
Urlauber, die am kommenden Wochenende zwischen Deutschland und Italien über Österreich fahren, müssen ihre Routen überdenken oder umplanen. Am frühen 23. Mai aktualisierte das Auswärtige Amt seine Reise- und Sicherheitshinweise für Österreich und warnte vor einer „massiven Reiseeinschränkung“ am Samstag, den 30. Mai 2026. Auslöser ist ein ganztägiger Protest der Bewohner des Tiroler Wipptals, die strengere Maßnahmen gegen den Transitverkehr und die Luftverschmutzung fordern.
Als Reaktion darauf hat das Bundesland Tirol eine vollständige Sperrung der A13 Brennerautobahn und der parallel verlaufenden B182 Brennerstraße zwischen 11:00 und 19:00 Uhr angeordnet (für Lkw über 7,5 t bereits ab 09:00 Uhr). Schwerlastfahrzeuge werden zu Güterterminals umgeleitet oder – falls diese ausgelastet sind – südlich der Alpen zurückgeschickt. Pkw haben an diesem Tag für acht Stunden keine legale Möglichkeit, den Brennerpass zu überqueren. Die deutschen Behörden betonen, dass „es an diesem Tag keine alternativen Routen durch Tirol gibt“.
Reisenden, die zu den nördlichen Seen Italiens oder an die Adria wollen, wird geraten, Tirol komplett zu meiden und stattdessen die Gotthard-, San-Bernardino- oder Reschen-Route zu nutzen – Strecken, die selbst oft überlastet sind. Der österreichische Straßenbetreiber Asfinag und die italienische A22-Gesellschaft geben ähnliche Empfehlungen und sehen den Grenzübergang Tarvisio als einzige realistische Umfahrung für den notwendigen Verkehr an.
Für Mobilitätsmanager in Unternehmen ist die Blockade mehr als nur eine Unannehmlichkeit: Die Brennerachse ist eine wichtige Lebensader für Just-in-time-Lieferketten zwischen Bayern, Österreich und Norditalien. Logistikfirmen planen bereits um und informieren Fahrer über mögliche Wartezeiten. Geschäftsreisende mit Terminen am Montag in Verona oder Mailand werden dringend gebeten, bereits am Freitag zu fliegen oder den Zug zu nehmen, statt mit dem Auto zu fahren.
Die Polizei in Tirol kündigte an, Informationsstellen einzurichten und „Ausfahrtsverbote“ auf Zubringerstraßen durchzusetzen, um zu verhindern, dass Autofahrer die Autobahn verlassen und die ländlichen Gemeinden verstopfen. Unternehmen, die Pendler- oder Expat-Shuttles durch die Region betreiben, sollten ihre Mitarbeiter informieren, Echtzeit-Verkehrsdaten einholen und längere Ruhezeiten in die Tachographen der Fahrer einplanen, um die EU-Mobilitätsvorschriften einzuhalten.
Als Reaktion darauf hat das Bundesland Tirol eine vollständige Sperrung der A13 Brennerautobahn und der parallel verlaufenden B182 Brennerstraße zwischen 11:00 und 19:00 Uhr angeordnet (für Lkw über 7,5 t bereits ab 09:00 Uhr). Schwerlastfahrzeuge werden zu Güterterminals umgeleitet oder – falls diese ausgelastet sind – südlich der Alpen zurückgeschickt. Pkw haben an diesem Tag für acht Stunden keine legale Möglichkeit, den Brennerpass zu überqueren. Die deutschen Behörden betonen, dass „es an diesem Tag keine alternativen Routen durch Tirol gibt“.
Reisenden, die zu den nördlichen Seen Italiens oder an die Adria wollen, wird geraten, Tirol komplett zu meiden und stattdessen die Gotthard-, San-Bernardino- oder Reschen-Route zu nutzen – Strecken, die selbst oft überlastet sind. Der österreichische Straßenbetreiber Asfinag und die italienische A22-Gesellschaft geben ähnliche Empfehlungen und sehen den Grenzübergang Tarvisio als einzige realistische Umfahrung für den notwendigen Verkehr an.
Für Mobilitätsmanager in Unternehmen ist die Blockade mehr als nur eine Unannehmlichkeit: Die Brennerachse ist eine wichtige Lebensader für Just-in-time-Lieferketten zwischen Bayern, Österreich und Norditalien. Logistikfirmen planen bereits um und informieren Fahrer über mögliche Wartezeiten. Geschäftsreisende mit Terminen am Montag in Verona oder Mailand werden dringend gebeten, bereits am Freitag zu fliegen oder den Zug zu nehmen, statt mit dem Auto zu fahren.
Die Polizei in Tirol kündigte an, Informationsstellen einzurichten und „Ausfahrtsverbote“ auf Zubringerstraßen durchzusetzen, um zu verhindern, dass Autofahrer die Autobahn verlassen und die ländlichen Gemeinden verstopfen. Unternehmen, die Pendler- oder Expat-Shuttles durch die Region betreiben, sollten ihre Mitarbeiter informieren, Echtzeit-Verkehrsdaten einholen und längere Ruhezeiten in die Tachographen der Fahrer einplanen, um die EU-Mobilitätsvorschriften einzuhalten.
Quelle: Merkur / Auswärtiges Amt
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Österreich.Mehr von Österreich
Alle anzeigen
Pfingsturlaub beginnt mit starken Staus an den österreichischen Grenzen trotz neuer „Ausreiseverbote“
Österreich warnt vor Reiseverkehr am Pfingstwochenende – Millionen unterwegs auf den Straßen