
Mit dem Memorial-Day-Wochenende, das den Beginn der Hauptreisezeit markiert, hat das US-Außenministerium am 23. Mai eine Medienkampagne gestartet, um Amerikaner, die internationale Reisen planen, dazu zu ermutigen, ihre Reisepässe frühzeitig zu aktualisieren, Reisehinweise für ihr Ziel zu prüfen und sich im Smart Traveler Enrollment Program (STEP) anzumelden. Mora Namdar, stellvertretende Staatssekretärin für konsularische Angelegenheiten, erklärte gegenüber Journalisten, dass die Rekordnachfrage nach Reisepässen – derzeit durchschnittlich 500.000 Anträge pro Woche – bedeutet, dass Reisende mindestens sechs Monate vor Abreise einen Antrag stellen sollten. Die Kampagne fällt mit historisch hohen Flug- und Hotelpreisen zusammen und erfolgt, während mehrere Regionen – darunter Teile des Nahen Ostens und Lateinamerikas – aufgrund von Konflikten oder Kriminalität weiterhin unter Level-3- oder Level-4-Reisehinweisen stehen. Konsularbeamte betonten, dass die Anmeldung bei STEP während der Nahost-Krise im Oktober 2025 entscheidend war, da Botschaften so Echtzeit-Sicherheitswarnungen und Evakuierungsanweisungen senden konnten. Für Firmenreisen und Mobility-Teams ist die Botschaft aktuell: Mitarbeiter, die kurzfristig Auslandsprojekte planen, riskieren eine Stornierung, wenn ihre Reisepässe nicht mindestens sechs Monate gültig sind oder wenn Gastländer plötzlich Einreisebestimmungen verschärfen. Unternehmen sollten die Reisedokumente ihrer Mitarbeiter überprüfen, Notfallkontakte aktualisieren und daran erinnern, dass von Arbeitgebern bereitgestellte Reiseversicherungen oft die Einhaltung der Reisehinweise des Außenministeriums für den vollen Versicherungsschutz voraussetzen. Obwohl die Hinweise keine neuen gesetzlichen Vorgaben enthalten, signalisiert die Mitteilung eine verstärkte Betonung der Eigenverantwortung der Reisenden angesichts eines volatilen geopolitischen Umfelds. Mobility-Manager sollten erwägen, die STEP-Registrierung in den Genehmigungsprozess vor der Reise zu integrieren und Mitarbeitern, die mit Auslandsrisiken weniger vertraut sind, Hilfsmittel wie Botschafts-Finder-Apps zur Verfügung zu stellen.
Quelle: Live5 News (Gray DC)
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