
Am 28. Mai veröffentlichte die in São Paulo ansässige Kanzlei ZS Advogados eine ausführliche Analyse, die Mythen rund um das digitale Nomadenvisum Brasiliens entlarvt und vor allem bestätigt, dass viele Staatsangehörige den Antrag auch nach der Einreise stellen können, ohne in ihr Heimatland zurückkehren zu müssen. Der Beitrag erläutert den wenig bekannten Weg zur Aufenthaltsgenehmigung, der auf dem Portal de Imigração des Justizministeriums unter derselben Resolution 45/2021 zu finden ist, die das Visum geschaffen hat.
Warum das wichtig ist: Unternehmen, die projektbezogen Mitarbeiter nach Brasilien entsenden, hatten mit Konsulatsstaus von bis zu 90 Tagen in einigen Regionen zu kämpfen. Die Möglichkeit, den Antrag im Land zu stellen, erlaubt es den Mitarbeitern, visumfrei (oder bei Bedarf mit einem e-Visum) einzureisen, die erforderlichen Dokumente vor Ort zu sammeln und den Antrag zu stellen, ohne ihre Einsätze zu unterbrechen. Laut der Kanzlei liegen die Genehmigungszeiten im Durchschnitt bei 45 Tagen, bei einer Erfolgsquote von rund 85 %, vorausgesetzt, die Dokumente sind apostilliert.
Der Artikel korrigiert zudem weit verbreitete Fehlinformationen über eine „30-Tage-Antragsfrist“ und stellt klar, dass diese Frist tatsächlich für die Registrierung bei der Bundespolizei nach der Genehmigung gilt, nicht für den ursprünglichen Antrag. Diese Unterscheidung verschafft den Antragstellern bis zu 180 Tage im Rahmen eines verlängerten Touristenaufenthalts, um die Unterlagen einzureichen – eine wertvolle Frist für Personalabteilungen, die Übersetzungen und Krankenversicherungen koordinieren müssen.
Für Mobility Manager weist die Analyse auf zwei Risikobereiche hin: die 183-Tage-Grenze für die Steueransässigkeit in Brasilien, die einen Remote-Mitarbeiter unbeabsichtigt zum brasilianischen Steuerpflichtigen machen kann, sowie die Tatsache, dass Angehörige separat nach den Familienzusammenführungsregeln beantragen müssen und nicht automatisch im Protokoll des Hauptantragstellers mitlaufen. Unternehmen wird empfohlen, Projektzeitpläne sowohl mit den Einwanderungs- als auch den Steuerkalendern abzustimmen, um Strafen zu vermeiden.
ZS Advogados erwartet, dass das Justizministerium noch in diesem Quartal eine Rundverfügung herausgibt, die die Dokumentenchecklisten bei den Bundespolizeibehörden vereinheitlicht – ein Schritt, der die Registrierungstermine in stark frequentierten Städten wie São Paulo und Rio de Janeiro verkürzen könnte.
Warum das wichtig ist: Unternehmen, die projektbezogen Mitarbeiter nach Brasilien entsenden, hatten mit Konsulatsstaus von bis zu 90 Tagen in einigen Regionen zu kämpfen. Die Möglichkeit, den Antrag im Land zu stellen, erlaubt es den Mitarbeitern, visumfrei (oder bei Bedarf mit einem e-Visum) einzureisen, die erforderlichen Dokumente vor Ort zu sammeln und den Antrag zu stellen, ohne ihre Einsätze zu unterbrechen. Laut der Kanzlei liegen die Genehmigungszeiten im Durchschnitt bei 45 Tagen, bei einer Erfolgsquote von rund 85 %, vorausgesetzt, die Dokumente sind apostilliert.
Der Artikel korrigiert zudem weit verbreitete Fehlinformationen über eine „30-Tage-Antragsfrist“ und stellt klar, dass diese Frist tatsächlich für die Registrierung bei der Bundespolizei nach der Genehmigung gilt, nicht für den ursprünglichen Antrag. Diese Unterscheidung verschafft den Antragstellern bis zu 180 Tage im Rahmen eines verlängerten Touristenaufenthalts, um die Unterlagen einzureichen – eine wertvolle Frist für Personalabteilungen, die Übersetzungen und Krankenversicherungen koordinieren müssen.
Für Mobility Manager weist die Analyse auf zwei Risikobereiche hin: die 183-Tage-Grenze für die Steueransässigkeit in Brasilien, die einen Remote-Mitarbeiter unbeabsichtigt zum brasilianischen Steuerpflichtigen machen kann, sowie die Tatsache, dass Angehörige separat nach den Familienzusammenführungsregeln beantragen müssen und nicht automatisch im Protokoll des Hauptantragstellers mitlaufen. Unternehmen wird empfohlen, Projektzeitpläne sowohl mit den Einwanderungs- als auch den Steuerkalendern abzustimmen, um Strafen zu vermeiden.
ZS Advogados erwartet, dass das Justizministerium noch in diesem Quartal eine Rundverfügung herausgibt, die die Dokumentenchecklisten bei den Bundespolizeibehörden vereinheitlicht – ein Schritt, der die Registrierungstermine in stark frequentierten Städten wie São Paulo und Rio de Janeiro verkürzen könnte.
Quelle: ZS Advogados
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