordsommers
Der Flughafen Prag rechnet in der Hauptreisezeit von Juni bis August mit 11,9 bis 12 Millionen Passagieren und hat eine fünfstufige „Check-In“-Kampagne gestartet, um Staus zu vermeiden. Aufgrund laufender Straßenbauarbeiten und unterschiedlicher Sicherheitsbestimmungen zwischen Terminal 1 und 2 sollten Reisende früher ankommen und ihr Handgepäck sorgfältig packen. Die neuen Abläufe sind besonders für Unternehmen wichtig, die Mitarbeiter über Prag schicken, da die Nichteinhaltung der Vorgaben zu teuren Verzögerungen führen kann.
Deutschland verschärft Gehaltsanforderungen für EU Blue Card ab 2026
Deutschland hat die Gehaltsschwellen für die EU Blue Card 2026 auf 50.700 € (Standard) und 45.934,20 € (ermäßigt) angehoben. Arbeitgeber müssen ausstehende Angebote anpassen, da die Konsulate den zum Zeitpunkt der Entscheidung gültigen Satz anwenden. Diese Maßnahme soll die Lohnniveaus schützen, könnte aber die Talentakquise kleinerer Unternehmen erschweren.
Bankfeiertags-Stau in Málaga und Palma: EU-Ein- und Ausreisesystem belastet spanische Grenzen
Am 23. Mai kam es an den Flughäfen Málaga und Palma zu Wartezeiten von bis zu drei Stunden, da Spanien das biometrische Ein- und Ausreisesystem der EU während des britischen Feiertagsansturms ohne Unterbrechung betrieb. Im Gegensatz zu den französischen Beamten in Dover lehnten die spanischen Polizisten eine Pause bei den neuen Kontrollen ab, was Befürchtungen über Engpässe in der bevorstehenden Sommersaison schürt. Geschäftsreisende sollten daher mehr Pufferzeit einplanen und mögliche kurzfristige Aussetzungen der EES-Scans im Auge behalten.
Ausfälle und Verspätungen bei Air Canada wirken sich auf Kanadas fünf verkehrsreichste Drehkreuze aus
Am 23. Mai bestätigte Air Canada mindestens neun Flugausfälle und 55 Verspätungen, die Flüge über Toronto, Vancouver, Montréal, Calgary und Ottawa betreffen. Die Störungen konzentrieren sich auf stark frequentierte Inlandsstrecken und verdeutlichen die begrenzten Erholungsreserven der Fluggesellschaft, was auf weitere Unregelmäßigkeiten im Flugplan in der bevorstehenden Sommersaison hindeutet.
Französische Polizei setzt neue biometrische EES-Kontrollen in Dover nach stundenlangen Warteschlangen aus
Die französische Grenzpolizei hat eine Notfallklausel aktiviert, um die Fingerabdruck- und Fotoüberprüfungen des EU-Ein- und Ausreisesystems (EES) in Dover vorübergehend auszusetzen. Dadurch konnten die Wartezeiten, die für Fahrer auf dem Weg nach Calais bis zu zwei Stunden betrugen, deutlich verkürzt werden. Der Vorfall offenbart Kapazitätsengpässe nur sechs Wochen nach dem Start des EES und deutet auf mögliche Störungen während der Sommerferien hin, sofern die Abläufe nicht überarbeitet werden.
Bundesweiter Bahnstreik führt zur Ausfall von 80 % der Fernzüge in ganz Deutschland
Ein sechstägiger Streik der Lokführergewerkschaft GDL hat den Großteil des Fernverkehrs lahmgelegt, Reisende auf überfüllte Alternativen gezwungen und den Güterverkehr in Mitteleuropa erheblich gestört. Die Gewerkschaft fordert höhere Löhne und kürzere Arbeitszeiten; die Verhandlungen sind festgefahren.
Bundestag lehnt Anträge zur Beendigung von Zurückweisungen und stationären Grenzkontrollen ab
Das Parlament hat beschlossen, die innerdeutschen Schengen-Grenzkontrollen beizubehalten und weiterhin einigen Asylsuchenden die Einreise zu verweigern. Diese Entscheidung sichert verstärkte Dokumentenkontrollen für Reisende und verlängert die Unsicherheit für Unternehmen, die auf reibungslosen Landverkehr angewiesen sind.
Flugverspätungen am Flughafen Dublin sorgen für gestrandete Passagiere vor dem Feiertagswochenende
Am 23. Mai kam es am Flughafen Dublin zu rund 40 Verspätungen und mehreren Ausfällen, was vor allem die stark frequentierten Geschäftsverbindungen nach London und Paris beeinträchtigte. Enge Zeitpläne und begrenzte Ersatzflugzeuge führten dazu, dass kleinere Verzögerungen schnell zu verpassten Anschlussflügen in Heathrow und Charles de Gaulle wurden. Dieses Ereignis ereignet sich nur wenige Wochen vor den umfangreicheren Sommerflugplankürzungen von Aer Lingus und unterstreicht die Dringlichkeit einer besseren Notfallplanung im Reiseprogramm.
Europäische Kommission lobt Tschechiens schnelle Umsetzung des EU-Migrationspakts
Ein aktueller Bericht der Europäischen Kommission hebt Tschechien als Vorbild bei der Umsetzung des EU-Migrationspakts hervor, der am 12. Juni 2026 in Kraft tritt. Obwohl Prag offiziell gegen verpflichtende Solidaritätsquoten ist, hat das Land bereits seine IT-Systeme an den Grenzen modernisiert und strengere Gesetze zu Asyl und Rückführungen entworfen. Diese Maßnahmen könnten sowohl die Bearbeitung von Arbeitserlaubnissen erleichtern als auch die Kontrollen bei Saisonarbeitskräften verschärfen. Unternehmen sollten sich auf veränderte Abläufe an Botschaften und Grenzübergängen einstellen, sobald der Pakt in Kraft tritt.
Schweiz und Marokko schließen Schnellrückführungsabkommen und erweitern Migrationspartnerschaft
Die Schweiz und Marokko haben ein technisches Abkommen unterzeichnet, das die Identifizierung und Rückführung marokkanischer Staatsangehöriger ohne legalen Aufenthaltsstatus in der Schweiz beschleunigt. Das Abkommen erweitert zudem gemeinsame Projekte in den Bereichen Sicherheitsschulungen, Berufsausbildung und wirtschaftliche Entwicklung – ein Spiegelbild von Berns Bestreben nach bilateralen Migrationsabkommen, die Durchsetzung mit Chancen verbinden. Schnellere Rückführungsverfahren sollen Schweizer Arbeitgebern helfen, Compliance-Fälle zügiger zu klären, während parallele Verhandlungen über ein Jugendmobilitätsvisum auf neue legale Wege für marokkanische Talente hinweisen.